BRS-Newsticker:

Mit dem geplanten Start des Marktmodells der Initiative Tierwohl (ITW) will die VEZG künftig gesonderte Preisempfehlungen für Zuschläge bei ITW-Ferkeln und ITW-Schlachtschweinen veröffentlichen. Damit sollen Markttransparenz geschaffen und zusätzliche Tierwohlleistungen der Schweinehalter verlässlich vergütet werden. Die VEZG fordert zugleich, die bestätigten Tierwohlzuschläge als verbindlichen Mindeststandard anzuerkennen.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich dazu mit Vertreterinnen und Vertretern der Branche ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen der Schweinehaltung und die Frage, welche Rahmenbedingungen die Betriebe für eine verlässliche Zukunft benötigen. Das BMLEH berichtet.
Niedersachsens Schweinehalter stehen weiterhin unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Trotz des jüngsten Anstiegs des Schweinepreises bleibt die Nachfrage nach deutschem Schweinefleisch schwach, während internationale Krisen und veränderte Handelsströme den Markt belasten. Das Landvolk Niedersachsen fordert daher schnelle Unterstützung für die Betriebe und warnt vor einem weiteren Verlust der heimischen Schweinehaltung. Der LPD berichtet.
Rabobank erwartet bis Ende 2026 eine Neuausrichtung des globalen Schweinefleischmarktes. Überangebot und schwache Nachfrage belasten derzeit die Preise, während sich die internationalen Handelsströme verschieben und das Produktionswachstum in der zweiten Jahreshälfte nachlassen dürfte.
Dänemark plant umfassende Umwelt- und Tierwohlreformen in der Landwirtschaft. Die neuen Vorgaben könnten die Produktionsbedingungen für Schweinehalter deutlich verändern und sich über Dänemark hinaus auf den europäischen Schweinefleischmarkt und bestehende Handelsströme auswirken.

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