Informationen rund um die Schweinehaltung

Aktueller Politikbrief der Initiative Tierwohl

Die Initiative Tierwohl hat ihren neuen Politikbrief 03/2025 mit Informationen für Politiker und Politikinteressierte veröffentlicht. Themen in der aktuellen Ausgabe:
  • Interviews mit Ministerin Miriam Staudte und Minister Peter Hauk zum staatl. THKZ
  • Weiterentwicklung der ITW - Neue Programme für Haltungsformstufen 3 und 4
  • Der Beraterausschuss der ITW
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Schweinemäster profitieren von Zinsvorteilen - Rentenbank akzeptiert CO2-Berechnung über QS-Klimaplattform

Schweinemäster, die ihre betriebsindividuelle Klimabilanz über die QS-Klimaplattform berechnen, können zukünftig von einem Zinsbonus der Landwirtschaftlichen Rentenbank profitieren. Dieser Bonus wird nach Vorlage des Berechnungsnachweises unabhängig vom Ergebnis der Treibhausgasbilanzierung gewährt. Aktuell beträgt der Zinsbonus 0,25 Prozentpunkte auf die jeweilige Kondition des Landwirts bei der Rentenbank (Basis/Top/Premium). Der Zinsbonus Klimabilanz kann für die Programme Nachhaltigkeit, Wachstum sowie ausgewählte Zukunftsfelder im Fokus genutzt werden, auch in den entsprechenden Leasingvarianten.  mehr dazu

Destatis: Schweinebestand 2025 leicht gewachsen, Zahl der Betriebe weiterhin rückläufig

Zum Stichtag 3. November 2025 wurden in Deutschland 21,5 Millionen Schweine von 15 220 Betrieben gehalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der Viehbestandserhebung mitteilt, stieg der Schweinebestand seit Mai um 2,8 % und im Vorjahresvergleich um 0,9 %. Die Zahl schweinehaltender Betriebe ist innerhalb eines Jahres um 2,7 % gesunken, im Zehnjahresvergleich seit 2015 um 40,8 %. Der Trend zu größeren Betrieben hält weiter an. Im November 2025 hielt ein Betrieb im Schnitt gut 1 400 Schweine, zehn Jahre zuvor knapp 1 100 Tiere pro Betrieb.  mehr dazu

Transferprojekt FARMWISSEN der HAW Kiel

Digitale Technologien können den Alltag auf landwirtschaftlichen Betrieben verändern – doch der Wissenstransfer in die Praxis bleibt oft eine Herausforderung. Mit dem Transferprojekt FARMWISSEN der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel (HAW) soll sich das ändern: Über die Website farmwiki.de werden Wissen, Erfahrungen und Forschungsergebnisse zu digitalen Anwendungen in der Landwirtschaft gebündelt – ähnlich wie bei Wikipedia. Ziel ist es, ein offenes Netzwerk aus Landwirt*innen, Berater*innen und Wissenschaftler*innen zu fördern, das den digitalen Wandel aktiv mitgestaltet.  mehr dazu

Agravis auf der Grünen Woche in Berlin

Die Agravis Raiffeisen AG präsentiert sich auf der Grünen Woche 2026 in Berlin (16.–25. Januar) auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2, Stand 203. Das Unternehmen wird dort u.a. seine Nachhaltigkeitsstrategie vorstellen und darüber informieren, wie man mit innovativen Konzepten und Produkten den CO₂-Fußabdruck senken kann. Die Agravis AG wird auch über die Bedeutung des Tierhaltungsstandortes Deutschland und der Kreislaufwirtschaft als Fundament einer zukunftsfähigen Landwirtschaft informieren und zu diesem Thema mit Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie den Gästen aus Politik und Wirtschaft in den Dialog treten. Weiterführende Informationen finden sich in den Agravis-News zur Grünen Woche.  mehr dazu

"Ernährungssicherheit ist Grundversorgung" - BRS startet Social-Media-Kampagne zur Zukunft der deutschen Tierhaltung

Ab dem 5. Januar 2026 startet der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) in Zusammenarbeit mit LAND.SCHAFFT.WERTE. e.V. eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zur Ernährungssicherheit in Deutschland. Ziel ist es, über Social Media eine breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen: über die wachsenden Herausforderungen für die heimische Tierhaltung, über Wettbewerbsverzerrungen durch Importe – und über die dringende Notwendigkeit, politische Rahmenbedingungen neu zu denken. Weitere Informationen:  mehr dazu

Niedersachsen: ASP-Kurzfilme - Vorbeugen statt bekämpfen

Die Niedersächsische ASP-Sachverständigengruppe hat die Erstellung von ASP-Aufklärungsvideos in Auftrag gegeben, um die breite Öffentlichkeit und insbesondere Jägerinnen und Jäger sowie Landwirtinnen und Landwirte zu sensibilisieren und auf präventive Maßnahmen hinzuweisen. Die drei ASP-Kurzfilme sind auf der Webseite bzw. auf dem YouTube-Kanal des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) abrufbar.  mehr dazu

Stellenausschreibung der Remporc AG in der Schweiz

Die Remporc AG sucht eine engagierte Führungspersönlichkeit für die Geschäftsführung / Betriebsleitung eines Kernzuchtbetriebs am Standort Grosswangen (LU) in der Schweiz. Die Position umfasst die strategische Weiterentwicklung des Betriebs, die aktive Mitarbeit in der Zucht sowie Verantwortung im Bereich Vermarktung und Genetik. Geboten wird ein modernes, innovatives Arbeitsumfeld mit langfristigen Entwicklungsperspektiven.  mehr dazu

EURCAW-Pigs: Podcast-Serie zu Tierwohl in der Schweinehaltung

EURCAW-Pigs, das von der Europäischen Union benannte Referenzzentrum für Tierschutz bei Schweinen, veröffentlicht die Podcast-Reihe "Pig Welfare in Action" zum Tierwohl in der Schweinehaltung an. In der aktuellen siebten Folge geben zwei Wissenschaftler Einblicke in die Bedeutung des Verständnisses natürlicher Verhaltensweisen von Schweinen und erläutern, wie essenziell dies für das Tierwohl in schweinehaltenden Betrieben ist.  mehr dazu

Agravis: Schadnager im Winter sicher bekämpfen

Die Agravis Raiffeisen AG weist in einer aktuellen Pressemeldung darauf hin, dass die Bekämpfung von Schadnagern eine wichtige Rolle für die Biosicherheit auf Betrieben spielt. Die Nagetiere können Fraßschäden und Verunreinigungen verursachen und erhöhen das Risiko für die Einschleppung von Krankheiten und Tierseuchen. AGRAVIS bietet verschiedene Rodentizide sowie eine KöderCheck-App der Eigenmarke Desintec zur Bekämpfung der Schadnager an.  mehr dazu

Dank zum Jahresausklang – gemeinsam stark für die Landwirtschaft

Zum Jahresende möchte sich das gesamte Team des Bundesverbands Rind und Schwein herzlich bei seinen Mitgliedern, Partnerinnen und Partnern bedanken.  mehr dazu

BRS zu Gast in Berlin: Zukunfts-Austausch zur Nutztierhaltung

Bei einem intensiven Austausch zwischen Bundesminister Alois Rainer, dem BRS und Bioland ging es unter anderem um den Kurswechsel der Agrarpolitik und stabile Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung.  mehr dazu

Einladung Nutzier-Forum am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie 26. und 27.02.2026

Das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) lädt zum Nutztier-Forum 2026 ein. Vom 26.02.2026, 12:15 Uhr, bis zum 27.02.2026, 14:00 Uhr, widmen sich Expert:innen der tiergerechten Aufzucht von Kälbern und Ferkeln. Themen sind unter anderem die aktuelle Situation, die Bedürfnisse der Tiere, pränatale Einflüsse, Fütterung und Zuchtplanung. Darüber hinaus findet ein Austausch über die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland statt. Die Veranstaltung findet im Tagungszentrum des FBN, Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf, statt. Die Zielgruppe umfasst Personen aus Forschung, Praxis, Beratung, Politik, Verbänden und Behörden. Eine Anmeldung bis zum 13.02.2026 ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 € inkl. MwSt.  mehr dazu

Neue Agrarexportstrategie soll Märkte für „Made in Germany“ öffnen

Am 11.12.2025 hat Bundesminister Alois Rainer in Berlin die Agrarexportstrategie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) vorgestellt. Mit dieser sollen neue Absatzmärkte für Agrarprodukte "Made in Germany" erschlossen werden. Der Außenhandel wird zur "Chefsache". Zentrale Elemente sind eine stärkere Vernetzung sowie klar benannte Ansprechpartner im In- und Ausland. Zu diesem Zweck werden im Bundeslandwirtschaftsministerium zwei neue Koordinierungsstellen eingerichtet: eine Exportkoordinatorin und ein "Export Chief Veterinary Officer". "Mit der Strategie ‚Moderne Agrarexporte ‚Made in Germany‘" wollen wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft dabei unterstützen, bestehende Exportmärkte zu festigen und neue Märkte zu erschließen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig gestärkt und Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden", heißt es seitens des BMLEH. Bei der Veranstaltung des BMEL war vonseiten des Bundesverbandes Rind und Schwein Simone Fuchs anwesend, die für internationale Angelegenheiten und Export zuständig ist. Wir als BRS begrüßen die neue Strategie des BMEL ausdrücklich. Sie setzt wichtige Impulse für die Branche und kann dazu beitragen, die Exportaktivität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Nutztierhaltung nachhaltig zu stärken.  mehr dazu

Bundeskabinett beschließt Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz

Zum Schutz von Weidetieren: Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wird der Wolf in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen. Dies sieht der vom Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, vorgelegte und heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf vor. Dabei wird der präventive Herdenschutz als zentraler Schutzmechanismus für Weidetiere hervorgehoben. Die Finanzierung von Zäunen oder Herdenschutzhunden wird auch weiterhin unterstützt. Durch die Gesetzesänderung können die Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte und günstigem Erhaltungszustand zudem ein Bestandsmanagement einführen. Wölfe, die Herdenschutzmaßnahmen überwinden, können rechtssicher entnommen werden. In Gebieten, in denen präventiver Herdenschutz unzumutbar ist, etwa in alpinen Regionen, ist eine Entnahme zur Vermeidung von Weidetierrissen ebenfalls möglich.  mehr dazu

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