Informationen rund um die Schweinehaltung

ISN-Umfrage zur Nämlichkeit in der ITW

AgE - Bei der Initiative Tierwohl (ITW) droht mit der verpflichtenden Nämlichkeit ab 2027 ein erheblicher Einbruch der Tierzahlen. Diese Schlussfolgerung hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) aus den Ergebnissen einer Umfrage gezogen, die sie im März unter Sauenhaltern und Schweinemästern durchgeführt hat.  mehr dazu

Kabinett beschließt Änderung des Düngegesetzes

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) möchte ein stärker am Verursacherprinzip orientiertes System für die Düngung unserer Äcker und Felder, insbesondere in mit Nitrat belasteten Gebieten, auf den Weg bringen. Mit der Änderung des Düngegesetzes soll die Rechtsgrundlage für das dafür erforderliche Wirkungsmonitoring der Düngeverordnung geschaffen werden. Das Kabinett hat heute dem von Bundesminister Alois Rainer vorgelegten Entwurf zugestimmt.  mehr dazu

Kabinett beschließt verpflichtende Videoüberwachung in Schlachthöfen

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) treibt die Einführung einer verpflichtenden Videoüberwachung in Schlachthöfen voran. Der dafür nötige Entwurf zur Novellierung des Tierschutzgesetzes wurde heute vom Bundeskabinett verabschiedet. Ziel ist es, den Tierschutz weiter wirksam zu stärken und bestehende Kontrolllücken zu schließen. Die verpflichtende Videoüberwachung soll künftig dazu beitragen, tierschutzrelevante Vorgänge in Schlachtbetrieben transparenter zu machen und Verstöße konsequent abzustellen. Mit dem vorgelegten Vorschlag wird ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.  mehr dazu

Stellungnahme der Verbändeallianz zur 3. Änderung des TierHaltKennzG

Der aktuelle Entwurf zur 3. Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes greift viele Forderungen auf, die die Verbändeallianz aus BRS, BVLH, DBV, DRV und ISN schon im Herbst 2025 formuliert hatten. Abbau unnötiger Bürokratie, der Einbezug des Außer-Haus-Verzehrs und die Stärkung der Position der deutschen Sauenhaltung seien an dieser Stelle nur exemplarisch aufgeführt. Jedoch gibt es erneut auch Nachbesserungsbedarf.  mehr dazu

EU-Mercosur-Abkommen tritt ab 1. Mai vorläufig in Anwendung

Das Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten kann ab dem 1. Mai 2026 vorläufig angewendet werden. Wie die European Commission auf ihrer Homepage mitteilt, wurden die Partnerländer über die vorläufige Anwendung des Interims-Handelsabkommens informiert. Damit können erste Handelserleichterungen wie der schrittweise Abbau von Zöllen greifen, während die vollständige Ratifizierung innerhalb der EU noch aussteht.      mehr dazu

Rapsextraktionsschrot stabil verfüttert

Den Ergebnissen des deutschlandweiten Monitorings der Fütterungsreferenten aus dem Jahr 2025 zufolge wurde Rapsextraktionsschrot stabil verfüttert. Der Winterrapsanbau zur Ernte 2026 wurde ausgeweitet: Mit 1,10 bis 1,15 Millionen Hektar liegt die Aussaatfläche leicht über der diesjährigen Erntefläche. Gute Erträge dürften die Landwirte dazu bewogen haben, ihre Anbauplanung entsprechend anzupassen. Hinzu kam, dass die Bedingungen Ende August bis Anfang September größtenteils günstig waren. Das berichtet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. in ihrer Prognose zur Anbauentwicklung für das Jahr 2026.  mehr dazu

Sicherung der Agrarverwaltung trotz Haushaltskürzungen

SuS, Ausgabe 2.2026 - Die Kürzungen im Bundeshaushalt 2026 betreffen nicht nur Förderprogramme, sondern auch Personalstellen in Ministerien und Behörden, die sich mit Landwirtschaft und Tierhaltung beschäftigen. Gestrichene Stellen bedeuten, dass Verantwortlichkeiten und Aufgaben neu verteilt werden müssen. Durch die Sparmaßnahmen sind unter anderem das Bundesprogramm Umbau der Tierhaltung (BUT) sowie Fördermaßnahmen in Digitalisierung und Innovationsprogramme betroffen, die weniger Mittel erhalten oder vorzeitig beendet werden.  mehr dazu

Regionalisierungsabkommen mit China voranbringen

SuS, Ausgabe 2.2026 - Bundeskanzler Friedrich Merz hat wichtige Vorarbeit für ein Regionalisierungsabkommen mit China geleistet. China war über viele Jahre einer der bedeutendsten Absatzmärkte für deutsches Schweinefleisch. Ein neues Abkommen könnte dazu beitragen, diesen Markt perspektivisch wieder zu erschließen und Exporte erneut zu ermöglichen. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer setzt darauf, internationale Märkte zu stärken, um die Erlössituation der Landwirte zu verbessern und der Branche mehr Stabilität zu geben – so aktuell geschehen in Südafrika, wo sich der Minister ebenfalls für die Ausarbeitung eines Regionaliserungsabkommens einsetze. Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) beteiligte sich an der Wirtschaftsdelegation und wirkte daran mit, Exportzertifikaten zu finalisieren.  mehr dazu

ITW-Haltungsform 3 und 4 – Futter-Regionalität als weitere Hürde?

SuS, Ausgabe 2.2026 - Die Initiative Tierwohl (ITW) hat einen Kriterienkatalog erarbeitet, um auch die sogenannten "höheren" Haltungsformen (Frischluftstall, Auslauf/Weide) abdecken zu können. Grundlage hierfür ist unter anderem die QS-Haltungsform. In dieser sind die Kriterien "Regionalität" und "GVO-Freiheit" bereits seit Langem verankert.  mehr dazu

BUT-Gelder reichen voraussichtlich nicht aus

SuS, Ausgabe 2.2026 - Das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung (BUT) läuft Ende August 2026 aus. Ob die Antragsfrist doch noch einmal verlängert wird, ist immer wieder Diskussionsthema. Ein konkreter Entwurf hierfür liegt jedoch nicht vor und nach Einschätzung des Bundesverbands Rind und Schwein e.V. (BRS) sollte auch nicht mehr darauf spekuliert werden.  mehr dazu

Initiative Tierwohl startet neue Registrierungsphase für Ferkelaufzüchter

Die Initiative Tierwohl (ITW) startet eine neue Registrierungsphase für Ferkelaufzüchter, die an ITW-Mäster liefern. Vom 26. Mai bis zum 20. Juni 2026 können sich die Ferkelaufzüchter bei der ITW anmelden und noch bis Ende 2026 Tierwohlentgelt aus dem Ferkelfonds erhalten. Ziel ist es, die noch bestehende Lücke zwischen Ferkelaufzucht und Schweinemast weiter zu schließen und die durchgängige Haltung der Tiere im ITW-System von der Geburt bis zur Schlachtung voranzutreiben. Ab Januar 2027 soll sich die gesamte Kette der Schweinefleischerzeugung über den Markt finanzieren. Aktuell nehmen über 9.000 schweinehaltende Betriebe an der ITW teil, darunter 1.589 Ferkelaufzüchter und 1.250 Sauenhalter. Jährlich profitieren damit rund 22 Millionen Mastschweine und etwa 19 Millionen Ferkel von den Tierwohlmaßnahmen der ITW-Teilnehmer. Die sogenannte Nämlichkeit – also die Haltung der Tiere von der Geburt über Aufzucht bis zur Mast im ITW-System – konnte in den vergangenen Jahren deutlich verbessert werden, ist jedoch noch nicht vollständig erreicht.  mehr dazu

BIG Challenge Deutschland - Grußwort von Ministerin Gorißen

Am 20.06.2026 findet in Kevelaer-Winnekendonk der Big Challenge Tag statt. Der Spendenstand beträgt aktuell 95.793 Euro. Landwirtschaftsministerin des Landes Nordrhein Westfalen Silke Gorißen hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen: "Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Schirmherrschaft für die BIG Challenge Deutschland e. V. zu übernehmen. Krebs betrifft viele Menschen – umso wichtiger sind Forschung, Zusammenhalt und Engagement. Die BIG Challenge verbindet sportliches Engagement mit solidarischem Handeln. Dass diese Initiative von Landwirtinnen und Landwirten ins Leben gerufen wurde und ihre Wurzeln im ländlichen Raum hat, zeigt, wie stark Verantwortung und Solidarität gerade dort gelebt werden. Wenn sich Menschen aus ganz Deutschland gemeinsam bewegen, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln, entsteht eine starke Gemeinschaft, die Hoffnung gibt und ganz konkret hilft. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg bei ihrem Engagement für diesen sehr guten Zweck und danke für das großartige Engagement!"  mehr dazu

QS untersucht Tierschutz beim Entladen von Rindern und Schweinen

Wie lässt sich der Tierschutz beim Entladen von Rindern und Schweinen am Schlachthof weiter verbessern? Mit dieser Frage befasst sich eine aktuelle Machbarkeitsstudie der QS Qualität und Sicherheit GmbH.  mehr dazu

Videoüberwachung in Schlachthöfen

Am 29. April 2026 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Gegenstand des Entwurfs ist insbesondere die Einführung einer verpflichtenden Videoüberwachung in Schlachthöfen.  mehr dazu

AGRILL 2026: Jetzt für bundesweite Sonderaktion bewerben

Die Initiative AGRILL startet 2026 erneut durch und erweitert ihr Format um eine bundesweite Sonderaktion: 100 landwirtschaftliche Betriebe erhalten die Möglichkeit, rund um die Erntezeit Gäste auf ihren Hof einzuladen und Landwirtschaft im direkten Austausch erlebbar zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das gemeinsame Grillen, sondern auch die Frage, welche Bedeutung die heimische Ernte für die Versorgungssicherheit in Deutschland hat.  mehr dazu

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