Informationen rund um die Schweinehaltung
Initiative Tierwohl verlängert Ferkelfonds bis Ende April 2027
Die Initiative Tierwohl (ITW) verlängert die Zahlungen an Ferkelerzeuger aus dem Ferkelfonds bis längstens 30. April 2027. Der ursprünglich zum Jahreswechsel geplante Übergang zur Marktfinanzierung verschiebt sich damit um vier Monate auf den 1. Mai 2027. Die zusätzliche Zeit soll den Betrieben ermöglichen, notwendige Lieferbeziehungen für die geforderte Nämlichkeit aufzubauen.
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Karpfhamer Fest und Rottalschau: Landwirtschaft trifft Tradition und Technik
Vom 28. August bis 1. September findet parallel zum Karpfhamer Fest die Rottalschau in Bad Griesbach statt. Rund 600 Aussteller präsentieren dort Landtechnik sowie Dienstleistungen für die Land- und Forstwirtschaft. Zum Auftakt wird auch Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Ausstellung besuchen und beim Karpfhamer Fest die Festrede halten.
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Bundeshaushalt 2027: Agraretat bleibt nahezu stabil – weniger Mittel für Umbau der Tierhaltung
Der Etat des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat soll 2027 mit rund 6,97 Milliarden Euro nahezu unverändert bleiben. Innerhalb des Agrarhaushalts sind jedoch deutliche Verschiebungen vorgesehen: Unter anderem sinken die Mittel für den Umbau der Tierhaltung sowie für Nachhaltigkeit, Forschung und Innovation.
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Landwirtschaft zum Aufkleben: Neue Tattoos mit Motiven aus der Agrarwelt
Traktor, Kuh, Schwein oder Sonnenblume: Mit neuen temporären Tattoos bringt der i.m.a e. V. landwirtschaftliche Motive auf die Haut. Die bunten Motivbögen richten sich vor allem an Kinder und können von landwirtschaftlichen Betrieben beispielsweise bei Hoffesten und anderen Veranstaltungen für die Verbraucherkommunikation eingesetzt werden.
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Neues Online-Tool unterstützt bei der Optimierung der Schweinefütterung
Das neue Online-Tool "Feed4Profit" ermöglicht es, unterschiedliche Fütterungsprogramme zu vergleichen und deren Auswirkungen auf Tierleistung, Futterkosten und Wirtschaftlichkeit zu modellieren. Entwickelt wurde das Tool von der Iowa State University mit Unterstützung des US Soybean Export Council. Food & Agribusiness berichtet.
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VEZG kündigt Preisempfehlungen für ITW-Schweine an
Mit dem geplanten Start des Marktmodells der Initiative Tierwohl (ITW) will die VEZG künftig gesonderte Preisempfehlungen für Zuschläge bei ITW-Ferkeln und ITW-Schlachtschweinen veröffentlichen. Damit sollen Markttransparenz geschaffen und zusätzliche Tierwohlleistungen der Schweinehalter verlässlich vergütet werden. Die VEZG fordert zugleich, die bestätigten Tierwohlzuschläge als verbindlichen Mindeststandard anzuerkennen.
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Wie kann die Schweinehaltung in Deutschland langfristig gesichert werden?
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich dazu mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen der Schweinehaltung und die Frage, welche Rahmenbedingungen die Betriebe für eine verlässliche Zukunft benötigen. Das BMLEH berichtet.
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Niedersachsen: In 10 Jahren Hälfte der schweinehaltenden Betriebe verloren
Niedersachsens Schweinehalter stehen weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Trotz des jüngsten Anstiegs des Schweinepreises bleibt die Nachfrage nach deutschem Schweinefleisch schwach, während internationale Krisen und veränderte Handelsströme den Markt belasten. Das Landvolk Niedersachsen fordert daher schnelle Unterstützung für die Betriebe und warnt vor einem weiteren Verlust der heimischen Schweinehaltung. Der LPD berichtet.
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Rabobank erwartet bis Ende 2026 eine Neuausrichtung des globalen Schweinefleischmarktes
Rabobank erwartet bis Ende 2026 eine Neuausrichtung des globalen Schweinefleischmarktes. Überangebot und schwache Nachfrage belasten derzeit die Preise, während sich die internationalen Handelsströme verschieben und das Produktionswachstum in der zweiten Jahreshälfte nachlassen dürfte.
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Dänemarks geplante Agrarreformen könnten die europäische Schweineproduktion verändern
Dänemark plant umfassende Umwelt- und Tierwohlreformen in der Landwirtschaft. Die neuen Vorgaben könnten die Produktionsbedingungen für Schweinehalter deutlich verändern und sich über Dänemark hinaus auf den europäischen Schweinefleischmarkt und bestehende Handelsströme auswirken.
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Futtermangel durch Trockenheit: Bayern schafft weitere Spielräume für die Futtergewinnung
Angesichts der anhaltenden Futterknappheit schafft Bayern weitere Möglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen. So ist es beispielsweise möglich, freiwillige Brachen zur Futtergewinnung zu nutzen.
Das gilt auch für Flächen, die in bestimmte Öko-Regelungen, das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) oder den Vertragsnaturschutz einbezogen sind. In diesen Fällen entfällt bei einer Nutzung zur Futtergewinnung allerdings die jeweilige Prämie. Beispiele hierfür sind freiwillige Brachen im Rahmen der Öko-Regelung 1a, Flächen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen G12 und G13, Biodiversitätsstreifen der KULAP-Maßnahme K51 sowie Feldvogelinseln der KULAP-Maßnahme K60. Betriebe sollten vor der Nutzung entsprechender Förderflächen Kontakt mit ihrem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.
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Schweinehaltung in Deutschland: Deutlicher Rückgang von Tierbestand und Betrieben
Schweine sind der wichtigste Fleischlieferant Deutschlands und spielen eine entscheidende Rolle in der heimischen Landwirtschaft. Die Statistiken zum Schweinebestand in Deutschland und der EU, den Haltungsformen und der ökologischen Schweinehaltung finden Sie auf der Seite des
BMLEH. Gegenüber Mai 2016 verringerte sich die Zahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von mehr als 50 Kilogramm um 2,8 Millionen Tiere (-23 %). Gleichzeitig sank die Zahl der Betriebe mit Mastschweinehaltung von rund 20.500 auf 12.240. Das entspricht einem Rückgang von 40 % innerhalb von zehn Jahren.
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FeedLive Webinar: Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern
Die Veranstalter Proteinmarkt und LeguNet weisen auf das Webinar "Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern – Chancen, Erfahrungen & Praxiswissen" hin. Das Webinar findet am 3. September 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen zum Einsatz heimischer Eiweißfuttermittel in der Schweinehaltung. Um
Anmeldung wird gebeten.
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BRS lehnt Kürzung der Direktzahlungsmittel für 2027 ab
Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hatte die Möglichkeit, seine Position zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) vorzubringen. In seiner Stellungnahme sieht der Verband insbesondere bei der geplanten Absenkung der für 2027 verfügbaren Direktzahlungsmittel auf 89 Prozent Änderungsbedarf.
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Anhaltende Trockenheit: Engpässe bei der Futterversorgung
Die anhaltende Trockenheit stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat das Bundeskabinett über die aktuelle Lage und die Folgen der Dürre informiert. Insbesondere bei der Futterversorgung von Rindern und anderen Wiederkäuern kommt es bereits zu erheblichen Engpässen. Das BMLEH berichtet.
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