09.02.2007rss_feed

Auch RLV-Vorstand fordert Beibehaltung des Rinderpasses

Die derzeit von Bund und Ländern geplante Abschaffung des Rinderpasses ist auch beim Vorstand des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) auf heftige Kritik gestoßen. Auf den Rinderpass könne auch in Zukunft nicht verzichtet werden, betonten die Vorstandsmitglieder vergangene Woche bei einer Sitzung in Bonn. Ohne Rinderpass sei die Gefahr von Zahlendrehern bei der Meldung von Ohrmarkennummern zugekaufter Rinder an die HIT-Datenbank vorprogrammiert und damit auch Schwierigkeiten bei Cross Compliance, befürchtet der RLV-Vorstand. So seien die Ohrmarken der zum Beispiel an die Bullenmäster gelieferten Kälber oder Fresser durch Verschmutzungen oder überdeckende Haare häufig schwer ablesbar. Wie zuvor bereits der RLV-Fachausschuss Rinder fordert der Vorstand daher unbedingt die Beibehaltung des Rinderpasses. Verzichtbar sei allenfalls die Rückseite des Rinderpasses, auf der Übernehmer eines Tieres einzutragen seien. (ADR)