In einem aktuellen proteinmarkt-Fachbeitrag berichten Markus Mader (Garant Tiernahrung) und Prof. Reinhard Puntigam (Fachhochschule Südwestfalen) über einen Praxisversuch zum Einsatz neuer, TIA-reduzierter Sojabohnensorten in der Ferkelfütterung. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen heimischen Sojaanbaufläche wurde untersucht, inwieweit hofeigene Sojabohnen ohne Hitzebehandlung sinnvoll eingesetzt werden können. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Trypsin-Inhibitor-Gehalt im Futter und den Leistungsparametern: Bereits geringe Erhöhungen der TIA führten zu signifikanten Einbußen bei Tageszunahmen und Futterverwertung.Trotz züchterischer Fortschritte lässt sich aktuell keine generelle Empfehlung für den Einsatz unbehandelter, TIA-reduzierter Sojabohnen in der Ferkelfütterung ableiten.
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Angesichts der aktuellen Wetterlage und der hohen Nachfrage wird aus Gründen der Praktikabilität und zur Entlastung der Zuwendungsempfänger und Behörden eine landesweit in Mecklenburg-Vorpommern geltende Ausnahmegenehmigung im Förderprogramm FP 525 für die extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen per nachfolgender Allgemeinverfügung erteilt: "Allgemeinverfügung zur Verlängerung des Pflegezeitraums auf extensiv genutztem Dauergrünland wetterbedingt bis zum 15. März 2026".
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Am 9. und 10. April 2026 findet im Dorint City-Hotel Bremen die "Fachtagung 2026 – Umweltverträgliche Landbewirtschaftung" statt. Veranstalter ist das Ingenieurbüro Prof. Dr. Oldenburg GmbH. Die Veranstaltung bietet Fachleuten aus Landwirtschaft, Beratung, Planung und Behörden die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen einer nachhaltigen und umweltverträglichen Landbewirtschaftung auszutauschen.
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Wie in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag aus dem europäischen Agrarumfeld berichtet wird, rückt die Entwicklung der landwirtschaftlichen Einkommen zunehmend in den Mittelpunkt politischer Diskussionen. Hintergrund sind anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen vieler Betriebe, die durch steigende Produktionskosten, Marktschwankungen und strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft geprägt sind.
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Wie in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag aus der Bioenergiebranche berichtet wird, gewinnt die Weiterentwicklung von Biogas- und Biogasaufbereitungsanlagen zunehmend an Bedeutung für die Energieversorgung. Moderne Anlagen ermöglichen es, Rohbiogas zu Biomethan aufzubereiten und anschließend flexibel in das Erdgasnetz einzuspeisen oder in verschiedenen Energieanwendungen zu nutzen.
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Wie in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag aus dem Umfeld des Programms "Zukunft.Niedersachsen" mitgeteilt wird, erhalten neue Forschungs- und Innovationsvorhaben zusätzliche Unterstützung, um zentrale Zukunftsthemen in Wissenschaft und Praxis voranzubringen. Ziel der Förderung ist es, innovative Projekte schneller in die Anwendung zu bringen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Praxis weiter zu stärken.
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Die neue Ausgabe unseres Fachmagazins SUS – Schweinezucht und Schweinemast (01/2026) ist ab sofort online verfügbar und bietet bereits jetzt einen umfassenden Einblick in die Themen der kommenden Printausgabe Februar/März. Die SUS erscheint sechs Mal jährlich als Magazin und zusätzlich regelmäßig im Newsletterformat mit aktuellen Branchenmeldungen.
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Agri-Photovoltaik (Agri-PV), also die kombinierte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Pflanzenbau und Stromerzeugung, gilt als möglicher Lösungsansatz für Flächennutzungskonflikte in der Energiewende. Das Thünen-Institut hat über LinkedIn aktuelle Informationen zu einer Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, dass entsprechende Anlagen derzeit häufig höhere Kosten verursachen als klassische Freiflächen-Photovoltaikanlagen.
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Aktuelle fachliche Informationen und Stellenausschreibungen aus Forschung und Praxis werden zunehmend über digitale Netzwerke verbreitet, um möglichst viele Fachleute aus Landwirtschaft, Tiermedizin und Wissenschaft zu erreichen. Auch in einem aktuellen Beitrag weist Prof. Dr. Nicole Kemper von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover auf neue Informationen und Veröffentlichungen aus ihrem Fachbereich hin und ruft dazu auf, diese in der Fachcommunity weiterzugeben.
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Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 % niedriger.
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agrarheute startet die Suche nach den Landwirtinnen und Landwirten des Jahres 2026. Die Bewerbung für den CERES AWARD 2026 ist ab sofort möglich. Ausgezeichnet werden Menschen, die auf Ihrem Betrieb wirtschaftlichen Erfolg mit Innovation, Umweltbewusstsein und nachhaltigem Handeln verbinden. Die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro, ein in dieser Höhe einmaliger Betrag in der deutschen Landwirtschaft. Die Siegerinnen und Sieger der sieben einzelnen Kategorien werden zudem jeweils mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Der CERES AWARD wird in den sieben Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin vergeben. Einer der Kategoriesieger erhält zudem die übergeordnete Auszeichnung "Landwirt des Jahres". Hinzu kommt 2026 erstmals der Sonderpreis der Initiative Tierwohl, der im Rahmen der Preisverleihung am 21. Oktober von der Initiative Tierwohl (ITW), einem Partner des CERES AWARD, vergeben wird. Der Sonderpreis ist mit 2.500 € dotiert. Die Bewerbung ist bis zum 31.03.2026 möglich.
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Wie in der Pressemitteilung vom 12.02.2026 des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat mitgeteilt wurde, kann ein neuer bestätigter Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im nordrhein-westfälischen Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) Auswirkungen auf angrenzende Regionen in Hessen haben.
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Forschende an der University of Manitoba und der University of Guelph haben gezeigt, dass Schweineproduzenten die Futterkosten deutlich senken können, wenn Rapsschrot anstelle von Sojaschrot als primäre Proteinquelle eingesetzt wird. Die Studie, die Zuchtsauen über zwei vollständige Produktionszyklen begleitete, bestätigte, dass hohe Gehalte an Rapsschrot weder die Wurfgröße, noch das Wachstum der Ferkel oder die Milchqualität beeinträchtigten. Während Zuchtsauen bei der Futterumstellung zunächst leichte metabolische Veränderungen zeigten, passten sie sich bis zum zweiten Zyklus erfolgreich an.
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Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bekommt eine neue Struktur. Mit einer umfassenden Neuordnung will Bundesminister Rainer das Ministerium an klaren politischen Prioritäten ausrichten und die Weichen für eine effiziente und moderne Organisation stellen. Künftig werden die Politikbereiche und Aufgaben des Hauses in sieben statt bisher acht Abteilungen gebündelt. Die Neustrukturierung des BMLEH tritt zum 1. März in Kraft.
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In einer Stellungnahme berät der Europäische Rechnungshof das EU-Parlament und den Rat unabhängig und fachkundig zu den Vorschlägen der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die gemeinsame Marktorganisation (GMO). Die Prüfer bewerten die künftige Gestaltung und Umsetzung der GAP unter dem Gesichtspunkt einer soliden Haushaltsführung, der Rechenschaftspflicht und des europäischen Mehrwerts. Sie warnen davor, dass Unsicherheit und mangelnde Klarheit zu Risiken führen, und betonen, dass die EU-Mittel rückverfolgbar bleiben müssen.
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