Informationen rund um die Schweinehaltung

Verbraucherumfrage: "Geiz ist geil" - Mentalität beim Einkauf wieder vorherrschend

Am wichtigsten ist den Verbrauchern der Preis – deutlich wichtiger als noch vor sechs Jahren. Das geht aus der aktuellen "Nestle"-Ernährungsstudie "So is(s)t Deutschland 2024" hervor, die der Lebensmittel-Produzent gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold auf den Weg durchgeführt hat. Die Zahl der Vegetarier stagniert der Studie zufolge im einstelligen Prozentbereich. 48 Prozent gaben an, Fleisch bewusster zu konsumieren. 43 Prozent essen aber weiterhin ganz normal ihre Fleisch-Ration, 27 Prozent wollen daran auch nichts ändern.  mehr dazu

HI-Tier-Datenbank: Meldung von Transporteuren entfällt

Transporteure von Schweinen waren bisher der Verpflichtung zur Meldung von Verbringungen (nach § 40 ViehVerkV) unterlegen. Transporteure von Schafen oder Ziegen bzw. Rindern waren von einer solchen Meldepflicht durch das bisher geltende EU-Recht ausgenommen. Vor diesem Hintergrund haben BMEL und die für das Veterinärwesen zuständigen Obersten Behörden der Länder die Frage erörtert, ob Transporteure von gehaltenen Schweinen weiterhin dieser Verpflichtung unterliegen. BMEL hat die Fragestellung an die Dienststellen der EU-Kommission herangetragen. Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass Transporteure weder von gehaltenen Schweinen noch gehaltenen Rindern oder gehaltenen Schafen/Ziegen einer Verpflichtung zur Meldung von Abgängen oder Zugängen an HI-Tier unterliegen, da ein "Transporteur" als ein "Unternehmer" definiert werde, der Tiere auf eigene Rechnung oder für einen Dritten transportiert (Artikel 4 Nummer 25 der Verordnung (EU) 2016/429), und nicht als ein Unternehmer eines Betriebs (Artikel 4 Nummer 24 bzw. 27 der Verordnung (EU) 2016/429). Dem folgend ist aus Sicht von BMEL die diesbezüglich strengere Regelung der Meldung nach der Viehverkehrsverordnung durch das EU-Recht überlagert.  mehr dazu

AGRILL-Gewinnspiel: Tolle Preise für die Grillsaison gewinnen!

Die LAND & FORST unterstützt die neue deutschlandweite Kampagne AGRILL mit dem Motto "Gemeinsam genießen". Wir wollen Niedersachsen am Grill zusammenbringen. Grillen Sie daher mit uns an und genießen Sie mit Freunden und Familie gute heimische Produkte! Mit etwas Glück können Sie für Ihr Grillfest 1 von 15 Grillpaketen gewinnen, die von der Bünting Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt werden. Gleich mitmachen und gewinnen!  mehr dazu

Junglandwirte fordern Landvorkaufsrecht

Der Zugang zu Land ist eine der größten Hürden für junge Landwirtinnen und Landwirte, die sich mit Herz und Leidenschaft eine Existenz aufbauen wollen. "Das Problem verschärft sich seit Jahren. Nicht nur in Deutschland", beobachtet Stefan Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Landwirtschaft ist sehr kapitalintensiv und wird immer teurer. "Steigende Produktionskosten und oft nicht angemessene Erzeugerpreise machen uns das Leben schwer. Hinzu kommen die hohen Bodenpreise", sagt er. "Wir stellen uns vor, dass staatliche Vorkaufsrechte genutzt werden, um außerlandwirtschaftlichen Investoren zuvorzukommen. So ließe sich der Boden für die Landwirtschaft sichern", sagt der BDL-Vize und fordert zugleich eine EU-Regelung, die Junglandwirt:innen bei der Vergabe landwirtschaftlicher Flächen bevorzugt. "Böden sind nicht vermehrbar. Sie brauchen besonderen Schutz", stellt Schmidt klar.  mehr dazu

Hauk: aktuelles Tierhaltungskennzeichnungsgesetz erfüllt nicht die Anforderungen an mehr Transparenz und mehr Tierwohl

"Ich sehe nach wie vor gravierende Schwachstellen und Regelungslücken in der aktuellen Ausgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Vor allem massive Vollzugshindernisse, insbesondere in der Überwachung, stärken nicht wie gefordert das Verbrauchervertrauen, sondern können sogar gegenteilig wirken. Ebenso fehlt eine Verzahnung mit privatwirtschaftlichen Initiativen sowie eine gesicherte Finanzierung. Daher habe ich mich gemeinsam mit Ministerkolleginnen und -kollegen der Länder nochmals an den Bundesminister gewandt. Wir haben dabei die dringende Bitte formuliert, eine umfassende Überarbeitung des geltenden Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes unter intensiver Einbeziehung der Länder vorzunehmen. Am besten wäre jedoch mit Blick auf bereits wirtschaftsgetragene Modelle und im Interesse des Bürokratieabbaus eine Aufhebung des aktuellen Gesetzes. Wir sind bereit gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen", sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (16. Mai).  mehr dazu

Landeskuratorium Bayern mit interessanten Stellenangeboten

Als größter Dienstleister für viehhaltende bayerische Landwirte ist das Landeskuratorium Bayern ein sicherer Arbeitgeber für seine Kollegen im Außendienst, in der Zentrale in München und an neun Verwaltungsstellen in Bayern. Egal ob Sie Stallluft oder Büroatmosphäre bevorzugen – beim LKV Bayern ist für jeden etwas dabei. Der LKV Byern bietet bayernweit aktuell mehr als 1.600 Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze in verschiedenen Berufsfeldern. Aktuell ausgeschrieben sind folgende Arbeitsplätze (m/w/d):
  • Verwaltungsangestellte in Ansbach
  • Landwirtschaftlich-Technischen Mitarbeiter im Bereich Messgeräte- und Anlagenüberwachung in verschiedenen Regionen
  • Fütterungs- und Kuhkomfortberater für Milchviehbetriebe im Raum Memmingen
  • Anpaarungsberater für Milchviehbetriebe in verschiedenen Regionen
  • Milchviehproduktionsberater für verschiedene Regionen
  • Leistungsoberprüfer in verschiedenen Regionen
  • Ringberater in der Schweinemast und Ferkelerzeugung in verschiedenen Regionen
  • Ringberater in der Rindermast im Fleischerzeugerring in verschiedenen Regionen
  • Probenehmer in der Milchleistungsprüfung Bayernweit
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Weniger Nutztierhaltung löst nicht die Klimaprobleme

Dr. Thanawat Tiensin, FAO-Direktor für Tierproduktion und Tiergesundheit, und Dr. Dominik Wisser, FAO-Systemanalyst, fordern im SUS-Interview mehr Effizienz in der Nutztierhaltung. Nur so lassen sich einerseits die Treibhausgasemissionen senken und andererseits 10 Mrd. Menschen ernähren. Ein verringerter Konsum von tierischen Lebensmitteln oder die Umstellung auf eine vegane Ernährung wird einen geringeren Einfluss auf die globalen Gesamtemissionen haben als oft behauptet wird. Und: Reduzieren der Lebensmittelverluste bringt mehr als Fleischverzicht (FAO: "Pathways towards lower emissions")  mehr dazu

Agrarministerin Kaniber kritisiert feststeckende Tierhaltungskennzeichnung

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber weist in einer Pressemeldung darauf hin, dass das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz erhebliche Regelungslücken habe und in der jetzigen Form keinen Beitrag zum Umbau der Tierhaltung leiste. Nach dem Ampel-Vorschlag sollen alle Betriebe, die Mastschweine halten, bis Ende Juli dieses Jahres eine Kennziffer entsprechend der Haltungsform der Schweine erhalten. Beim Verkauf tierischer Produkte gelte die Kennzeichnung nur für Frischfleisch vom Schwein und damit lediglich für ein sehr kleines Segment. Bayern und Baden-Württemberg und andere Bundesländer haben sich in einem Schreiben an Bundesminister Özdemir gewandt. Sie fordern den Bund nochmals mit Nachdruck, auch im Hinblick auf die Reduzierung des bürokratischen Aufwands für die Landwirte, auf, das Gesetz aufzuheben, zumindest aber die vorgegebenen Termine mindestens um ein Jahr zu verschieben.  mehr dazu

ITW: Neue Registrierungsphase für Aufzüchter gestartet

(c)SuS - Am 2. Mai 2024 ist die neue Registrierungsphase der Initiative Tierwohl (ITW) für Ferkelaufzüchter gestartet. Im Zeitraum vom 2. Mai bis zum 30. Mai können die Bündler neue Betriebe, die bislang nicht am Programm teilgenommen haben, für die ITW anmelden. Die Bündler habe bis zum 4. Juni 2024 Zeit, die Anmeldungen in die Datenbank einzugeben.  mehr dazu

Neues Förderprogramm kaum gefragt

Das Interesse am Bundesprogramm zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung hält sich weiter in Grenzen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mitteilt, sind bis zum 7. Mai insgesamt 75 Anträge von schweinehaltenden Betrieben auf investive Förderung mit einem Fördervolumen von knapp 50 Mio. € in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingegangen. Davon stammen 29 aus Niedersachsen, 15 aus Bayern und 14 aus Baden-Württemberg.  mehr dazu

EFSA-Studie zum Überleben des ASP-Virus in Futtermitteln, Einstreumaterialien und mechanischen Vektoren sowie ihre Rolle bei der Virusübertragung

In einer neuen EFSA-Studie zum Überleben des ASP-Virus in Futtermitteln, Einstreumaterialien und mechanischen Vektoren sowie ihre potenzielle Rolle bei der Virusübertragung konnte festgestellt werden, dass der Nachweis des infektiösen Virus in den meisten untersuchten Materialien eher begrenzt, der Nachweis des viralen Genoms aber über den gesamten Untersuchungszeitraum möglich war. Bei niedrigeren Temperaturen war das Virus über mehrere Tage oder sogar Wochen auf Futtermitteln stabil, insbesondere auf Rüben und Kartoffeln. Gras, Grassilage und Maissilage erlaubten zu keinem Zeitpunkt eine Re-Isolierung des Virus. Die Untersuchungen zur Nachweisbarkeit des Virus in Arthropoden zeigten, dass das Virus im Allgemeinen über einen bestimmten Zeitraum nachweisbar ist, der von der Temperatur und der aufgenommenen Menge abhängt. Die Nachweisbarkeit des Virus in Stallfliegen übertraf mit über 168 Stunden bei kühlen Temperaturen die Erwartungen. Der Fütterungsversuch führte nicht zu einer Infektion von Schweinen. Die Aussagekraft dieser Proof-of-Concept-Studie ist laut EFSA jedoch begrenzt.  mehr dazu

ASP: Neuer epidemiologischen Jahresbericht der EFSA

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat ihren jüngsten epidemiologischen Jahresberichts zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) veröffentlicht. Im Jahr 2023 waren 14 EU-Mitgliedstaaten betroffen. Bei Hausschweinen gab es 2023 die meisten Ausbrüche der ASP seit 2014. Die Zahl der Ausbrüche bei Wildschweinen im Jahr 2023 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10 %. Das Virus wurde zum ersten Mal in Schweden und Kroatien eingeschleppt und breitete sich auf neue Gebiete in Italien aus. Nach einer zweijährigen Unterbrechung trat es auch in Griechenland wieder auf. In Deutschland, Ungarn und der Slowakei verbesserte sich die epidemiologische Situation und die Zahl der Ausbrüche bei Wildschweinen ging zurück. Auffällig war die starke Saisonalität des Ausbruchgeschehens; 88 % der Fälle wurden zwischen Juli und Oktober gemeldet. Die Gesamtfläche der Restriktionszonen blieb trotz der Ausbreitung in bisher nicht betroffene Regionen relativ unverändert; für die Sperrzone III wurde sogar ein Rückgang um 4 % berechnet. Nach Schätzungen der Wissenschaftler sind in der EU rund 0,9% der Hausschweine der ASP zum Opfer gefallen sind. In diesen Zahlen sind aber nicht die indirekten Verluste durch präventive Keulungen oder Handelsbeschränkungen enthalten.  mehr dazu

Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung angelaufen

(hib/NKI) Im Rahmen des Bundesprogramms zur Förderung des Umbaus der landwirtschaftlichen Tierhaltung liegen aktuell - Stand 13. Mai 2024 - 77 Anträge mit einem Fördervolumen von rund 101,2 Millionen Euro vor, bewilligt wurden 51,3 Millionen Euro. Das berichtete Claudia Müller (Bündnis 90/Die Grünen), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, am Mittwoch dem Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Kritik am Bundesprogramm kam von verschiedenen Parteien. SPD und Bündnis 90/Die Grünen ließen die Einwände nicht gelten. Die bereitstehenden Mittel zum Stallumbau in Höhe von einer Milliarde Euro sollten als erster Anfang begriffen werden. Zudem solle der Stallumbau als ein Mosaikstein im Programm des Umbaus der Tierhaltung betrachtet werden. Weitere Maßnahmen wie die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Fleischprodukte und die Einführung eines Tierwohl-Cents auf Fleisch sollten ebenfalls umgesetzt werden.  mehr dazu

Gel aus Molkenproteinfasern baut Alkohol im Körper ab

ETH-​Forschende haben ein Protein-​Gel entwickelt, das Alkohol im Magen-​Darm-Trakt mit Hilfe einzelner Eisenatome in harmlose Essigsäure umwandelt, bevor er ins Blut gelangt. In Zukunft könnten Menschen, die das Gel einnehmen, die gesundheitsschädigende und berauschende Wirkung von Alkohol reduzieren. Sie zeigten bei Mäusen, dass das Gel den Blutalkoholspiegel um bis zu fünfzig Prozent reduziert und den Körper vor gesundheitlichen Schäden schützt. Für eine Anwendung am Menschen sind aber noch weitere Tests notwendig. Die Forschenden sind aber zuversichtlich, dass dies gelingt und haben bereits ein Patent für das Gel beantragt.  mehr dazu

BRS sucht Vorstandsassistenz | Assistenz der Geschäftsführung (m, w, d) | Vollzeit (40 Stunden)

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband für alle Themen der Haltung und Zucht von Rindern und Schweinen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern erarbeiten wir Regeln und Grundsätze, übernehmen die gemeinsame Vertretung gegenüber der Politik, den Behörden und sonstigen Organisationen auf nationaler und internationaler Ebene. Wir suchen ab sofort an unserem Dienstsitz in Bonn eine Vorstandsassistenz | Assistenz der Geschäftsführung (m, w, d) | Vollzeit (40 Stunden). Wir erwarten:
  • eine erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, beispielsweise als Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Büromanagement oder eine vergleichbare Ausbildung
  • Erfahrung in der Büroorganisation und gute Kenntnisse in den MS Office-Programmen
  • eine eigenständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise, hohe Kommunikationsbereitschaft sowie Teamfähigkeit.
Wünschenswert sind Kenntnisse der landwirtschaftlichen Praxis und Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Stellenanzeige. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2024.  mehr dazu

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