Informationen rund um die Schweinehaltung
Proteinmarkt - Nachhaltige Schweinefütterung: Nebenprodukte füttern
Im Jahr 2050 müssen voraussichtlich 10 Mrd. Menschen ernährt werden. Da die landwirtschaftliche Fläche kaum noch zunimmt, muss die Lebensmittelproduktion effizienter werden. Die Tierernährung kann dazu beitragen, die Erzeugung von Nahrungsmitteln wie beispielweise Fleisch zu verbessern. In diesem Zusammenhang werden jedoch Futtermittel, die auch für die menschliche Ernährung geeignet sind, zunehmend kritisch gesehen. Deshalb geht es bei der Veredelung von pflanzlichen Futtermitteln zu hochwertigen Lebensmitteln tierischer Herkunft auch um Nahrungsmittelkonkurrenz. Dabei darf nicht vergessen werden, dass z.B. beim Getreideanbau Nebenprodukte anfallen, die für die Humanernährung ungeeignet sind. Zudem ist die Verwertung von Nebenerzeugnissen aus der Lebensmittelherstellung, z.B. Rapsextraktionsschrot, schon lange landwirtschaftliche Praxis.
mehr dazu
BRS begleitet Delegationsreise von Bundesagrarminister Alois Rainer nach China und Japan
Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) wird die bevorstehende Delegationsreise von Bundesagrarminister Alois Rainer nach China und Japan begleiten. Für den BRS nimmt erneut Simone Fuchs an den Gesprächen vor Ort teil. Bereits im Frühjahr diesen Jahres war Simone Fuchs Teil der Wirtschaftsdelegation nach Südafrika. Dort konnte der BRS wichtige Anliegen der deutschen Rinder- und Schweinehaltung in die politischen und wirtschaftlichen Gespräche einbringen. An diese Arbeit soll nun bei der Reise nach Ostasien angeknüpft werden.
mehr dazu
OLG Oldenburg verkündet Urteil im Verfahren um heimliche Aufnahmen in einem Schlachthofbetrieb
Im Frühjahr 2024 drangen Aktivisten der Tierrechtsorganisation "Animal Rights Watch" in den Schlachthof Brand in Lohne (Niedersachsen) ein und brachten an der CO2-Betäubungsanlage versteckte Kameras an. Die später über verschiedene Medien verbreiteten Videos sorgten für Aufsehen, da die Schweine bei dieser Betäubungsart für einige Sekunden relativ starke Abwehrreaktionen zeigen können.
mehr dazu
Stallumbau der Zukunft - Zwischen Baurechtserleichterung und strengeren EU-Umweltvorgaben
SuS Ausgabe 3.2026 - Mit der Änderung des Baugesetzbuchs zum 1. Oktober 2023 wollte der Gesetzgeber den Umbau älterer Tierhaltungsanlagen im Außenbereich deutlich erleichtern. Ziel der Reform war es, Landwirten den Wechsel zu höheren Haltungsformen entsprechend dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wie Frischluft-, Auslauf- oder Biohaltung zu ermöglichen.
mehr dazu
THKG: Verbände fordern praxistaugliche Umsetzung
SuS Ausgabe 3.2026 - Der dritte Änderungsentwurf des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (THKG) greift zahlreiche Forderungen der landwirtschaftlichen Verbände aus dem Herbst 2025 auf. Positiv bewertet werden insbesondere ein vereinfachtes Downgrading, die Einbeziehung des Außer-Haus-Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware.
mehr dazu
BUT wird aufgestockt
SuS Ausgabe 3.2026 - Dass die Politik Sorgen der Schweinehaltung wahrnimmt, zeigt sich mit der Aufstockung der Finanzmittel beim Bundeprogramm zum Umbau der Tierhaltung (BUT). Minister Rainer verkündete Anfang Mai, dass das Programm nochmal um 100 Mio. € aufgestockt wird. Er reagiert damit auf den Unmut der Branche der aufkam, als er 2025 die vorzeitige Beendigung des Programms verkündete. Seit der Bekanntgabe gab es einen regelrechten Run auf das Förderprogramm, was auch damit zu Begründen ist, dass die Ausfertigung von Bauanträgen Zeit benötigt und diese nun ausgefertigt sind.
mehr dazu
ITW – Vertrauen nicht verspielen
SuS Ausgabe 3.2026 - Die Umsetzung der vor Jahren beschlossenen Nämlichkeit verunsichert derzeit viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter. Viele Jahre aufgebautes Vertrauen wird dadurch gefährdet, weil noch im Mai Niemandem wirklich bewusst ist, wies es mit der ITW nun weitergeht. Landwirte bemängeln kurzfristige Regeländerungen, hohe Bürokratie sowie mangelnde Planungssicherheit. Derzeit läuft erneut eine Registrierungsphase für Ferkelerzeuger, denn Tatsache ist, dass die Lücke in der Nämlichkeit zwischen Ferkelerzeugern und Mäster größer ist als zunächst angenommen. Das haben diverse Umfragen in der Branche hinreichend aufgezeigt. Nun versucht die ITW, die Ferkellücke bestmöglich zu schließen, um auch 2027 ausreichend Warenverfügbarkeit gewährleisten zu können. Wie viele Ferkelerzeuger bei den aktuell herrschenden Unsicherheiten sich jedoch für eine Teilnahme bei der ITW bemühen werden, ist ungewiss.
mehr dazu
BMLEH treibt Agrarexportstrategie mit Beteiligung der Wirtschaft voran
Die Stärkung des Exports ist eines der wesentlichen Ziele des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in dieser Legislaturperiode. Mit der im vergangenen Jahr vorgestellten Agrarexportstrategie hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Voraussetzungen dafür geschaffen, neue Märkte zu erschließen und Agrarexporte nachhaltig zu steigern. Verbände und Unternehmen können ab jetzt für eigene Projekte und Ideen eine Förderung erhalten. Die Projekte sollen dazu beitragen, der Bedeutung der Außenwirtschaft im Agrar- und Ernährungsbereich Sichtbarkeit zu verschaffen, die Umsetzung der Agrarexportstrategie zu unterstützen und neue Förderansätze im Rahmen des Agrarexportförderprogramms zu erproben. Es können zum Beispiel Studien, Marktanalysen, Marketingmaßnahmen und Veranstaltungen wie Seminare oder Fachkongresse bezuschusst werden.
mehr dazu
AI VETS 20-21.10.2026 in Dublin - Registrierung offen
Vom 20. bis 21. Oktober 2026 findet in Dublin (Irland) im Portmarnock Hotel der 36. Europäische AI VETS Kongress statt. Die Veranstaltung bringt Fachleute aus den Bereichen Tierbesamung und Reproduktion im Schweine- und Rindersektor zusammen und bietet Gelegenheit zum fachlichen Austausch sowie zur Vernetzung innerhalb der Branche.
19. Oktober 2026: RepVet-Treffen (nur für Delegierte), Beginn um 17:00 Uhr
20. Oktober 2026: Kongressauftakt mit QualiVets ab 08:00 Uhr, anschließend Galadinner ab 19:00 Uhr
21. Oktober 2026: Vorträge und Besichtigungen von 08:00 bis 17:30 Uhr
Das detaillierte Programm wird derzeit finalisiert. Eine vorläufige Agenda sowie weitere organisatorische Informationen stehen bereits zur Verfügung. Die
Anmeldung ist ab sofort möglich. Bis zum 15. August 2026 gilt ein Frühbucherrabatt. Bei Fragen steht das Organisationsteam unter
aivets@effab.info zur Verfügung.
Am 19. Oktober 2026 findet von 09:00 bis 16:40 Uhr am selben Veranstaltungsort eine von BullNet organisierte Fachveranstaltung zum Thema Bullenfruchtbarkeit statt. Interessierte können hierzu weitere Informationen anfordern.
mehr dazu
Neue Ausgabe „LandInForm“: Lernort Land
Ob im Wald, in einem IT-Unternehmen, in einem Museum oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb – die Welt bietet vielfältige Orte zum Lernen. Diese außerschulischen Angebote sind ein wichtiger Bestandteil der heutigen Bildung. Die neue Ausgabe der Zeitschrift LandInForm zeigt, welche Rolle außerschulische Bildung in ländlichen Räumen spielt, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und welche Projekte sich auch für andere Regionen eignen könnten.
mehr dazu
Schülerzahl an Fachschulen für Grüne Berufe erneut gestiegen
Im Jahr 2025 lernten insgesamt 4.620 Schülerinnen und Schüler an den Fachschulen der Land- und Forstwirtschaft sowie der Hauswirtschaft. Dies entspricht einem leichten Plus von 24 Lernenden gegenüber dem Vorjahr. Wie die Zahlen der Fachschulstatistik des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) zeigen, stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler an einjährigen Fachschulen um 147, während sie an den zweijährigen Schulen um 123 sank.
mehr dazu
Jahrestagung AET-d in Au im Bregenzerwald 18. – 19.06.2026
Die Arbeitsgemeinschaft Embryotransfer deutschsprachiger Länder veranstaltet am 18. und 19. Juni 2026 die 51. AET-d Tagung in 6883 Au im Bregenzerwald in Österreich. Veranstaltungsort ist der Dorfsaal Au. Weitere Informationen, die Anmeldung und das Programm finden Sie unter
AET-d Tagung 2026.
mehr dazu
EU-Netzwerk stellt Lösungen für Wasserresilienz in der Landwirtschaft vor
Hitzeresistente Kulturpflanzen oder digitale Hilfen für die Präzisionsbewässerung: Auf einer Konferenz des EU-GAP-Netzwerks in Hamburg wurden innovative Lösungen aus ganz Europa präsentiert, die der Landwirtschaft dabei helfen sollen, besser mit Dürren, Überschwemmungen und Herausforderungen im Bereich der Wasserqualität umzugehen.
mehr dazu
Generationswechsel in der Landwirtschaft – Perspektiven für die GAP nach 2027
Wer übernimmt die Höfe von morgen – und unter welchen Bedingungen gelingt der Einstieg in die Landwirtschaft? Der strukturelle Wandel in der Landwirtschaft stellt Betriebe sowie Gründerinnen und Gründer gleichermaßen vor große Herausforderungen – und eröffnet zugleich neue Chancen. Politisch Verantwortliche stehen vor der Aufgabe, diesen Wandel zu begleiten und Bedingungen zu schaffen, unter denen Gründungsideen gedeihen und Höfe zukunftsfähig wirtschaften können. Die Netzwerkveranstaltung am 1. und . Juni im Rahmen des Pilotprojekts ACKERPRENEURS lädt dazu ein, die Zukunft der Landwirtschaft aktiv mitzugestalten.
mehr dazu
Informationen über Agrarzahlungen 2025 ab sofort online verfügbar
Im Agrar-Haushaltsjahr 2024/2025 haben in Deutschland rund 301.000 Begünstigte etwa 6,9 Milliarden Euro aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erhalten – einschließlich der nationalen Kofinanzierung. Der Anteil der Direktzahlungen blieb dabei gegenüber dem vorherigen Agrarhaushaltsjahr weitgehend stabil. Darüber hinaus flossen die Mittel unter anderem in Maßnahmen zur Stärkung des ländlichen Raums, Projekte für verbesserten Hochwasserschutz oder freiwillige Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen. Alle Informationen zu den in Deutschland erfolgten Zahlungen an Begünstigte der GAP sind über das
Internetportal Agrarzahlungen.de abrufbar.
mehr dazu
open_in_newWeitere Fachinformationen auf der ZDS-Seite