News-Tierkennzeichnung

Seit dem Wiederauftreten der Blauzungenkrankheit Ende 2018 liegt Baden-Württemberg im BTV-8-Sperrgebiet. Dieses umfasst neben dem Saarland und Rheinland-Pfalz, die ebenfalls eigene Ausbrüche zu verzeichnen haben, auch Teile von Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Ein Verbringen von Wiederkäuern aus der Restriktionszone ist nahezu ausschließlich mit gültigem Impfstatus möglich. 

 

Die neuesten Informationen stehen hier zum Herunterladen zur Verfügung 

Minister  Peter  Hauk  MdL empfiehlt den Tierhaltern Rinder, Schafe und Ziegen auch im Jahr 2020 gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen. Das Land Baden-Württemberg und die Tierseuchenkasse unterstützen die Impfung 2020 erneut.

 

Die vollständige Pressemitteilung steht hier zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, daß die Meldefrist für Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung in Mastbetrieben (Rinder, Schweine, Hühner, Puten) endet.

Mitteilungspflichtige, die bei den genannten Nutzungsarten im Zeitraum 2019/II (1.7.2019 bis 31.12.2019) Antibiotika eingesetzt haben, müssen ihre Mitteilungen für diesen Zeitraum bis spätestens
 14. Januar 2020 über die bekannten Meldewege abgeben.

Die bundesweiten Kennzahlen für das Halbjahr 2019/1 sind veröffentlicht.

Nachfolgend finden Sie die Bekanntmachung im Bundesanzeiger.

Entsprechend der Vorgaben durch die Gesetzgebung müssen alle Betriebe, die nach Arzneimittelgesetz mitteilungspflichtig in HIT erfasst sind, durch die Veterinärämter oder den LKV über ihre betriebliche Therapiehäufigkeit je Nutzungsart informiert werden. Dies geschieht in schriftlicher Form, sofern sich Tierhalter bei der Wahl der Mitteilungsform über die Therapiehäufigkeit in HIT für die schriftliche Form entschieden oder keine Angabe gemacht haben. 
Diese Informationsschreiben über die betriebliche Therapiehäufigkeit für das Kalenderhalbjahr 2019/I wurden am 22.08.2019 vom LKV im Auftrag der Veterinärämter von 33 Stadt- und Landkreisen  an die Betriebe verschickt.

 

Alle derzeit aktuellen Informationen zur Blauzungenkrankheit finden sich hier:

 

Update 20.05.2019

Für Kälber bis 90 Tage nach der Geburt gibt es jetzt zwei neue Tierhaltererklärungen (gültig für Verbringungen seit 18.5.2019) : 

- Blauzunge-Tierhaltererklärung für Kälber: bei vollständigem Impfschutz des Muttertieres vor der Belegung, d.h. 300 Tage vor der Geburt des Kalbes

Mit der vom Tierhalter unterschriebenen TH-Erklärung wird bestätigt, dass:

  - die BTV8-Impfung der  Mutter der aufgeführten Kälber gemäß Vorgaben der Impfstoffhersteller vor der Belegung des jeweiligen Muttertiers wirksam war

  - das Kalb des jeweiligen Muttertieres unmittelbar nach der Geburt Biestmilch des eigenen in der TH-Erklärung genannten Muttertieres erhalten hat

  - die Zweitimpfung der Grundimmunisierung oder die Wiederholungsimpfung des jeweiligen Muttertieres 300 Tage vor der Geburt des Kalbes abgeschlossen war. 

- BT-Tierhaltererklärung für Kälber: wenn der vollständige Impfschutz des Muttertieres erst während der Trächtigkeit errreicht wird, d.h. die letzte Impfung zur vollständigen Immunisierung des Muttertieres erfolgte mindestens 28 Tage vor der Geburt des Kalbes dieser Mutter

Mit der vom Tierhalter unterschriebenen TH-Erklärung wird bestätigt, dass:

  - die BTV8-Impfung der  Mutter der aufgeführten Kälber gemäß Vorgaben der Impfstoffhersteller während der Trächtigkeit des jeweiligen Muttertiers wirksam war

  - das Kalb des jeweiligen Muttertieres unmittelbar nach der Geburt Biestmilch des eigenen in der TH-Erklärung genannten Muttertieres erhalten hat

  - die Zweitimpfung der Grundimmunisierung oder die Wiederholungsimpfung des jeweiligen Muttertieres mindestens 28 Tage vor der Geburt des Kalbes erfolgt ist.

  - das/ die jeweilige/n Kalb/Kälber maximal 14 Tage vor dem innerstaatlichen Transport molekularbiologisch mit negativem Ergebnis auf BTV untersucht wurde und

  - der negative Untersuchungsbefunde in der HIT-Datenbank erfasst ist.

 

Aktuelle Infomationen sind immer auf der Homepage der STUA Aulendorf zu finden

Bitte informieren Sie sich auf der Seite der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg über die Fakten, den Link finden Sie nachfolgend:

Ab 1. Mai 2018 erfolgt nach vielen Jahren stabiler Preise eine moderate Preisanpassung bei Schweine- Schaf- und Ziegenohrmarken sowie beim dazugehörenden Zubehör. Weiterhin werden die Preise für Equidentransponder und Meldungen (Rinder (außer Geburt), Schweine, Schafe, Ziegen) angepasst.

Informationen entnehmen Sie bitte dem zum Download bereitgestellten Infoblatt.

Im Download-Bereich stehen nun die neu überarbeiteten Bestellformulare und Kataloge zur Verfügung.

Die Firma Allflex hat nun die eigentlich als Alternative vorgesehene Kliktag-Schlaufenohrmarke komplett aus dem Katalog gestrichen. Es werden die noch vorhandenen Mengen abverkauft, also nur noch solange Vorrat beim Hersteller reicht. Lieder gelang es hier nicht, die Firma Allflex umzustimmen.

 

Auf Betreiben des LKV Baden-Württemberg hin, läßt die Firma Allflex jedoch die Elektromatik-Ohrmarken (gelb mit Chip) für Schafe und Ziegen weiter in der Produktion, die weissen Adamatik stehen nicht mehr zur Verfügung. Ab sofort können also wieder Elektromatik-Ohrmarken (gelb mit Chip) bestellt werden, nicht jedoch die weissen Adamatik-Ohrmarken!