Informationen rund um die Schweinehaltung

72. EAAP Tierzucht-Kongress

Vom 30.08. - 03.09.2021 findet das grösste europäische Treffen zur Tierzuchtforschung statt, je nach Pandemiesituation in Davos oder virtuell. Die Anmeldung und Registrierung für Beiträge sind ab sofort eröffnet.  mehr dazu

Ausschreibungsfrist für den "Preis für partnerschaftliches Handeln" wird verlängert

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V., die QS Qualität und Sicherheit GmbH und die Stiftung LV Münster eröffnen ab sofort eine zweite Ausschreibungsfrist für den "Preis für partnerschaftliches Handeln" in der Wertschöpfungskette Lebensmittel. Die Ausschreibungsfrist wird nun bis 30. April 2021 verlängert. Ziel des mit 25.000 € dotierten Preises ist es, Leuchttürme der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ins Rampenlicht zu stellen. "Wir haben im vergangenen Herbst bereits weit über 20 herausragende Bewerbungen erhalten. Leider können wir diese aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant im April in einem würdigen Rahmen prämieren, sondern müssen die Preisverleihung auf den Herbst verschieben. Deshalb haben wir uns für eine zweiten Ausschreibungsrunde entschieden", erläutern die Initiatoren des Preises. Alle bisher eingereichten Bewerbungen behalten ihre Gültigkeit.    mehr dazu

Zukunftoffensive ländliche Räume: Klöckner und Haase für ein „Tierwohlstall-Förderungsgesetz“

Julia Klöckner, stellv. CDU-Bundesvorsitzende und Christian Haase MdB, Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der Union (KPV) stellten am 23.02. mit dem Diskussionspapier "Sieben Mal Zukunft auf dem Land" ein innovatives Maßnahmenbündel zur Stärkung des ländlichen Raumes vor. Die Vorschläge zur Förderung von Investitionen, Innovationen und Infrastrukturen sehen u.a. ein "Tierwohlstall-Förderungsgesetz" vor. "Damit unsere Landwirte wieder mehr Planungssicherheit haben, werden wir die Regelungen im Umwelt- (Immissions-), Bau- und Planungsrecht anpassen und aufeinander abstimmen und so Planungsprozesse beschleunigen, damit Tierwohlställe überhaupt gebaut bzw. Ställe entsprechend umgebaut werden können", heißt es in dem Diskussionspapier. Um Genehmigungsverfahren weiter zu beschleunigen, sollen emissionsneutrale Modellställe (100 Tierwohlställe-Programm) entwickelt werden, die durch ein Musterzulassungsverfahren deutschlandweit zügig genehmigt werden könnten.  mehr dazu

Web-Seminar: Was kommt auf die sauenhaltenden Betriebe zu? - Die tiergerechte Abferkelbucht im Fokus

Durch die Änderungen der TierSchNutztVO kommen auf die SauenhalterInnen erhebliche Änderungen im Management sowie in der Aufstallung zu. Beispielsweise dürfen die Sauen im Abferkelstall nur noch für wenige Tage fixiert werden. Doch welche gesetzlichen Vorgaben sind bis wann zu erfüllen? Welche Bewegungsbuchten gibt es, was passt zu meinem Betrieb, was bedeutet eine Bewegungsbucht für die Sauen und für Sie als LandwirtIn? Diese Fragen versucht die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in diesem Webseminar zu erläutern. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird zweimal angeboten.  mehr dazu

Warum wir auf den Verzehr tierischer Produkte nicht verzichten sollten

Gesättigte Fettsäuren sind in den letzten Jahren in Verruf geraten. Der genaue Blick auf eine Vielzahl von Studien wirft allerdings Fragen auf. Einige Ernährungswissenschaftler fordern daher, die strikten Grenzwerte zu lockern und wieder mehr auf Vollmilch, Käse und rotes Fleisch zu setzen. Die Vorteile für die Versorgung mit einer Vielzahl an Nährstoffen, Aminosäuren und Mineralien in optimaler Zusammensetzung wiege schwerer, als mögliche Nachteile. Unabhängig davon sollte man wissen, dass eine nachhaltige Lebensmittelproduktion ohne Tierhaltung derzeit nicht möglich ist.  mehr dazu

Initiative „Transparente Landwirtschaft“ der Goldschmaus-Gruppe

Drei Höfe im Landkreis Cloppenburg, drei motivierte Landwirtsfamilien wie Familie Hempen, über 1.000 Besucher im Jahr: Seit 2016 gibt es die Initiative "Transparente Landwirtschaft" der Goldschmaus-Gruppe. Ziel ist es, der Gesellschaft direkt auf den Höfen und in den Ställen einen unmittelbaren und realistischen Einblick in die moderne, heutige Landwirtschaft zu ermöglichen.  mehr dazu

Erste virtuelle Eberschau der Besamungsunion Schwein (BuS) am 10. März

Die Besamungsunion Schwein (BuS) lädt zu ihrer ersten virtuellen Eberschau am 10. März (von 13:30 - 15:00 Uhr) ein. Vorgestellt wird ein Angebot an Vor- und Enstufenebern. Zusätzlich wird eine virtuelle Führung durch die Labore angeboten. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich.  mehr dazu

Web-Seminar: Was kommt auf die sauenhaltenden Betriebe zu? Das tiergerechte Deckzentrum im Fokus

Durch die Änderungen der TierSchNutztVO kommen auf die SauenhalterInnen erhebliche Änderungen im Management sowie in der Aufstallung zu. Beispielsweise muss im Deckzentrum eine Gruppenhaltung der Sauen eingeführt werden. Doch welche gesetzlichen Vorgaben sind bis wann zu erfüllen? Welche Umbaukonzepte gibt es, was passt zu dem jeweiligen Betrieb, was bedeutet die Gruppenhaltung für die Sauen und für die Landwirte? Diese Fragen versucht die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einem Webseminar zu erläutern. Die Teilnahme ist kostenlos. 1. Termin: 11.03.2021 14-15:30 Uhr 2. Termin: 31.03.2021 19-20:30 Uhr    mehr dazu

Kosten und Erfahrungen mit höheren Tierwohlstandards in der österreichischen Schweinemast

Die gesellschaftliche Akzeptanz für die Schweinehaltung auf der Basis von gesetzlichen Mindeststandards gerät auch in Österreich zunehmend unter Druck. Vor diesem Hintergrund analysiert der vorliegende Beitrag zum einen die Mehrkosten von höheren Tierwohlstandards mit zusätzlichem Platzangebot, Einstreu und Auslauf sowie gentechnikfreier Fütterung und ohne Kupieren von Schwänzen. Zum anderen wurden im Rahmen von qualitativen Interviews die Erfahrungen von Landwirtinnen und Landwirten mit höheren Tierwohlstandards ermittelt. Die errechneten Mehrkosten ohne Einrechnung von öffentlichen Geldern variierten je nach Tierwohlstandard zwischen rund 6 und 48,5 € pro Mastschwein als Folge höherer Kosten für Stallplatz, Einstreu und Mehrarbeit. Öffentliche Gelder vermochten die Mehrkosten nur zwischen 40 % und 70 % abzufedern. Die Lücke müsste über höhere Markterlöse erzielt werden. Die beteiligten Landwirte selber zeigten sich zufrieden.  mehr dazu

Ausbildungsleitbild für den Beruf Landwirt/in liegt vor

In gemeinsamer Aktion haben in Schleswig-Holstein Landwirtschaftskammer, Ausbilder, Lehrkräfte, MELUND und Verbände ein Leitbild für die Berufsausbildung zum Landwirt/zur Landwirtin und zur Fachschul-/Meisterfortbildung in der Landwirtschaft erarbeitet. Es wurde im Dezember 2020 auf der Sitzung des Unterausschusses Landwirt/in des Berufsbildungsausschusses beschlossen. Das Leitbild soll als "Kompass" für alle Ausbilder/innen in Betrieb, Schule/Lehrgang und Überbetrieblicher Ausbildung wirken und formuliert anzustrebende persönliche Kompetenzen, Werte und Haltungen, die für eine erfolgreiche Berufsausübung wichtig sind. Das Leitbild finden Sie hier  mehr dazu

Fleischloses Menü in der Schulkantine: Bauern protestieren in Lyon

Wegen einer vom Rathaus in Lyon verhängten Einführung einiger fleischloser Menüs in der Schulkantine protestierten dort mehrere Dutzend Landwirte, die mit einigen Kühen per Traktor angereist waren. Das Rathaus erklärte, dass auf Wunsch des Staatlichen Schulamtes ein Abstand von zwei Metern zwischen den Kindern in der Kantine einzuhalten sind, was bedeutet, dass weniger Kinder zur gleichen Zeit essen können. Die vorübergehende Verwendung eines fleischfreien Menüs solle den Service vereinfachen. Das Rathaus kommunizierte die Absicht, im Jahr 2022 für die Schulverpflegung mehr vegetarische Alternativen vorzuschlagen.  mehr dazu

Land Brandenburg bringt Leitfaden zu Anbauregelungen in ASP-Gebieten heraus

Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg hat einen Leitfaden für Anbauregelungen in ASP-Gebieten veröffentlicht. Die Anbauregelungen gelten für Flächen,die in fest abgegrenzten (eingezäunten) Kernzonen und weißen Zonen der ASP-Restriktionszonen liegen. Ziel ist es, den Landwirtinnen und Landwirten, Grundstückseigentümerinnen und –eigentümern sowie Jägerinnen und Jägern Informationen an die Hand zu geben, wie in den Gebieten, die landwirtschaftliche Nutzung unter der Voraussetzung der Seuchenbekämpfung so erfolgen kann, dass insbesondere für Betriebe mit Tierhaltung die Futterversorgung sichergestellt ist. So sollen beispielsweise die ökologischen Vorrangflächen in die weißen Zonen gelegt werden. Das erleichtert die Bejagung von Wildschweinen, die den ASP-Erreger verbreiten. Kulturen, die Wildschweine anziehen, insbesondere der Maisanbau, sollen so weit wie möglich auf Flächen außerhalb der Kernzone verlagert werden. Innerhalb der Kernzone können Sommergetreide oder Körnerleguminosen beziehungsweise niedrig wachsende Kulturen angebaut werden. Der Leitfaden enthält außerdem ausführliche Empfehlungen zur Anlage und zu Fördermöglichkeiten von Bejagungsschneisen, die gerade auf größeren Schlägen sinnvoll sein können.  mehr dazu

Verbotspolitik der Bundesregierung gefährdet Landwirtschaft

Anlässlich eines informellen Austauschs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Landwirtschaftsverbänden fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Bundesregierung auf, die Landwirtschaftspolitik in Deutschland grundsätzlich zu verändern: "Wir erleben eine langjährige Fehlentwicklung. Es braucht jetzt eine Umkehr. Die Verbotspolitik der Bundesregierung gefährdet unsere Landwirtschaft. Verbotspolitik mit pauschalen Auflagen schadet dem Naturschutz. Die geplanten Einschnitte durch das Insektenschutzpaket gehen einseitig zu Lasten der Bauern.  mehr dazu

Bayern: Neue Hundestaffel für Afrikanische Schweinpest ausgebildet

In Bayern haben am 22.02. die ersten fünf Teilnehmer der neuen ASP-Hundestaffel die Abschlussprüfungen als Kadaversuchhunde für die Afrikanische Schweinepest (ASP) absolviert. Die aktuelle Hundeausbildung erfolgt im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Jagd-Gebrauchshund-Vereins Bayern e.V., des Jagdkynologischen Arbeitskreises Bayern e.V. und des Bayerischen Jagdverbands e.V.. Ziel ist es, schnellstmöglich eine komplette ASP-Hundestaffel für ganz Bayern zur Fallwildsuche aufzubauen. Diese soll aus rund 30 bis 40 Kadaversuchhunden und zugehörigen Hundeführern bestehen, die im Ausbruchsfall neben modernster Drohnentechnik und Wärmebildkameras eine schnelle und effektive Fallwildsuche sicherstellen. Der Aufbau der Hundestaffel wird vom Umweltministerium mit insgesamt rund 150.000 Euro gefördert.  mehr dazu

Erste Auflage der Pigdays mit über 700 Teilnehmern

Bei der Premiere der virtuellen Live-Seminarreihe "Pigdays", zu der die AGRAVIS Raiffeisen AG gemeinsam mit Kooperationspartner Topigs Norsvin an vier Tagen im Januar und Februar 2021 einlud, drehte sich an vier aufeinanderfolgenden Themenabenden alles rund um die Schweinehaltung. Renommierte Fachleute diskutierten mit den Teilnehmer*innen zu den aktuellen Schwerpunktthemen Schweinemarkt, Tierwohl, Nachhaltigkeit und Genetik ab. Die zentralen Fragen: Welche Herausforderungen erwarten die Schweinehalter im Jahr 2021 und mit welchen Lösungen können Tierhalter ihren Betrieb zukunftssicher aufstellen?  mehr dazu


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