Informationen zum Arzneimittelgesetz

LKV Baden-Württemberg übernimmt Papiermeldungen zum Arzneimittelgesetz und unterstützt die Veterinärämter im Verfahren.

32 Landkreise und zwei Stadtkreise haben den LKV Baden-Württemberg beauftragt Papiermeldungen der Meldepflichtigen entgegen zu nehmen und die Land- und Stadtkreise im Verfahren zu unterstützen.
Tierhalter aus den Landkreisen Enzkreis und Rottweil, sowie aus dem Landkreis Karlsruhe und den Stadtkreisen Pforzheim, Stuttgart, Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg und Mannheim müssen sich bei Fragen zum Arzneimittelgesetz und den ggf. notwendigen Meldungen direkt an das zuständige Veterinäramt wenden.


Demnächst werden hier und im Download-Bereich die Informationen zu den Änderung in Bezug auf TAMG (Tierarzneimittelgesetz und TAM-Datenbank) sowie Meldekarten eingestellt.

Bundesweite Kennzahlen Halbjahr 2022/1 sind veröffentlicht!

Vergleichen Sie Ihre eigene betriebliche Therapiehäufigkeit mit den bundesweiten Kennzahlen, dokumentieren Sie die Daten und den Vergleich und leiten Sie die ggf. notwendigen Maßnahmen ein.
- Betriebe, die ein Anschreiben vom LKV erhalten haben, vervollständigen das Infoblatt um die bundesweiten Kennzahlen und tragen die darausfolgenden Maßnahmen in die letzte Spalte ein. Wenn Maßnahmen zu ergreifen sind, bitten den Hoftierarzt informieren, die Maßnahmen besprechen und einleiten.
- Betriebe, die Online-Abruf im TAM-Profil eingetragen haben, sind für die Dokumentation des Abgleiches der eigenen betrieblichen Therapiehäufigkeit mit den bundesweiten Kennzahlen selbst verantwortlich.
- Sofern gewünscht kann beim LKV ein Infoblatt mit allen Zahlen und den erforderlichen Maßnahmen beantragt werden.
- Wenn Maßnahmenpläne erstellt werden müssen, finden Sie Vorlagen im Download-Bereich. Denken Sie dann auch daran, die Maßnahmenpläne rechtzeitig beim Veterinäramt einzureichen.

Fristen:
Die Überprüfung der eigene betrieblichen Therapiehäufigkeit mit den bundesweiten Kennzahlen und Dokumentation muß bis 30.11.2022 erfolgt sein (siehe auch Infoschreiben zur Therapiehäufigkeit).
Falls Maßnahmenpläne erstellt, eingereicht und umgesetzt werden müssen, sind die Maßnahmen spätestens bis zum 31.01.2023 umzusetzen, sollte dies nicht möglich sein, ist beim zuständigen Veterinäramt ein Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen einzureichen.

 

Die bundesweiten Kennzahlen und den Vordruck zur Beantragung eines Informationsschreibens über die betriebliche Therapiehäufigkeit im Vergleich zu den bundesweiten Kennzahlen finden Sie im Download-Bereich unter dem Begriff Tierarzneimitteldatenbank


arrow_forwardTierkennzeichnung - Download-Bereich

Online-Bearbeitungsfrist für Daten in der Antibiotikadatenbank verlängert - ist ab 2023/1 vermutlich weiterhin so, aber noch nicht entgültig entschieden (Stand: 25.01.2023)

Daten können seit dem Kalenderhalbjahr 2015/I dementsprechend bis sieben Monate nach dem Endes des jeweiligen Halbjahr durch Tierhalter oder benannte Dritte online in der HIT/TAM-Datenbank geändert oder ergänzt werden. Dies hat keine nachträgliche Auswirkung auf die betriebliche Kennzahl zur Therapiehäufigkeit, die bereits berechnet ist, jedoch kann sich dadurch die aktuelle Kennzahl ändern.


TAM-Profil

Jeder Tierhalter kann im TAM-Profil freiwillig verfügen, dass Behörden auch Zugriff auf die nicht-mitteilungspflichtigen TAM-Daten erhalten, um den Tierhalter zu unterstützen und zu beraten.

In diesem Fall gibt der Tierhalter dies im TAM-Profil an und speichert die Eingabe ab.


Automatisiertes Abrufverfahren der Therapiehäufigkeit aus HIT