Informationen rund um die Schweinehaltung

VEZG kündigt Preisempfehlungen für ITW-Schweine an

Mit dem geplanten Start des Marktmodells der Initiative Tierwohl (ITW) will die VEZG künftig gesonderte Preisempfehlungen für Zuschläge bei ITW-Ferkeln und ITW-Schlachtschweinen veröffentlichen. Damit sollen Markttransparenz geschaffen und zusätzliche Tierwohlleistungen der Schweinehalter verlässlich vergütet werden. Die VEZG fordert zugleich, die bestätigten Tierwohlzuschläge als verbindlichen Mindeststandard anzuerkennen.  mehr dazu

Wie kann die Schweinehaltung in Deutschland langfristig gesichert werden?

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich dazu mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen der Schweinehaltung und die Frage, welche Rahmenbedingungen die Betriebe für eine verlässliche Zukunft benötigen. Das BMLEH berichtet.  mehr dazu

Niedersachsen: In 10 Jahren Hälfte der schweinehaltenden Betriebe verloren

Niedersachsens Schweinehalter stehen weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Trotz des jüngsten Anstiegs des Schweinepreises bleibt die Nachfrage nach deutschem Schweinefleisch schwach, während internationale Krisen und veränderte Handelsströme den Markt belasten. Das Landvolk Niedersachsen fordert daher schnelle Unterstützung für die Betriebe und warnt vor einem weiteren Verlust der heimischen Schweinehaltung. Der LPD berichtet.  mehr dazu

Rabobank erwartet bis Ende 2026 eine Neuausrichtung des globalen Schweinefleischmarktes

Rabobank erwartet bis Ende 2026 eine Neuausrichtung des globalen Schweinefleischmarktes. Überangebot und schwache Nachfrage belasten derzeit die Preise, während sich die internationalen Handelsströme verschieben und das Produktionswachstum in der zweiten Jahreshälfte nachlassen dürfte.  mehr dazu

Dänemarks geplante Agrarreformen könnten die europäische Schweineproduktion verändern

Dänemark plant umfassende Umwelt- und Tierwohlreformen in der Landwirtschaft. Die neuen Vorgaben könnten die Produktionsbedingungen für Schweinehalter deutlich verändern und sich über Dänemark hinaus auf den europäischen Schweinefleischmarkt und bestehende Handelsströme auswirken.  mehr dazu

Futtermangel durch Trockenheit: Bayern schafft weitere Spielräume für die Futtergewinnung

Angesichts der anhaltenden Futterknappheit schafft Bayern weitere Möglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen. So ist es beispielsweise möglich, freiwillige Brachen zur Futtergewinnung zu nutzen.
Das gilt auch für Flächen, die in bestimmte Öko-Regelungen, das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) oder den Vertragsnaturschutz einbezogen sind. In diesen Fällen entfällt bei einer Nutzung zur Futtergewinnung allerdings die jeweilige Prämie. Beispiele hierfür sind freiwillige Brachen im Rahmen der Öko-Regelung 1a, Flächen der Vertragsnaturschutzmaßnahmen G12 und G13, Biodiversitätsstreifen der KULAP-Maßnahme K51 sowie Feldvogelinseln der KULAP-Maßnahme K60. Betriebe sollten vor der Nutzung entsprechender Förderflächen Kontakt mit ihrem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.  mehr dazu

Schweinehaltung in Deutschland: Deutlicher Rückgang von Tierbestand und Betrieben

Schweine sind der wichtigste Fleischlieferant Deutschlands und spielen eine entscheidende Rolle in der heimischen Landwirtschaft. Die Statistiken zum Schweinebestand in Deutschland und der EU, den Haltungsformen und der ökologischen Schweinehaltung finden Sie auf der Seite des BMLEH. Gegenüber Mai 2016 verringerte sich die Zahl der Mastschweine mit einem Lebendgewicht von mehr als 50 Kilogramm um 2,8 Millionen Tiere (-23 %). Gleichzeitig sank die Zahl der Betriebe mit Mastschweinehaltung von rund 20.500 auf 12.240. Das entspricht einem Rückgang von 40 % innerhalb von zehn Jahren.  mehr dazu

FeedLive Webinar: Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern

Die Veranstalter Proteinmarkt und LeguNet weisen auf das Webinar "Schweinefütterung mit heimischen Eiweißträgern – Chancen, Erfahrungen & Praxiswissen" hin. Das Webinar findet am 3. September 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse sowie praktische Erfahrungen zum Einsatz heimischer Eiweißfuttermittel in der Schweinehaltung. Um Anmeldung wird gebeten.  mehr dazu

BRS lehnt Kürzung der Direktzahlungsmittel für 2027 ab

Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) hatte die Möglichkeit, seine Position zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des GAP-Direktzahlungen-Gesetzes gegenüber dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) vorzubringen. In seiner Stellungnahme sieht der Verband insbesondere bei der geplanten Absenkung der für 2027 verfügbaren Direktzahlungsmittel auf 89 Prozent Änderungsbedarf.  mehr dazu

Anhaltende Trockenheit: Engpässe bei der Futterversorgung

Die anhaltende Trockenheit stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat das Bundeskabinett über die aktuelle Lage und die Folgen der Dürre informiert. Insbesondere bei der Futterversorgung von Rindern und anderen Wiederkäuern kommt es bereits zu erheblichen Engpässen. Das BMLEH berichtet.  mehr dazu

Klimaeffizienz der Schweinehaltung – Erfolg ohne Wertschätzung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Einige Zeit wurde gerungen, eine Branchenlösung für die CO2-Bilanzierung von Schweinefleisch aufzubauen. Vor rund einem Jahr ging schließlich die QS-Klimaplattform auf Basis des LfL-Klimarechners an den Start. Ziel der Plattform ist es, die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen zu erleichtern. Sie ermöglicht es Landwirten, ihre CO₂-Bilanz beispielsweise gegenüber Schlachtunternehmen, Banken oder Versicherungen nachzuweisen. Gleichzeitig werden die Klimaleistungen der Landwirtschaft transparenter. Auch wenn die QS-Klimaplattform einen soliden Start hingelegt hat, gibt es doch noch einige Optimierungsmöglichkeiten. Ein Beispiel ist die Eingabe von Futtermitteln, die den größten Teil des CO₂-Fußabdrucks eines Mastschweins ausmachen. Hier ist die Möglichkeit zur Einzeleingabe unter der Voraussetzung präziser Angaben aus der Futtermittelwirtschaft erforderlich.  mehr dazu

Abschluss der UBA-Arbeitsgruppe: Nationale Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie nimmt Fahrt auf

SuS, Ausgabe 4.2026 - Mitte Juli fand die abschließende Sitzung der erweiterten Arbeitsgruppe des Umweltbundesamtes (UBA) zur Kommentierung der "Uniform Conditions for Operating Rules for Livestock" (UCOL)-Dokumente statt. Seit 2024 hatten Fachvertreter aus Behörden, Wissenschaft und Praxis gemeinsam an den technischen Grundlagen gearbeitet. Laut dem UBA konnte sich Deutschland mit fachlichen Beiträgen erfolgreich einbringen und nationale Interessen gegenüber der Europäischen Kommission vertreten. Die Veröffentlichung der Dokumente wird für September erwartet.  mehr dazu

ASP bleibt eine langfristige Herausforderung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Die erneuten Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Uckermark verdeutlichen, dass Deutschland und Europa langfristig mit der Tierseuche leben müssen. Trotz intensiver Bekämpfungsmaßnahmen stellt das Virus Landwirtschaft, Jägerschaft und Behörden weiterhin vor große Herausforderungen.  mehr dazu

EU blockt Verbesserungen bei Tierhaltungskennzeichnung

SuS, Ausgabe 4.2026 - Das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz kommt erneut ins Stocken. Diesmal hängt das Änderungsgesetz bei der EU-Kommission, die sich bis zum 15. November Zeit lässt, um zu prüfen, ob es mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Der größte Knackpunkt ist, dass auch Betriebe aus dem Ausland der in Deutschland geltenden Haltungskennzeichnung unterliegen sollen. Weiterhin müssen sie nachweisen, dass sie in der Sauen- und Ferkelhaltung die gleichen Produktionsstandards wie in Deutschland einhalten, wenn sie ihre Produkte in den höheren Haltungsformstufen vertreiben wollen. Anlass des Vorgangs ist das vom vorherigen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir geerbte Gesetz, welches von nahezu Niemandem als sinnvoll, geschweige denn umsetzbar eingeordnet wurde.  mehr dazu

Schweinehaltung braucht jetzt Bestandsschutz, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen

SuS, Ausgabe 4.2026 - Die wirtschaftliche Lage in der deutschen Schweinehaltung spitzt sich weiter zu. Im Juli ist die Notierung für Schweinefleisch auf 1,40 Euro je Kilogramm und die Ferkelnotierung auf 30 Euro je Ferkel abgestürzt. Damit stehen viele Betriebe erneut unter massivem wirtschaftlichem Druck. Während die Erlöse deutlich zurückgehen, verharren die laufenden Kosten seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf hohem Niveau. Für viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter bedeutet das: Die laufenden Kosten können kaum noch gedeckt werden, von zusätzlichen Investitionen ganz zu schweigen.  mehr dazu

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