Informationen rund um die Schweinehaltung
Futtermangel durch Trockenheit: Bayern schafft weitere Spielräume für die Futtergewinnung
Angesichts der anhaltenden Futterknappheit schafft Bayern weitere Möglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen. So ist es beispielsweise möglich, freiwillige Brachen zur Futtergewinnung zu nutzen.
Das gilt auch für Flächen, die in bestimmte Öko-Regelungen, das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) oder den Vertragsnaturschutz einbezogen sind. In diesen Fällen entfällt bei einer Nutzung zur Futtergewinnung allerdings die jeweilige Prämie. Beispiele hierfür sind freiwillige Brachen im Rahmen der Öko-Regelung 1a, Flächen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen G12 und G13, Biodiversitätsstreifen der KULAP-Maßnahme K51 sowie Feldvogelinseln der KULAP-Maßnahme K60. Betriebe sollten vor der Nutzung entsprechender Förderflächen Kontakt mit ihrem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.
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Schweinehaltung in Deutschland: Deutlicher Rückgang von Tierbestand und Betrieben
Schweine sind der wichtigste Fleischlieferant Deutschlands und spielen eine entscheidende Rolle in der heimischen Landwirtschaft. Die Statistiken zum Schweinebestand in Deutschland und der EU, den Haltungsformen und der ökologischen Schweinehaltung finden Sie auf der Seite des
BMLEH. Gegenüber Mai 2016 verringerte sich die Zahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von mehr als 50 Kilogramm um 2,8 Millionen Tiere (-23 %). Gleichzeitig sank die Zahl der Betriebe mit Mastschweinehaltung von rund 20.500 auf 12.240. Das entspricht einem Rückgang von 40 % innerhalb von zehn Jahren.
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FeedLive Webinar: Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern
Die Veranstalter Proteinmarkt und LeguNet weisen auf das Webinar "Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern – Chancen, Erfahrungen & Praxiswissen" hin. Das Webinar findet am 3. September 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen zum Einsatz heimischer Eiweißfuttermittel in der Schweinehaltung. Um
Anmeldung wird gebeten.
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BRS lehnt Kürzung der Direktzahlungsmittel für 2027 ab
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hatte die Möglichkeit, seine Position zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) vorzubringen. In seiner Stellungnahme sieht der Verband insbesondere bei der geplanten Absenkung der für 2027 verfügbaren Direktzahlungsmittel auf 89 Prozent Änderungsbedarf.
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Klimaeffizienz der Schweinehaltung – Erfolg ohne Wertschätzung
SuS, Ausgabe 4.2026 - Einige Zeit wurde gerungen, eine Branchenlösung für die CO2-Bilanzierung von Schweinefleisch aufzubauen. Vor rund einem Jahr ging schließlich die QS-Klimaplattform auf Basis des LfL-Klimarechners an den Start. Ziel der Plattform ist es, die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen zu erleichtern. Sie ermöglicht es Landwirten, ihre CO₂-Bilanz beispielsweise gegenüber Schlachtunternehmen, Banken oder Versicherungen nachzuweisen. Gleichzeitig werden die Klimaleistungen der Landwirtschaft transparenter. Auch wenn die QS-Klimaplattform einen soliden Start hingelegt hat, gibt es doch noch einige Optimierungsmöglichkeiten. Ein Beispiel ist die Eingabe von Futtermitteln, die den größten Teil des CO₂-Fußabdrucks eines Mastschweins ausmachen. Hier ist die Möglichkeit zur Einzeleingabe unter der Voraussetzung präziser Angaben aus der Futtermittelwirtschaft erforderlich.
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Abschluss der UBA-Arbeitsgruppe: Nationale Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie nimmt Fahrt auf
SuS, Ausgabe 4.2026 - Mitte Juli fand die abschließende Sitzung der erweiterten Arbeitsgruppe des Umweltbundesamtes (UBA) zur Kommentierung der "Uniform Conditions for Operating Rules for Livestock" (UCOL)-Dokumente statt. Seit 2024 hatten Fachvertreter aus Behörden, Wissenschaft und Praxis gemeinsam an den technischen Grundlagen gearbeitet. Laut dem UBA konnte sich Deutschland mit fachlichen Beiträgen erfolgreich einbringen und nationale Interessen gegenüber der Europäischen Kommission vertreten. Die Veröffentlichung der Dokumente wird für September erwartet.
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ASP bleibt eine langfristige Herausforderung
SuS, Ausgabe 4.2026 - Die erneuten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark verdeutlichen, dass Deutschland und Europa langfristig mit der Tierseuche leben müssen. Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen stellt das Virus Landwirtschaft, Jägerschaft und Behörden weiterhin vor große Herausforderungen.
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EU blockt Verbesserungen bei Tierhaltungskennzeichnung
SuS, Ausgabe 4.2026 - Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz kommt erneut ins Stocken. Diesmal hängt das Änderungsgesetz bei der EU-Kommission, die sich bis zum 15. November Zeit lässt, um zu prüfen, ob es mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Der größte Knackpunkt ist, dass auch Betriebe aus dem Ausland der in Deutschland geltenden Haltungskennzeichnung unterliegen sollen. Weiterhin müssen sie nachweisen, dass sie in der Sauen- und Ferkelhaltung die gleichen Produktionsstandards wie in Deutschland einhalten, wenn sie ihre Produkte in den höheren Haltungsformstufen vertreiben wollen. Anlass des Vorgangs ist das vom vorherigen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir geerbte Gesetz, welches von nahezu Niemandem als sinnvoll, geschweige denn umsetzbar eingeordnet wurde.
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Schweinehaltung braucht jetzt Bestandsschutz, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen
SuS, Ausgabe 4.2026 - Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem Druck. Während die Erlöse deutlich zurückgehen, verharren die laufenden Kosten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf hohem Niveau. Für viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter bedeutet das: Die laufenden Kosten können kaum noch gedeckt werden, von zusätzlichen Investitionen ganz zu schweigen.
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Umbau der Sauenhaltung bleibt zentrale Herausforderung für die deutsche Ferkelerzeugung
SuS, Ausgabe 4.2026 - Der Großteil der deutschen Ferkelerzeuger hat Konzepte für die notwendigen Anpassungen der Stallanlagen im Deckzentrum und im Abferkelbereich erarbeitet und eingereicht. Dennoch gibt es Betriebe, die aufgrund der hohen Investitionskosten und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keinen Umbau planen und ihre Ferkelerzeugung mit Ablauf der geltenden Übergangsfristen einstellen werden. Wie viele Sauenhalter kein Umbaukonzept eingereicht haben, ist regional sehr unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen sind es bislang rund 23 %, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen gibt es kaum Sauenhalter, die aufgrund eines nicht eingereichten Konzepts die Aufgabe der Tierhaltung erklärt haben.
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Innovationstage 2026 „Resilienz durch Innovation“ – jetzt anmelden
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (PT BLE) laden am 3. und 4. November 2026 zu den diesjährigen Innovationstagen ins bcc Berlin Congress Center am Alexanderplatz ein. Im Mittelpunkt stehen die Themen "Resilienz durch Innovation" sowie das 20-jährige Jubiläum des Innovationsprogramms des BMLEH. Die
Anmeldung ist ab sofort möglich. Bundesminister Alois Rainer wird die Innovationstage am 3. November gemeinsam mit BLE-Präsidentin Dr. Margareta Büning-Fesel eröffnen. Die Veranstaltung bietet eine zentrale Plattform, um sich mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Praxis und Politik über die neuesten technischen und nicht-technischen Entwicklungen des Agrar- und Ernährungssektors auszutauschen.
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DLG-Unternehmertage: „Betriebsführung im Stresstest – Mengen. Preise. Strategien.“
Volatile Märkte, steigende Kosten, geopolitische Unsicherheiten und neue Technologien stellen landwirtschaftliche Unternehmen vor große Herausforderungen. Die DLG-Unternehmertage 2026 zeigen am 1. und 2. September 2026 im VCC Würzburg, wie Betriebe auch im Stresstest handlungsfähig bleiben, Risiken aktiv steuern und Chancen nutzen können. Neben dem Plenum erwarten Sie Impulsforen zu Ackerbau, Tierhaltung, Junge DLG und Lebensmittel sowie praxisnahe Workshops zum Einsatz von KI in der Landwirtschaft – für Einsteiger und Fortgeschrittene. Eine
Anmeldung im Vorfeld ist verpflichtend.
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Interview mit Dr. Nora Hammer - BRS als Sprachrohr der modernen Nutztierhaltung
RBZ, Nr. 31 (01.08.2026) - Die freie Journalistin Ramona Schneichel hat für die Rheinische Bauernzeitung ein Interview mit Dr. Nora Hammer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Rind und Schwein e. V. (BRS), geführt. Die Mitglieder des BRS blicken auf eine lange Tradition der heimischen Nutztierhaltung zurück. Heute ist der Verband deutlich politischer, medial präsenter und sichtbarer und setzt sich für Themen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein. Im Mittelpunkt stehen dabei der Erhalt und die Stärkung der deutschen Landwirtschaft.
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AGRILL on Tour, wann AGRILLst du?
Ob auf Messen, Hoffesten oder bei Grillabenden, AGRILL bringt Menschen zusammen. Landwirte, Unternehmen, Familien und Verbraucher kommen ins Gespräch und erleben Landwirtschaft in entspannter Atmosphäre.
AGRILL war auf folgenden Veranstaltungen vertreten: Agra Leipzig, Farmers Cup, DLG-Feldtage und CLAAS Azubi-Event.
AGRILL auf dem Wacken Open Air - Festivalstimmung, gute Musik und viele Begegnungen, natürlich durfte auch der AGRILL-Grill nicht fehlen: zum
Video
Anmeldung 100 Höfe Aktion - Neben den bekannten Grillaktionen im April suchen wir 100 landwirtschaftliche Betriebe in ganz Deutschland, die ihren Hof öffnen und Menschen zu einem persönlichen Grillabend einladen. Ob vor, während oder direkt nach der Ernte: Jetzt ist die Chance, Landwirtschaft erlebbar zu machen.
hier anmelden und teilnehmen! Dein
AGRILL-Paket wartet auf dich!
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Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL) mit neuem Namen
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft trägt ab sofort den Namen Bundeszentrum für Landwirtschaft (BZL). Mit der Umbenennung wird der gesamte Aufgabenbereich des BZL deutlicher sichtbar.
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open_in_newWeitere Fachinformationen auf der ZDS-Seite