Informationen rund um die Schweinehaltung

Bundesrat verabschiedet die Allgemeine Verwaltungsvorschrift (AVV) zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten

1991 wurde von den damaligen Mitgliedsstaaten die Nitratrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft beschlossen. Weil die Bundesrepublik diese Richtlinie nicht eingehalten hat, wurde von der Europäischen Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet und Nachbesserungen an der im Jahr 2017 geänderten Düngeverordnung eingefordert, die als nicht ausreichend für eine Reduzierung der Nitratwerte bewertet wurde. Vor diesem Hintergrund wurde in der heutigen Bundesratssitzung über die "Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten" abgestimmt. Die sogenannten "roten" Gebiete gelten aufgrund verschärfter Maßnahmen, zum Beispiel die Reduzierung der Düngung um 20 Prozent, als zentrale Stellschraube, um die Nitrat- und Phosphat-Überschüsse in Deutschland zu reduzieren. Bis auf Brandenburg haben heute alle Bundesländer der Verwaltungsvorschrift zugestimmt. Brandenburg kritisiert in einer Pressemeldung, dass es nicht sein kann, "dass Gebiete aufgrund modellhafter Berechnungen zu Problemzonen erklärt werden, in denen gar keine Überschüsse gemessen werden, so wie es in Brandenburg aufgrund der gegebenen Standortfaktoren teils zu befürchten ist." Außerdem belegen Erfahrungen aus Dänemark, dass Restriktionen bei der Düngung in sog. "Risikogebieten" zu kaum messbaren Veränderungen der Wasserqualität geführt haben, also andere Faktoren für die Grenzwertüberschreitung verantwortlich sein könnten.  mehr dazu

Landvolk fordert Ehrlichkeit und Verlässlichkeit beim Thema Kastration

Knüppeldick erwischt es aktuell die Schweinehalter und Ferkelerzeuger. "Nicht nur, dass die Afrikanische Schweinepest im Moment den Exportmarkt lahmlegt und die Schweinepreise purzeln lässt, jetzt irritiert der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die Schweinehalter mit der Ankündigung, nur noch chirurgisch kastrierte Schweine abnehmen zu wollen. Das ist ein fatales Zeichen für unsere niedersächsischen Schweinehalter. Statt Verlässlichkeit unter Marktpartnern herrscht nun große Unsicherheit bei den Bauern. Welches Schweinerl hätten Sie denn nun gern, lieber LEH?", fragt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers entsetzt über die Vorgehensweise und Wankelmütigkeit des Lebensmitteleinzelhandels.  mehr dazu

Bundesverband Rind und Schwein (BRS) fordert einheitliche Vorgaben für deutsche und importierte Ferkel

In wenigen Monaten ist die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland nicht mehr erlaubt. Den deutschen Ferkelerzeugern stehen ab dem 01.01.2021 vier Alternativen zur Verfügung. Die in den Niederlanden zugelassene CO2-Narkose sowie die in Dänemark erlaubte Lokalanästhesie mit Procain durch den Tierarzt gehören nicht dazu. Die QS Qualität und Sicherheit GmbH hat mit ihrer Position, dass die Anforderungen für ausländische Lieferanten vergleichbar, nicht aber identisch sein müssen, erneut Unverständnis bei den deutschen Ferkelerzeugern ausgelöst. Somit sollen importierte Ferkel auch weiterhin das QS-Siegel erhalten. Der BRS fordert QS auf, nur solchen Ferkeln, Schlachtschweinen und Fleischwaren einen QS-Status zu erteilen, die aus Ländern kommen, in denen die Ferkel nach den in Deutschland gesetzlich zugelassenen Methoden kastriert wurden.  mehr dazu

Futternutzung auf ökologischen Vorrangflächen möglich

Nachdem bereits die Jahre 2018 und 2019 teilweise außergewöhnlich trocken waren, ist die Lage in Deutschland auch dieses Jahr durch die Auswirkungen der erheblichen Trockenheit im Frühjahr geprägt. Dadurch fiel die Biomasseerzeugung beim Grünland und die Ackerfutter-Erzeugung in vielen Regionen erneut unterdurchschnittlich aus. Zwischenzeitliche Regenfälle haben die Situation regional zwar etwas verbessert. Aber da auch die Ernten in den Vorjahren knapper ausgefallen sind, sind auch die Futtervorräte geringer. In manchen Regionen müssen die Betriebe bereits auf ihre Wintervorräte zurückgreifen oder Grundfutter zukaufen, um ihre Tiere gut versorgen zu können. Um die Landwirte in dieser Lage zu hat die Bundesministerin Julia Klöckner.
  • eine Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung sowie
  • eine Änderung der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung
auf den Weg gebracht. Dem Vorhaben hat der Bundesrat heute zugestimmt, damit können die Verordnungen kurzfristig in Kraft gesetzt werden. Damit schafft die Bundesministerin die Möglichkeit für Landwirte, zusätzliche Flächen für Futterzwecke zu nutzen. Konkret werden die Länder ermächtigt, allgemein oder im Einzelfall Gebiete mit witterungsbedingtem Futtermangel auszuweisen. In diesen Gebieten können die Landwirte dann Flächen mit Zwischenfruchtanbau oder Gründecke – die bei Beantragung der Direktzahlungen als im Umweltinteresse genutzte Flächen ausgewiesen wurden – für Futterzwecke (Schnittnutzung und Beweidung) nutzen.  mehr dazu

55%-Klimaziel: EU-Kommission plant im Verkehr mit Fata Morgana

Den in Brüssel bekannt gewordene "2030 climate target plan" der Europäischen Kommission kritisiert der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) scharf. ... Der VDB fordert, dass alle erneuerbaren Kraftstoffe - insbesondere Biodiesel, Bioethanol und Biomethan - auf die Flottengrenzwerte für Fahrzeuge angerechnet werden. "Mehr erneuerbare Kraftstoffe bedeuten mehr Klimaschutz. Elektromobilität allein reicht absehbar nicht aus. Mehr Realismus und weniger Fata Morgana stünden der Kommission gut zu Gesicht", sagte sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer beim VDB.  "Offenbar nimmt die Europäische Kommission eher ein grandioses klima-, industrie- und landwirtschaftspolitisches Scheitern in Kauf, als sich von ihrem konzeptionellen Irrweg zu verabschieden." Auf anderen Kontinenten gehe man weniger ideologisch vor. "Sollte die Kommission diesen abstrusen Plan umsetzen, werden die Emissionen im Verkehr nicht sinken, sondern steigen", befürchtet der VDB. Norbert Lins, Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses im Europäischen Parlament glaubt, dass die Speicherungskapazitäten der Land- und Forstwirtschaft ausschlaggebend für den Erfolg der erhöhten Einsparungsziele werden. Nach Angaben des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Bayern bewerte er es als positiv, dass die Kommission den Weg für neue Einkommensmöglichkeiten für Landwirtinnen und Landwirte ebnet. Somit würden Klimaschutz, Ernährungs- und Einkommenssicherheit gleichzeitig gefördert und machten die Landwirtschaft fit für den Klimawandel.  mehr dazu

Westfleisch und NGG vereinbaren Tarifvertrag

Westfleisch hat mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten(NGG) einen Tarifvertrag zur Eingliederung neuer Mitarbeiter abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei die Übernahme und Neueinstellung von rund3.000 Beschäftigten, die bisher bei externen Werkvertragsunternehmen angestellt waren. "Mit dem nun vereinbarten Tarifvertrag steht fest: Ab Januar 2021 werden alle Mitarbeiter in der Schlachtung und Zerlegung direkt bei unseren beiden bestehenden Schlachtunternehmen Westfleisch SCE beziehungsweise Westfleisch Erkenschwick GmbH angestellt sein", erklärt Carsten Schruck, geschäftsführender Vorstand von Westfleisch. "Nach Abschluss des Übernahmeprozesses wollen wir gemeinsam mit der NGG die relevanten bestehenden Tarifverträge modernisieren und auf die neuen Gegebenheiten hin anpassen."  mehr dazu

Maßnahmenpaket intelligente Flächennutzung des Landes NRW

NRW-Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser hat ein Maßnahmenpaket zur intelligenten und effizienten Flächenentwicklung vorgelegt, das den Flächenverbrauch weiter eindämmen soll. Bausteine sind unter anderem die Entwicklung eines Brachflächenkatasters oder eines Flächenzertifikathandels unter Kommunen. "Fläche ist endlich. Unterschiedliche Ansprüche führen zu Nutzungskonflikten und lassen die natürliche Ressource Boden immer knapper werden. Das Maßnahmenpaket zur intelligenten und effizienten Flächennutzung wird dazu beitragen, den Flächenverbrauch in Nordrhein-Westfalen weiter zu senken", sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser zu dem in dieser Woche vom Kabinett beschlossenen Maßnahmenpaket.  mehr dazu

Stammzellenübertragung könnte die Tierzucht revolutionieren

"Forscher haben eine Methode entwickelt, genetisch unfruchtbaren Tieren Sperma bildende Stammzellen von auserwählten Artgenossen zu transplantieren. Die Leihväter begannen daraufhin, Spermazellen dieser Spender zu bilden," informiert die "Berliner Zeitung" und beruft sich dabei auf eine Wissenschaftliche Veröffentlichung im Fachmagazin "PNAS".  mehr dazu

Forscherverbund will wirtschaftliche Güllevergärungsanlage im kleinen Leistungsbereich entwickeln

idw - Die Universität Hohenheim, der renergie Allgäu e. V. und der Maschinenbauer Hochland Natec GmbH prüfen die ökonomische Machbarkeit einer Standard-Biogaskleinanlage zur Güllevergärung. Sie soll für Betriebe in Frage kommen, für die sich eine Biogasanlage bislang aufgrund zu geringer Güllemengen nicht lohnte. So gibt es z.B. in nur etwa 10 % der rinderhaltenden Betriebe mehr als 200 Milchkühe mit deren Gülleaufkommen sich aber lediglich eine 30 kW-Anlage betreiben lässt. Die geplante Güllekleinanlage soll für eine Betriebsgröße ab 150 Großvieheinheiten (entsprechend 150 Milchkühen oder Rindern bzw. ca. 1.250 Mastschweinen) wirtschaftlich betreibbar sein. Bei positiven Ergebnissen wird ein entsprechendes Anlagenkonzept entwickelt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert die Machbarkeitsstudie über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).  mehr dazu

Agrarfaktenpapier zum besseren Verständnis der komplexen Landwirtschaft

Die öffentliche Meinung zur modernen Landwirtschaft ist geprägt von der Vorstellung, mit klein strukturierten Familienbetrieben wären die aktuellen Probleme der Landwirtschaft am besten zu lösen. Die Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigen, gesunden und preisgünstigen Nahrungsmitteln wird dabei mit der gleichen Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, wie die Kritik an eben dieser leistungsfähigen modernen Landwirtschaft. In einem Faktenpapier versuchen die Agrarexperten Gerhard Breitschuh, Ortwin Krause, Manfred Munzert, Dieter Möhring, Martin Körschens und Hartmut Boettcher, Landwirtschaft sachkompetent zu erläutern und dabei vor allem das komplexe Wirkungsgefüge einer nachhaltigen Landwirtschaft verständlich zu vermitteln. Gleichzeitig laden die Autoren ein, sich mit dem Papier online zu identifizieren.  mehr dazu

Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt: Fünf weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg

BMEL - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei fünf weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben heute nachgewiesen. Die Fundorte liegen innerhalb des gefährdeten Gebiets in der näheren Umgebung der Ortschaft Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Es handelt sich um vier tot aufgefundene Wildschweine sowie um ein infiziertes Wildschwein, das erlegt wurde.  mehr dazu

Zukunftsdialog Agrar & Ernährung 2020: Arbeit der Borchert-Kommission als Blaupause

Statt vor Ort in Berlin findet der "Zukunftsdialog Agrar & Ernährung" von agrarzeitung (az) und DIE ZEIT in diesem Jahr innerhalb der digitalen Themenwochen "ZEIT für Wissen" am Mittwoch, 16. September, sowie "ZEIT für Klima" am Dienstag, 22. September statt. Am Mittwoch, 16. September disktutierten az-Chefredakteurin Stefanie Pionke mit Experten aus der Landwirtschaft, dem Agribusiness, der Wissenschaft und NGO über die richtige Balance zwischen Ökonomie und Ökologie in der Landwirtschaft der Zukunft und über künftige Trends in der Ernährung. "Für den Konsens müssen wir die Arbeit der Borchert-Kommission als Blaupause nehmen," warb Hubertus Paetow, Präsident Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG).  mehr dazu

2,5 Prozent der deutschen Getreideernte ist Bio-Getreide

Die AMI-Markt Studie zu den Bio-Strukturdaten 2019 ist erschienen. Knapp 10 % der Landwirtschaftsfläche in Deutschland wurde 2019 nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet. Gut die Hälfte davon waren Grünland und über 40 % Ackerland. Damit erreicht die Bio-Fläche 1,61 Mio. ha. Das Flächenplus fiel damit gegenüber den beiden Vorjahren, als noch zweistellige Wachstumsraten erreicht wurden, wieder etwas kleiner aus. 2019 waren es rund 6 % mehr Bio-Fläche. Umstellung konzentriert sich jetzt stärker auf Ackerland als auf Grünland. Die Dauerkulturflächen wurden leicht und die Streuobstflächen deutlich ausgedehnt. Gegenüber 2018 sind rund 80.000 ha Ackerland dazugekommen, so dass nun 700.000 ha Ackerland umgestellt sind. Der Großteil – 348.000 ha davon sind Getreide. Der große Anstieg der Getreidefläche hat trotz Trockenheit und ebenso kleiner Hektarerträge wie 2018 für einen Anstieg der Erntemenge auf knapp 1 Mio. t gesorgt. Damit sind waren rund 2,5 % der deutschen Getreideernte Bio-Getreide.  mehr dazu

BMEL: 300 Millionen Euro für mehr Tierwohl in den Ställen

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, treibt den Umbau der Tierhaltung voran. Mehr Platz im Stall, mehr Auslauf, Tageslicht und Frischluft – das kostet Geld, dafür brauchen die Tierhalter einen verlässlichen Finanzierungspfad. Die Bundesministerin hatte daher die so genannte Borchert-Kommission eingesetzt. Diese hat weitere Schritte im Auftrag des Ministeriums erarbeitet, wann welche Tierwohlstandards erreicht werden sollen und berechnet, wieviel ein Mehr an Tierwohl kostet. Die Empfehlungen der Kommission werden sowohl vom Bundestag als auch von den Ländern breit unterstützt. Der Umbau startet aber bereits jetzt: Bundesministerin Julia Klöckner hat erreicht, dass im Konjunkturprogramm der Bundesregierung für 2020 und 2021 insgesamt 300 Millionen Euro für den Umbau von Ställen zur Verfügung stehen, so dass mehr Tierwohl umgesetzt werden kann. Die Umsetzung erfolgt durch ein Bundesprogramm, für das die Bundesministerin nun die Förderrichtlinie vorlegt. Ab heute können die sauenhaltenden Betriebe in Deutschland einen Förderantrag für die Umsetzung der neuen Anforderungen an die Sauenhaltung stellen. Die Förderrichtlinie wird am 16. September 2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Anträge können bis zum 15. März 2021 bei der zum BMEL gehörenden Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter www.ble.de/stallumbau gestellt werden. Weitere Details zur Antragstellung sind unter www.ble.de/stallumbau veröffentlicht. Auskunft erteilt die BLE außerdem unter der Rufnummer 0228/6845-2755 sowie per E-Mail an stallumbau@ble.de.     mehr dazu

Exportsperre für Schweinefleisch: Berlin verhandelt mit Peking

Nach der Sperrung Deutschlands für Schweinefleischexporte nach China in Folge des an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verstorbenen Wildschweines in Brandenburg, arbeitet die Bundesregierung derzeit mit Hochdruck daran, die Ausfuhr von Schweinefleisch nach China wieder zu ermöglichen. Im Bundeslandwirtschaftsministerium unter Ressortchefin Julia Klöckner laufen auf höchster Ebene Gespräche mit Peking, dabei bestehen durchaus berechtigte Hoffnungen, die Vermarktung in die Volksrepublik wieder ins Rollen zu bringen. Eines der Ziele ist die Anerkennung des sogenannten Regionalisierungsprinzips hinsichtlich des ASP-Geschehens in Deutschland. Hiernach werden die Einfuhrzertifikate so angepasst, dass Ausfuhren aus nicht von der Schweinepest betroffenen Gebieten in Deutschland wieder möglich sein können. Die deutschen Schweinebetriebe verfügen über hohe Bio-Sicherheitsstandards, so dass ein Übertreten auf Hausschweine unwahrscheinlich erscheint.  mehr dazu


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