01.12.2006rss_feed
Etwaige Verstöße gegen die Cross Compliance werden demnach mit erbrachten Leistungen der Landwirte vebunden.
Auf Unverständnis stieß diese Entscheidung beim Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL). Wir Landschaftspfleger können es nicht nachvollziehen, dass ein Landwirt für die Sensenmahd einer Steillage weniger Geld bekommt, nur weil ein Kalb zu spät mit einer Ohrmarke versehen wurde, erklärte DVL-Geschäftsführer Wolfram Güthler. Probleme befürchtet der DVL vor allem durch fehlende Ohrmarken bei Rindern. Bisher mussten die Vorgaben der Cross Compliance nur im Bereich der ersten Säule von den Landwirten eingehalten werden; bei den Agrarumweltprogrammen sollten sie eigentlich keine Rolle spielen. (AgE)