BRS-Newsticker:

Die Initiative Tierwohl (ITW) hält am Ziel der Marktfinanzierung der Schweinehaltung – von der Sauenhaltung über die Ferkelaufzucht bis hin zur Mast – ab dem Jahr 2027 fest. Der Ferkelfonds endet wie geplant am 31.12.2026.
Die Rücknahme garantierter Preisaufschläge für Tierwohlleistungen und der Übergang zu einem Marktmodell waren zentrale Forderungen des Bundeskartellamts, das den Ferkelfonds zuletzt nur noch "toleriert" hat. Das Ende des Ferkelfonds wurde mit den Branchenbeteiligten abgestimmt, beschlossen und seit August 2022 mehrfach entsprechend öffentlich angekündigt. Die bisherigen Aufpreisempfehlungen sollen weiterhin bestehen bleiben.
Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt den Alltag vieler Menschen. Werbetreibende haben ein effizientes Tool an die Hand bekommen, schnell und unkompliziert Werbeinhalte zu erzeugen. Aber welche Regeln gelten, wenn Unternehmen mit KI erzeugte Bilder oder Texte in Werbeanzeigen verwenden? Vor dem vollständigen Inkrafttreten der KI-Verordnung der EU am 02. August 2026 hat die Wettbewerbszentrale einen kostenfreien Leitfaden für Unternehmen veröffentlicht, der erläutert, worauf es bei der Verwendung KI-generierter Inhalte ankommt.
Die Initiative Tierwohl (ITW) bietet zukünftig neben dem bisherigen Programm für die Haltungsform Stufe 2 auch zwei weitere Programme für die Stufen 3 und 4 an. Ab März 2026 können sich u. a. Schweinemäster für die Programme Initiative Tierwohl Frischluftstall (Haltungsform Stufe 3) und Initiative Tierwohl Auslauf (Haltungsform Stufe 4) anmelden. Ein kostenfreies Live-Online-Seminar der QS-Akademie am 28. April 2026 von 14.00 - 15.30 Uhr informiert Schweinemäster, Bündler, Berater und Tierärzte über alle wichtigen Informationen zu dieser neuen Möglichkeit.
Vom 10. bis 14. März 2026 wird Köln mit der Bildungsmesse "didacta" erneut zum Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und den Bereich der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) wird sich auf dem Gemeinschaftsstand des i.m.a – information.medien.agrar e. V. unter dem Motto "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen" in Halle 8.1, Stand B-050/C-059, präsentieren. Mit seinen Informationsbroschüren und dem Unterrichtsbaustein bietet der BRS kompakt und verständlich aufbereitete Materialien, die sich unkompliziert in den Schulunterricht integrieren lassen. Auch der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) wird am Messestand des BRS seine Unterrichtsbausteine anbieten und den Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen. Bereits im Jahr 2024 nahm der BRS am Gemeinschaftsstand der i.m.a agrar auf der Messe teil und freute sich über das rege Interesse der Besucherinnen und Besucher an den landwirtschaftlichen Themen. "Wir möchten erreichen, dass Kinder und Jugendliche realistische Eindrücke von der Tierhaltung und Tierzucht in Deutschland gewinnen – weg von der lila Kuh", erläutert Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen zeigen weiterhin deutliche Erfolge. Nachdem bereits im September 2025 sowie im November 2025 Sperrzonen erheblich verkleinert werden konnten, hat der Ständige Veterinärausschuss in Brüssel nun der Aufhebung der Sperrzone I zwischen beiden Bundesländern zugestimmt. Konkret betrifft dies in Sachsen den Landkreis Bautzen sowie in Brandenburg den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Teile des Landkreises Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus. Damit verbleiben lediglich schmale Sperrzonen entlang der deutsch-polnischen Grenze für den eingerichteten ASP-Schutzkorridor.

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