Die Arbeitswelt verändert sich rasant – und Künstliche Intelligenz (KI) ist ein entscheidender Treiber. Doch was bedeutet das für die berufliche Bildung? Welche Chancen eröffnen sich für Ausbildungsbetriebe, Schulen und Lernende? Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) lädt dazu ein, diese Fragen im Rahmen der Bildungskonferenz "Zukunft gestalten! KI in der Berufsbildung" gemeinsam mit führenden Expertinnen und Experten zu diskutieren. Die Veranstaltung findet am 27. Januar 2026 von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit anschließendem Get-together sowie am 28. Januar 2026 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Friedrich-Ebert-Allee 114 – 116, 53113 Bonn, statt.
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Das Schwanzbeißen (Caudophagie) bei Schweinen stellt in vielen Betrieben ein Problem dar. Trotz EU-rechtlicher Vorschriften, die das Kürzen der Schwänze nur noch in begründeten Ausnahmefällen erlauben, ist dies derzeit noch gängige Praxis in Deutschland. Am 16. Dezember 2025 um 10.00 Uhr laden die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Wesfalen und das Netzwerk Fokus Tierwohl zum Ringelschwanztag im Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse ein. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, Einblicke in die Umsetzung des Kupierverzichts in anderen Ländern zu erhalten, sich über Probleme und Herausforderungen auszutauschen und den neuesten Wissensstand zu teilen. Dafür werden unter anderem Referentinnen und Referenten aus Dänemark, Finnland, Deutschland und den Niederlanden mit deutschen und englischen Vorträgen ihre Erkenntnisse präsentieren.
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Der Bundesverband für Tiergesundheit e. V. (BfT) und der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) präsentieren auf der Grünen Woche 2026 einen gemeinsamen Stand auf dem ErlebnisBauernhof (Halle 3.2, Stand 319). Unter dem Motto "Nachhaltigkeit durch Tierwohl, Tiergesundheit und Zuchtfortschritt – Verantwortung für die Zukunft der Landwirtschaft" laden die Verbände politische Entscheidungsträgerinnen und -träger, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Verbänden sowie Besucherinnen und Besucher ein, über aktuelle Herausforderungen und Lösungen für eine zukunftsfähige Tierhaltung ins Gespräch zu kommen.
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Auf der Versammlung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) in Oldenburg am 20.11.2025 präsentierte der Kammerpräsident Gerhard Schwetje die Unternehmensergebnisse des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2024/25. Die Auswertung der rund 1.000 Bilanzen aus dem niedersächsischen Testbetriebsnetz zeigt, dass Marktfrucht-, Veredlungs- und Gemischtbetriebe im Vergleich zum Vorjahr deutliche Gewinneinbußen hinnehmen mussten, während die Futterbaubetriebe (Milchviehbetriebe) umso deutlicher von den Marktschwankungen profitierten. "Nur die Milchviehbetriebe haben im zurückliegenden Wirtschaftsjahr ein Einkommensniveau erreicht, das eine ausreichende Eigenkapitalbildung zur Entwicklung der Betriebe ermöglicht hat", fasste Schwetje diese Entwicklung zusammen.
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Direkte Einblicke in die Anwendung zweier Aufbereitungsverfahren von Wirtschaftsdünger bekommen Interessierte bei einem kostenlosen Web-Seminar des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL), das am 11. Dezember 2025 von 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr stattfindet. Die Verfahren sind Teil des Modell- und Demonstrationsvorhabens "SlurryUpgrade". Das Vorhaben untersucht verschiedene Aufbereitungsverfahren von Wirtschaftsdüngern in Deutschland. Besonderer Fokus liegt auf der effizienten Nutzung, dem Transport und der regionalen Verteilung. Ergänzt wird der Einblick in "SlurryUpgrade" von zwei Praktikern: Ein Lohnunternehmer stellt seine Erfahrungen mit dem Pressschneckenseparator, der feste und flüssige Bestandteile von Gülle trennt, vor. Ein Landwirt berichtet über die Anwendung der Vakuumverdampfung und die Nutzung der daraus gewonnenen Düngeprodukte.
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Aus Sicht des Landvolks war 2025 ein Jahr, in dem sich alles um die Zukunft der Tierhaltung drehte. Bei der gemeinsamen Sitzung des Arbeitskreises Sauenhaltung und des Veredlungsausschusses wurde deutlich, wie sehr die Betriebe unter Druck stehen. Landvolk-Vizepräsident und Vorsitzender des Veredlungsausschusses, Jörn Ehlers, fasste es so zusammen: "Tierhaltung war Thema des Jahres beim Landvolk." Neben der Preisproblematik seien laut Ehlers, auch die Bürokratie und die unklaren Zukunftsperspektiven belastend. Die fehlende Förderung und mangelnde Baugenehmigungen bremsten jede Investition aus. Zudem stünden die Standards im Deckzentrum und in der Abferkelung auf dem Prüfstand. Christoph Frauenpreiß (CDU), Berichterstatter im Bundestags-Agrarausschuss, sieht in einer Vereinfachung des Bau- und Immissionsschutzrechtes den größten Hebel für den Umbau der Tierhaltung. Auch beim Tierhaltungskennzeichnungsgesetz sieht er klaren Änderungsbedarf: "Die deutsche Landwirtschaft darf nicht schlechter gestellt werden."
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Die EU-Mitgliedstaaten haben sich in Brüssel im Ausschuss der Ständigen Vertreterinnen und Vertreter auf eine allgemeine Ausrichtung des Rates zur EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) verständigt. Mit der Abstimmung haben sich die Mitgliedstaaten auf ein Ratsmandat geeinigt. Nach der Positionierung des Europäischen Parlaments schließen sich die Trilogverhandlungen zwischen Vertretern von Parlament, Rat und der Kommission an. Das Trilogergebnis muss dann noch von Rat und Europäischem Parlament bestätigt werden, damit die Änderungen rechtzeitig vor dem in der aktuellen Fassung der EUDR vorgesehenen Anwendungsstart – bislang 30. Dezember 2025 – in Kraft treten können. Die Einigung über eine allgemeine Ausrichtung des Rates sieht Folgendes vor:
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Newsletter zu den Themen Klimaschutz und vegetarische Küche können den Fleischkonsum dauerhaft reduzieren. Allerdings nur bei Menschen, die bereits wenig Fleisch essen. Das zeigt eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung mit 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über einen Zeitraum von 14 Monaten. Wer tendenziell mehr Fleisch isst, ändert seine Gewohnheiten hingegen nicht.
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Im aktuellen Beitrag zu den "Zukunftsfeldern Landwirtschaft" weist das Forum Moderne Landwirtschaft darauf hin, dass die Tierhaltung in Deutschland Vertrauen verdient. Denn Wertschätzung entstehe dort, wo Leistung sichtbar wird. Dies gilt insbesondere für die Tierhaltung, die wie kaum ein anderer Bereich im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, wirtschaftlichen Realitäten und politischen Rahmenbedingungen steht. Es brauche keinen Rückzug, sondern einen Aufbruch mit Betrieben, die zeigen, was heute möglich ist, mit Konsumentinnen und Konsumenten, die verstehen wollen und mit politischen Entscheidungen, die Planungssicherheit geben. Die vielen positiven Beispiele zeigen, wie Tierwohl, Herkunft, Energieeffizienz und Transparenz zusammenspielen, diese Geschichten müssten erzählt werden. Die Tierhaltung ist keine Rechtfertigungssparte, sondern eine Zukunftsbranche – auch am Standort Deutschland!
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Zur Grünen Woche 2026 diskutieren auf dem 18. Global Forum for Food and Agriculture rund 80 internationale Agrarministerinnen und -minister sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter internationaler Organisationen über das Thema Wasser und Ernährungssicherheit. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) lädt ein zum Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das vom 14. bis 17. Januar 2026 unter dem Motto "Wasser. Ernten. Unsere Zukunft" in Berlin stattfinden wird. Das GFFA ist die führende internationale Konferenz zu zentralen Zukunftsfragen der weltweiten Land- und Ernährungswirtschaft.
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Am 15. November wurde die neue Firmenzentrale der Firma Minitube in Tiefenbach feierlich eröffnet. Seit Mitte Oktober arbeiten die Teams bereits in dem modernen Gebäude. Lokale Vertreter aus Politik, Projektplaner, Architekten, Lieferanten, Partner aus Wissenschaft und Forschung sowie die Aktionärsfamilien feierten die Einweihung gemeinsam mit den Minitube-Mitarbeitenden. "Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zu Wachstum und Innovationskraft", betont Katharina Rohrmüller, CFO von Minitube. "Er bietet modernste Arbeitsplätze, offene Kommunikationsräume und Raum für Kreativität – genau das Umfeld, das wir für die Zukunft brauchen."
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Auf landwirtschaftlichen Betrieben werden häufig Hunde und Pferde gehalten. Verletzungen und Krankheiten können auch bei diesen Haustieren auftreten und Operationen notwendig machen. Die R+V-Operationskostenversicherung Hund und Pferd bietet Schutz vor schweren finanziellen Belastungen bei tierärztlichen Leistungen, Medikamenten und Nachsorge.
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AGRA Europe startet einen neuen Podcast. Der Brüsseler AgraEurope-Korrespondenten Simon Friedrich Klatt hat zum Auftakt zwei EU-Agrarpolitiker eingeladen. Mit den Europaabgeordneten Herbert Dorfmann und Thomas Waitz hat er über folgende Themen gesprochen: die Reformvorschläge zum MFR und zur GAP nach 2027, das Thema ländliche Entwicklung, die Pläne der EU-Kommission für eine Kappung der Direktzahlungen, das GAP-Vereinfachungspaket und die Zusammenarbeit der demokratischen Fraktionen im Europaparlament.
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Auswertungen aus der Praxis zeigen, dass höhere Energiegehalte im Endmastfutter zu geringeren Futterkosten je kg Zuwachs führen. Verglichen wurden Futter mit Energiegehalten, die oberhalb bzw. unterhalb von 13 MJ ME/kg lagen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat in einem Mastversuch geprüft, ob sich der Einsatz von energiereicherem Endmastfutter rechnet.
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Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. (ATB) sucht für die Arbeitsgruppe Digitales Tierwohlmonitoring in der Abteilung Sensorik und Modellierung vorbehaltlich der Projektbewilligung voraussichtlich zum 01.02.2026 eine*n Wissenschaftler*in (m/w/d) im BLE-Projekt BreedyTrack (Innovatives Trackingsystem für Milchkühe zur Optimierung der genomischen und phänotypischen Vorhersage für Hitzetoleranz, Gesundheit und Melkrobotertauglichkeit). Bewerbungsfrist: 10.12.2025.
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