08.02.2008rss_feed

Die Lage auf den Märkten für Schlachtrinder und -schweine

Die aktuelle Lage auf dem Schlachtrindermarkt 5.2.2008
Auf der Seite des Schlachtviehhandels zogen die Preise für Jungbullen und Schlachtkühe zum Beginn der ersten vollen Februarwoche deutlich an. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war wie schon in den zurückliegenden Wochen das sehr kleine Angebot. Insbesondere Jungbullenmäster hielten ihre Tiere konsequent zurück, um höhere Preise am Markt durchsetzen zu können.
Schlachtunternehmen mussten bundesweit höheren Preisforderungen stattgeben, um ihren Grundbedarf an Jungbullen sicherstellen zu können. Auch das Angebot an Schlachtkühen fiel weiter sehr klein aus. Die Preise folgten der Entwicklung am Jungbullenmarkt und zogen ebenfalls an.

Die aktuelle Marktlage auf dem Schlachtschweinemarkt 5.2.2008
Trotz der nicht zufrieden stellenden Geschäfte mit Schweinefleisch blieben die Erzeugerpreise für Schlachtschweine auf ganzer Linie stabil. Einem leicht rückläufigen Schweineangebot stand eine unverändert stetige Nachfrage der Schlachtunternehmen gegenüber.

Auszahlungspreise der Versandschlachtereien und
Fleischwarenfabriken in Deutschland
(EUR/kg Schlachtgewicht, gewogenes Mittel, frei Schlachtstätte)
Preise für die Woche bis 3.2.2008
                                                                 +/- Ct gg. Vw
Schweine, Hkl. E          1,33Euro/kg        0,00
Jungbullen, Hkl. R 3    3,17Euro/kg        0,02
Färsen Hkl. R 3             2,90Euro/kg        0,01
Kühe Hkl. O3                 2,34Euro/kg        0,02
Kälber, pauschal          5,08Euro/kg       -0,04
Lämmer, pauschal      3,98Euro/kg         0,07

Quelle: ZMP GmbH, Bonn