Informationen rund um die Schweinehaltung

Duroc-Schweine satt füttern?

Durco-Mastschweine bestechen durch ihre Futteraufnahme. Die LWK Niedersachsen hat dies zum Anlass genommen und untersucht, ob die Tiere ad libitum oder besser in der Endmast rationiert gefüttert werden sollten. Signifikante erhobene Leistungsunterschiede hinsichtlich Tageszunahme, Futteraufwand je kg Zuwachs sowie Futterverbrauch wurden in einem zweiten Versuch überprüft. Andrea Meyer und Wolfgang Voigt, LWK Niedersachen, haben die Ergebnisse in einem neuen proteinmarkt-Fachbeitrag zusammengefasst.

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Landvolk fordert von EU-Politik vernünftige Verordnungen

Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, weist das Landvolk Niedersachsen im Hinblick auf das geplante große Tierwohl-Paket und die anstehende Umsetzung der EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten aktuell in den Sozialen Medien mit einer Aktion zur EU-Wahl auf die Auswirkungen hin. "Unsere Landvolk-Kreisverbände werden zudem ihre EU-Kandidaten in Anschreiben hierzu informieren und sensibilisieren", erklärt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Bei allem Verständnis bezüglich Tierwohl und -schutz müssen Umsetzung und Wirtschaftlichkeit für die bäuerlichen Betriebe gewährt bleiben, führt Ehlers weiter aus.  mehr dazu

Wurzel als Schlüssel zu dürretoleranterem Mais

Mais kommt mit sehr unterschiedlichen Standortbedingungen zurecht. Eine internationale Studie unter Federführung der Universität Bonn zeigt nun, welche wichtige Bedeutung dabei sein Wurzelsystem spielt. Die Forscherinnen und Forscher haben mehr als 9.000 Sorten analysiert. Dabei zeigte sich, dass sich die Wurzeln stark unterscheiden - je nachdem, wie trocken der Standort ist, für den die jeweilige Sorte gezüchtet wurde. Sie konnten zudem ein Gen identifizieren, dass bei dieser Anpassung eine Rolle spielt. Möglicherweise ist es ein Schlüssel für die Entwicklung von Sorten, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Die Ergebnisse sind nun in der renommierten Zeitschrift Nature Genetics erschienen.  mehr dazu

Digitale Sonder-Agrarministerkonferenz im Zeichen des Bürokratieabbaus auf EU- und Bundesebene

Die digitale Sonder-Agrarminister:innenkonferenz (AMK) am 22. Mai 2024 unter dem Vorsitz Thüringens befasste sich u.a. mit der nationalen Umsetzung der durch die EU beschlossenen Änderungen im Basisrecht der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie den Fortschritten beim in der Frühjahrs-AMK in Erfurt beschlossenen Bürokratieabbau. Thüringens Landwirtschaftsministerin und AMK-Vorsitzende Susanna Karawanskij betonte: " Wir setzen den eingeschlagenen Weg der Frühjahrs-AMK zum Bürokratieabbau in der Landwirtschaft konsequent fort. Dazu gehören auch die beschlossenen Änderungen des EU-GAP-Basisrechts, die wichtige Entlastungen und Vereinfachungen für den Berufsstand und die Verwaltungen mit sich bringen und in nationales Recht umgesetzt werden. Die bislang vorgegebene Stilllegungspflicht von Agrarflächen wird abgeschafft und so Planungssicherheit für Agrarbetriebe hergestellt. So sollen die GLÖZ-Standards gelockert werden und Länder die Möglichkeit erhalten, vorübergehende Ausnahmen aufgrund von Witterungsbedingungen zuzulassen. Beim Bürokratieabbau auf nationaler Ebene wurden weitere konkrete Schritte besprochen. Im Pflanzenschutzrecht sollen Ausnahmeregelungen vereinfacht und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Bei Genehmigungsprozessen von Stallbauvorhaben wird die Regelungsdichte abgebaut, um insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe ein vereinfachten Verfahren einzuführen. Bei Biogasanlagen wird ein Verzicht auf Nachhaltigkeitsnachweise angestrebt. Um beim Bürokratieabbau weiter schnell voranzukommen, haben die Länder den Bund aufgefordert, eine übergeordnete Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzurichten und den eingeschlagenen Weg weiter stringent weiter zu verfolgen."  mehr dazu

Minister Backhaus stellt die „Nutztierstrategie MV 2030“ vor

Am 22.05.2024, hat Mecklenburgs-Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Nutztierstrategie MV 2030 vorgestellt. Das Papier wurde beginnend im Juni 2023 mit rund 70 Personen aus Verbänden, Vereinen und Institutionen sowie Landwirtinnen und Landwirten erarbeitet. Beginnend mit einer Beschreibung und Analyse der Ursachen für den Ist-Zustand benennt die Strategie die künftigen Herausforderungen und Handlungsfelder in der Tierproduktion. Daraus leiten sich am Ende Forderungen ab, deren Umsetzung notwendig sind, um die Nutztierhaltung in MV wieder zu stabilisieren. Zu den herausgearbeiteten Forderungen gehören u.a. das Schließen der Wertschöpfungsketten, z.B. durch Schaffung von regionalen Schlachtkapazitäten für Schweine, Geflügel und kleine Wiederkäuer, sowie die Erhöhung der mobile Schlachtung. Darüber hinaus wird eine Erhöhung der Förderprämien für die Weidehaltung und eine Rücknahme des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes gefordert.  mehr dazu

Onlinetermin: Minitube lädt ein zu den Porcine TechDays am 18. Juni 2024

Neue Methoden und Innovationen machen die professionelle Ebersamenproduktion immer effizienter. Mit den Porcine TechDays am 18. Juni bündelt Minitube Neuigkeiten aus Forschung und Praxis in einem informativen und abwechslungsreichen Programm. Namhafte Branchenexperten teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen in spannenden Vorträgen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen online an den TechDays teilzunehmen. Die Teilnahme über Microsoft Teams ist kostenlos und einfach. Melden Sie sich am besten gleich an, um die informativen Branchenupdates nicht zu verpassen. Minitube freut sich, Sie online begrüßen zu dürfen!  mehr dazu

Landeskuratorium Bayern mit aktuellem Kundenmagazin

Das LKV Magazin 2/2024 ist online und wird in Kürze auch postalisch verschickt. Lesen Sie interessante Beiträge aus den verschiedenen Sparten des LKV Bayern. Besonders hervorheben möchten wir den Beitrag zur Wasserversorgung von Kälbern und Jungvieh und die Tipps vom Ringberater zur Reaktion auf Klimawirkungen auf die Schweinehaltung.  mehr dazu

Milchverzehr reduziert kolorektales Krebsrisiko

Es gibt sie zuhauf: Ernährungstipps für eine gesunde Ernährung. Im Idealfall wird auch gleich die passende Ernährungsstudie präsentiert. Warum man dabei besser genauer hinschauen sollte, erklärt der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop. "Bis heute weiß niemand, was überhaupt gesunde Ernährung ist", erläutert der Wissenschaftler. Weil die Ernährungsstudien selten Kausalaussagen zulassen, behilft sich die Wissenschaft mit sog. Metaanalysen. Hierfür wurden kürzlich 860 Metaanalysen durchforstet und nur 10 (= 1,2 %) davon waren überhaupt geeignet, um eine statistisch starke Evidenz zwischen Krebsart und Lebensmittel/Nährstoff zu ermitteln. Nur für Alkohol, Milchprodukte und Vollkorn konnte überhaupt eine Evidenz abgeleitet werden. Immerhin: der tägliche Verzehr von 200 g Milch pro Tag minderten das kolorektale Krebsrisiko um 6 % (RR 0,94; 95 % KI 0,92–0,96). Alle anderen Schlussfolgerungen sind hoch suggestiv.    mehr dazu

Verbraucherumfrage: "Geiz ist geil" - Mentalität beim Einkauf wieder vorherrschend

Am wichtigsten ist den Verbrauchern der Preis – deutlich wichtiger als noch vor sechs Jahren. Das geht aus der aktuellen "Nestle"-Ernährungsstudie "So is(s)t Deutschland 2024" hervor, die der Lebensmittel-Produzent gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Rheingold auf den Weg durchgeführt hat. Die Zahl der Vegetarier stagniert der Studie zufolge im einstelligen Prozentbereich. 48 Prozent gaben an, Fleisch bewusster zu konsumieren. 43 Prozent essen aber weiterhin ganz normal ihre Fleisch-Ration, 27 Prozent wollen daran auch nichts ändern.  mehr dazu

HI-Tier-Datenbank: Meldung von Transporteuren entfällt

Transporteure von Schweinen waren bisher der Verpflichtung zur Meldung von Verbringungen (nach § 40 ViehVerkV) unterlegen. Transporteure von Schafen oder Ziegen bzw. Rindern waren von einer solchen Meldepflicht durch das bisher geltende EU-Recht ausgenommen. Vor diesem Hintergrund haben BMEL und die für das Veterinärwesen zuständigen Obersten Behörden der Länder die Frage erörtert, ob Transporteure von gehaltenen Schweinen weiterhin dieser Verpflichtung unterliegen. BMEL hat die Fragestellung an die Dienststellen der EU-Kommission herangetragen. Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass Transporteure weder von gehaltenen Schweinen noch gehaltenen Rindern oder gehaltenen Schafen/Ziegen einer Verpflichtung zur Meldung von Abgängen oder Zugängen an HI-Tier unterliegen, da ein "Transporteur" als ein "Unternehmer" definiert werde, der Tiere auf eigene Rechnung oder für einen Dritten transportiert (Artikel 4 Nummer 25 der Verordnung (EU) 2016/429), und nicht als ein Unternehmer eines Betriebs (Artikel 4 Nummer 24 bzw. 27 der Verordnung (EU) 2016/429). Dem folgend ist aus Sicht von BMEL die diesbezüglich strengere Regelung der Meldung nach der Viehverkehrsverordnung durch das EU-Recht überlagert.  mehr dazu

AGRILL-Gewinnspiel: Tolle Preise für die Grillsaison gewinnen!

Die LAND & FORST unterstützt die neue deutschlandweite Kampagne AGRILL mit dem Motto "Gemeinsam genießen". Wir wollen Niedersachsen am Grill zusammenbringen. Grillen Sie daher mit uns an und genießen Sie mit Freunden und Familie gute heimische Produkte! Mit etwas Glück können Sie für Ihr Grillfest 1 von 15 Grillpaketen gewinnen, die von der Bünting Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt werden. Gleich mitmachen und gewinnen!  mehr dazu

Junglandwirte fordern Landvorkaufsrecht

Der Zugang zu Land ist eine der größten Hürden für junge Landwirtinnen und Landwirte, die sich mit Herz und Leidenschaft eine Existenz aufbauen wollen. "Das Problem verschärft sich seit Jahren. Nicht nur in Deutschland", beobachtet Stefan Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL). Landwirtschaft ist sehr kapitalintensiv und wird immer teurer. "Steigende Produktionskosten und oft nicht angemessene Erzeugerpreise machen uns das Leben schwer. Hinzu kommen die hohen Bodenpreise", sagt er. "Wir stellen uns vor, dass staatliche Vorkaufsrechte genutzt werden, um außerlandwirtschaftlichen Investoren zuvorzukommen. So ließe sich der Boden für die Landwirtschaft sichern", sagt der BDL-Vize und fordert zugleich eine EU-Regelung, die Junglandwirt:innen bei der Vergabe landwirtschaftlicher Flächen bevorzugt. "Böden sind nicht vermehrbar. Sie brauchen besonderen Schutz", stellt Schmidt klar.  mehr dazu

Hauk: aktuelles Tierhaltungskennzeichnungsgesetz erfüllt nicht die Anforderungen an mehr Transparenz und mehr Tierwohl

"Ich sehe nach wie vor gravierende Schwachstellen und Regelungslücken in der aktuellen Ausgestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Vor allem massive Vollzugshindernisse, insbesondere in der Überwachung, stärken nicht wie gefordert das Verbrauchervertrauen, sondern können sogar gegenteilig wirken. Ebenso fehlt eine Verzahnung mit privatwirtschaftlichen Initiativen sowie eine gesicherte Finanzierung. Daher habe ich mich gemeinsam mit Ministerkolleginnen und -kollegen der Länder nochmals an den Bundesminister gewandt. Wir haben dabei die dringende Bitte formuliert, eine umfassende Überarbeitung des geltenden Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes unter intensiver Einbeziehung der Länder vorzunehmen. Am besten wäre jedoch mit Blick auf bereits wirtschaftsgetragene Modelle und im Interesse des Bürokratieabbaus eine Aufhebung des aktuellen Gesetzes. Wir sind bereit gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen", sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (16. Mai).  mehr dazu

Landeskuratorium Bayern mit interessanten Stellenangeboten

Als größter Dienstleister für viehhaltende bayerische Landwirte ist das Landeskuratorium Bayern ein sicherer Arbeitgeber für seine Kollegen im Außendienst, in der Zentrale in München und an neun Verwaltungsstellen in Bayern. Egal ob Sie Stallluft oder Büroatmosphäre bevorzugen – beim LKV Bayern ist für jeden etwas dabei. Der LKV Byern bietet bayernweit aktuell mehr als 1.600 Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze in verschiedenen Berufsfeldern. Aktuell ausgeschrieben sind folgende Arbeitsplätze (m/w/d):
  • Verwaltungsangestellte in Ansbach
  • Landwirtschaftlich-Technischen Mitarbeiter im Bereich Messgeräte- und Anlagenüberwachung in verschiedenen Regionen
  • Fütterungs- und Kuhkomfortberater für Milchviehbetriebe im Raum Memmingen
  • Anpaarungsberater für Milchviehbetriebe in verschiedenen Regionen
  • Milchviehproduktionsberater für verschiedene Regionen
  • Leistungsoberprüfer in verschiedenen Regionen
  • Ringberater in der Schweinemast und Ferkelerzeugung in verschiedenen Regionen
  • Ringberater in der Rindermast im Fleischerzeugerring in verschiedenen Regionen
  • Probenehmer in der Milchleistungsprüfung Bayernweit
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Weniger Nutztierhaltung löst nicht die Klimaprobleme

Dr. Thanawat Tiensin, FAO-Direktor für Tierproduktion und Tiergesundheit, und Dr. Dominik Wisser, FAO-Systemanalyst, fordern im SUS-Interview mehr Effizienz in der Nutztierhaltung. Nur so lassen sich einerseits die Treibhausgasemissionen senken und andererseits 10 Mrd. Menschen ernähren. Ein verringerter Konsum von tierischen Lebensmitteln oder die Umstellung auf eine vegane Ernährung wird einen geringeren Einfluss auf die globalen Gesamtemissionen haben als oft behauptet wird. Und: Reduzieren der Lebensmittelverluste bringt mehr als Fleischverzicht (FAO: "Pathways towards lower emissions")  mehr dazu

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