Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßte die Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens zwischen Deutschland und China als wichtigen Fortschritt. Vorausgegangen war eine fachliche Abstimmung mit der chinesischen Seite, an der das BMEL intensiv beteiligt war. Mit der Erklärung sollen trotz der Afrikanischen Schweinepest (ASP) perspektivisch wieder Exporte von Schweinefleisch und weiteren Produkten vom Hausschwein nach China möglich werden. Während der China-Reise des Bundeskanzlers wurde zudem ein Fahrplan zur Anerkennung der erfolgreichen Regionalisierungsmaßnahmen in Bezug auf die ASP vereinbart. Seit dem Ausbruch der ASP im Jahr 2020 dürfen keine deutschen Schweinefleischprodukte oder andere Produkte vom Hausschwein nach China exportiert werden. Zudem wurde ein Protokoll unterzeichnet, das den Export von Geflügelprodukten nach China erstmals ermöglicht.
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Beim Nutztierforum 2026 am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Nutztierhaltung abgegeben – und zugleich vor ideologischen Debatten gewarnt. Unter dem Titel "Der Tierhaltung eine Zukunft geben" diskutieren am 26. und 27. Februar Expertinnen und Experten aktuelle Herausforderungen der tiergerechten Aufzucht von Rindern und Schweinen – von pränatalen Einflüssen über Fütterungsstrategien bis hin zu Zuchtzielen und Tiergesundheit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Rainer überbrachte Grüße und sendete eine Videobotschaft an die Teilnehmenden, in der die Relevanz der Nutztierforschung, vor allem aber auch des Standorts Dummerstorf betonte.
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Unter dem Vorsitz des Freistaats Bayern findet am 19. und 20. März in Bad Reichenhall die Konferenz der Agrarministerinnen und Agrarminister sowie Agrarsenatorinnen der Länder und des Bundes (AMK) statt. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle agrarpolitische Themen, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028, das Düngerecht, EU-Themen wie die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte sowie nationale Themen wie die Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Bioenergie. Neben der AMK-Vorsitzenden, der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus Michaela Kaniber, werden Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen, Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, sowie Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, teilnehmen.
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Das Bayerische Landwirtschaftsministerium lädt erneut zum großen Hoffluencer-Treffen am 5. März ein. Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort in München als auch online statt. Interessierte aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau oder Weinbau, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, können sich ab sofort online anmelden.
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Die Initiative Tierwohl (ITW) vergibt im Herbst 2026 erstmals den "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" im Rahmen des renommierten CERES AWARDS. Mit dieser Auszeichnung werden Landwirtinnen und Landwirte geehrt, die sich in besonderer Weise für das Wohl ihrer Nutztiere engagieren. Die Auswahl des Siegers oder der Siegerin erfolgt durch die ITW. Der Preis ist dotiert mit 2.500 Euro. Interessierte Betriebe können sich ab sofort mit ihren Projekten und Maßnahmen bewerben. Dazu kreuzen sie in den allgemeinen CERES AWARD‑Bewerbungsunterlagen lediglich das Kästchen "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" an und beantworten zwei zusätzliche Fragen.
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Wie können Kälber und Ferkel so aufgezogen werden, dass ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit langfristig gesichert sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Nutztier-Forum 2026 des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 26. Februar 2026 ab 12:00 Uhr und am Freitag, dem 27. Februar 2026 bis 14:00 Uhr im Tagungszentrum des FBN, Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf, statt. Anmeldungen sind bis zum 25. Februar 2026 per E-Mail an presse@fbn-dummerstorf.de möglich.
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Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland. "Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch. Auch das Genehmigungsrecht muss in diesem Zusammenhang dringend angepasst werden. Ferner bedarf es einer besseren Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement. Darüber hinaus muss mit der Agrarexportstrategie des Bundes auch eine Öffnung wichtiger seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossener Märkte einhergehen. Nicht zuletzt ist es jetzt zwingend erforderlich, dass auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich kommt, um mit den immer stärker schwankenden Märkten besser umgehen zu können."
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Das vierte Gesetz zur Änderung des Dauergrünlanderhaltungsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern tritt am 01.03.2026 in Kraft. Ziel ist es, zu entbürokratisieren, Landwirtschaftsbetriebe zu entlasten und hinsichtlich einiger Tatbestände für Klarheit zu sorgen.
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Mit "Ackerpreneurs" startet ein bundesweites Pilotprojekt, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiiert und und begleitet wird. Hierbei werden Gründerinnen und Gründer (bis einschließlich 45 Jahren) mit einer landwirtschaftlichen Idee und Betriebe, die Flächen, Wissen und Kooperationen anbieten, zusammengebracht (Farm-Inkubator). Sechs Teilnehmende entwickeln über zwei Jahre ihr eigenes Vorhaben direkt auf einem bestehenden Betrieb – mit Mentor oder Mentorin des Betriebes, professionell unterstützt und unter realen Bedingungen. Ziel ist es, den Einstieg in die selbstständige Landwirtschaft zu erleichtern, innovative und tragfähige Konzepte zu fördern und langfristige Perspektiven für die Branche zu schaffen. Bewerbungsfrist: 31. März 2026
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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 13. Februar 2026 die bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit für Rinder, Schweine, Hühner und Puten für das Jahr 2025 (01. Januar 2025 – 31. Dezember 2025) veröffentlicht.
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In einem aktuellen proteinmarkt-Fachbeitrag berichten Markus Mader (Garant Tiernahrung) und Prof. Reinhard Puntigam (Fachhochschule Südwestfalen) über einen Praxisversuch zum Einsatz neuer, TIA-reduzierter Sojabohnensorten in der Ferkelfütterung. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen heimischen Sojaanbaufläche wurde untersucht, inwieweit hofeigene Sojabohnen ohne Hitzebehandlung sinnvoll eingesetzt werden können. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Trypsin-Inhibitor-Gehalt im Futter und den Leistungsparametern: Bereits geringe Erhöhungen der TIA führten zu signifikanten Einbußen bei Tageszunahmen und Futterverwertung.Trotz züchterischer Fortschritte lässt sich aktuell keine generelle Empfehlung für den Einsatz unbehandelter, TIA-reduzierter Sojabohnen in der Ferkelfütterung ableiten.
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Angesichts der aktuellen Wetterlage und der hohen Nachfrage wird aus Gründen der Praktikabilität und zur Entlastung der Zuwendungsempfänger und Behörden eine landesweit in Mecklenburg-Vorpommern geltende Ausnahmegenehmigung im Förderprogramm FP 525 für die extensive Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen per nachfolgender Allgemeinverfügung erteilt: "Allgemeinverfügung zur Verlängerung des Pflegezeitraums auf extensiv genutztem Dauergrünland wetterbedingt bis zum 15. März 2026".
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Am 9. und 10. April 2026 findet im Dorint City-Hotel Bremen die "Fachtagung 2026 – Umweltverträgliche Landbewirtschaftung" statt. Veranstalter ist das Ingenieurbüro Prof. Dr. Oldenburg GmbH. Die Veranstaltung bietet Fachleuten aus Landwirtschaft, Beratung, Planung und Behörden die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen einer nachhaltigen und umweltverträglichen Landbewirtschaftung auszutauschen.
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Wie in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag aus dem europäischen Agrarumfeld berichtet wird, rückt die Entwicklung der landwirtschaftlichen Einkommen zunehmend in den Mittelpunkt politischer Diskussionen. Hintergrund sind anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen vieler Betriebe, die durch steigende Produktionskosten, Marktschwankungen und strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft geprägt sind.
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Wie in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag aus der Bioenergiebranche berichtet wird, gewinnt die Weiterentwicklung von Biogas- und Biogasaufbereitungsanlagen zunehmend an Bedeutung für die Energieversorgung. Moderne Anlagen ermöglichen es, Rohbiogas zu Biomethan aufzubereiten und anschließend flexibel in das Erdgasnetz einzuspeisen oder in verschiedenen Energieanwendungen zu nutzen.
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