Informationen rund um die Schweinehaltung

Webinar: Globaler Handel, lokales Risiko? Mercosur aus Sicht der Schweinhalter

Am 24. März 2026 von 19:00 bis 20:15 Uhr lädt MSD Tiergesundheit im Rahmen der Webinarreihe "Fokus Schwein" zu einer Online-Veranstaltung für Landwirte ein.  mehr dazu

BRS-Politikbrief 01/2026 "Zukunftskonzept Nutztierhaltung"

Ernährungssicherheit verankern – Nutztierhaltung in der GAP 2028 gezielt fördern Die globalen Krisen der vergangenen Jahre offenbarten die Abhängigkeit Deutschlands vom internationalen Handel in vielen Lebensbereichen. Hohe Kosten, kaum Planungssicherheit, bürokratische Hürden und überstrapazierende Regulierungen tragen zum Betriebesterben in der Landwirtschaft bei. Hält dieser Trend weiterhin an, so ist die Selbstversorgung mit Grundnahrungsmitteln in Deutschland gefährdet. Der BRS spricht sich dafür aus, Ernährungssicherheit im Grundgesetz festzuschreiben.  mehr dazu

R+V: Maschinenbruchversicherung

Landwirtschaftlicher Betriebe sind in zunehmendem Maße von stationären und fahrbaren Maschinen abhängig. Unterschiedliche Situationen erfordern die Reparatur defekter Maschinen oder deren Ersatz bei einem Totalausfall. Inflationsbedingt kann dies zu höheren Material-, Lohn- und Wiederbeschaffungskosten führen. Die R+V-Versicherung bietet eine individuell anpassbare Maschinenbruchversicherung für stationäre, fahrbare und transportable Maschinen an, um diese wirtschaftlichen Folgen abzufedern.  mehr dazu

Evaluierung der Gebührenordnung für Tierärzte

hib/MIS - Gemäß Teil A.VII. der amtlichen Begründung zum Verordnungsentwurf (Drucksache 247/22 des Bundesrates vom 25. Mai 2022) soll die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2026 - vier Jahre nach der letzten Novellierung - evaluiert werden. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4442) auf die Kleine Anfrage (21/4145) der AfD-Fraktion mit dem Titel "Evaluierung der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte mit. Zur Erhebung wissenschaftlich fundierter, objektiver Daten teilt die Bundesregierung mit, hierzu sei bereits eine Studie in Auftrag gegeben, die dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) als Entscheidungshilfe dienen werde. Die Ergebnisse der Studie würden Ende des Jahres 2026 erwartet.  mehr dazu

Kanada und USA heben Maul- und Klauenseuche-Beschränkungen auf und erkennen MKS-Freiheit Deutschlands an

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat mit Kanada und den USA aushandeln können, die Beschränkungen für die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen aus Deutschland wieder aufzuheben. Beide Länder hatte diese nach dem Ausbrauch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in einem Betrieb in Brandenburg im Januar 2025 eingeführt. Mit der Öffnung können unter anderem frisches Fleisch und Fleischerzeugnisse, zusammengesetzte Lebensmittel oder Milchprodukte wie Käse ab sofort wieder exportiert werden.  mehr dazu

Landjugend zum geplanten Umbau der Agrarpolitik - Kontinuität statt neuer Experimente

Der Countdown läuft: 2027 endet der aktuelle Haushalt der Europäischen Union. Bereits jetzt werden der neue Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) und damit auch die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 verhandelt. Mit seiner aktuellen Stellungnahme bringt der Vorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) die Perspektive junger Menschen aus ländlichen Regionen und der Landwirtschaft in die Debatte ein. "Für uns steht vor allem die Verlässlichkeit der Agrarpolitik im Fokus", sagt der stellvertretende Bundesvorsitzende Leon Ranscht. Der BDL-Bundesvorstand hält die geplanten strukturellen Umbrüche für problematisch. Das betrifft die Grüne Architektur mit dem Farm-Stewardship-System und den Wegfall der zweiten Säule. "Dabei haben sich die Rahmenbedingungen schon 2023 geändert. Viele Betriebe haben ihre Betriebsabläufe und Managemententscheidungen also gerade erst an die Konditionalität und GLÖZ angepasst. Um Investitionen langfristig planen zu können, brauchen Betriebe Kontinuität", erläutert Ranscht.  mehr dazu

Außerschulisches Lernen auf der Bildungsmesse „didacta“

Mit der Gemeinschaftsschau "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen" bereichert der i.m.a e.V. die "didacta" in Köln, die am Dienstag, 10. März 2026, beginnt. Fünf Tage orientieren sich dann Lehrkräfte, Erzieher und anderes pädagogisches Fachpersonal auf der größten europäischen Bildungsmesse. Der i.m.a versammelt auf seiner Gemeinschaftsschau zwanzig Bildungspartner, die zur Landwirtschaft, Ernährungs- und Naturbildung eine Fülle an Lehr- und Lernmaterialien bereitstellen – viele kostenlos.  mehr dazu

ZALF-Stellungnahme zur Wirtschaftlichkeit von Agri-Photovoltaik

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. hat eine aktuelle Stellungnahme zur Wirtschhaftlichkeit von Agri-Photovoltaik veröffentlicht.  mehr dazu

Terminankündigung: AI Vets 2026

Vom 19. bis 21. Oktober 2026 findet die Veranstaltung AI Vets 2026 statt. Die internationale Tagung bringt Expertinnen und Experten aus der Tiermedizin sowie aus den Bereichen Rinder- und Schweineproduktion zusammen.  mehr dazu

Klimaschutz mit Nebenwirkungen: Warum Deutschlands Schweinehaltung schrumpft

Die Landwirte in Deutschland arbeiten nach hohen Standards in den Bereichen Tierwohl, Umwelt- und Ressourcenschutz und müssen strenge Emissionsschutzauflagen einhalten. Diese hohen Standards und das gute Leistungsniveau der deutschen Landwirtschaft sind der Grund dafür, dass Deutschland im internationalen Vergleich bei den Emissionen gut dasteht. So werden hierzulande pro Kilogramm erzeugtem Schweinefleisch durchschnittlich nur 11,2 kg CO₂-Äquivalent erzeugt – deutlich weniger als in den meisten anderen Ländern.  mehr dazu

Neue Vereinbarung zum grenzüberschreitenden Alpenweideviehverkehr tritt 2026 in Kraft

Die Veterinärbehörden von Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Italien haben eine neue Vereinbarung zum grenzüberschreitenden Alpenweideviehverkehr (AWVV) beschlossen. Ziel ist es, den traditionellen Austausch von Weideflächen in den Alpen weiterhin zu ermöglichen und gleichzeitig hohe Standards im Tiergesundheitsschutz sicherzustellen.  mehr dazu

Proteinmarkt: Wie beeinflussen kühlere Stalltemperaturen die Leistungen?

In der Praxis liegen die Stalltemperaturen häufig über den Empfehlungen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. In einem Versuch im Transparenten Stall der LWK wurde untersucht, welchen Einfluss unterschiedliche Stalltemperaturen auf die Leistungen der Mastschweine haben.  mehr dazu

Backhaus: Landwirtschaft braucht Planungssicherheit und Innovationsräume

Anlässlich des Landwirtschaftstages der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern in Linstow betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft und warnte vor weitreichenden Kürzungen der EU-Agrarförderung. "Die Landwirtschaft steht derzeit unter erheblichem Druck: sinkende Erzeugerpreise, steigende Betriebsmittelkosten und gleichzeitig hohe Anforderungen beim Klima-, Umwelt- und Tierschutz", sagte Backhaus. "Gerade deshalb brauchen unsere Betriebe Planungssicherheit und Perspektiven für Investitionen." Mit Blick auf die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und den nächsten EU-Finanzrahmen warnte der Minister vor massiven Einschnitten für Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit erhalten die landwirtschaftlichen Betriebe im Land rund 314 Millionen Euro Direktzahlungen aus der ersten Säule der GAP. Nach den aktuellen Vorschlägen der EU-Kommission stünden künftig jedoch nur noch etwa 151 Millionen Euro zur Verfügung – ein Rückgang von mehr als 50 Prozent.  mehr dazu

Initiative Tierwohl: Ferkelfonds endet mit dem Jahr 2026

Die Initiative Tierwohl (ITW) hält am Ziel der Marktfinanzierung der Schweinehaltung – von der Sauenhaltung über die Ferkelaufzucht bis hin zur Mast – ab dem Jahr 2027 fest. Der Ferkelfonds endet wie geplant am 31.12.2026.
Die Rücknahme garantierter Preisaufschläge für Tierwohlleistungen und der Übergang zu einem Marktmodell waren zentrale Forderungen des Bundeskartellamts, das den Ferkelfonds zuletzt nur noch "toleriert" hat. Das Ende des Ferkelfonds wurde mit den Branchenbeteiligten abgestimmt, beschlossen und seit August 2022 mehrfach entsprechend öffentlich angekündigt. Die bisherigen Aufpreisempfehlungen sollen weiterhin bestehen bleiben.  mehr dazu

Wettbewerbszentrale veröffentlicht Leitfaden zur KI-Kennzeichnung

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt den Alltag vieler Menschen. Werbetreibende haben ein effizientes Tool an die Hand bekommen, schnell und unkompliziert Werbeinhalte zu erzeugen. Aber welche Regeln gelten, wenn Unternehmen mit KI erzeugte Bilder oder Texte in Werbeanzeigen verwenden? Vor dem vollständigen Inkrafttreten der KI-Verordnung der EU am 02. August 2026 hat die Wettbewerbszentrale einen kostenfreien Leitfaden für Unternehmen veröffentlicht, der erläutert, worauf es bei der Verwendung KI-generierter Inhalte ankommt.  mehr dazu

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