BRS-Newsticker:

In Anwesenheit von rund 400 Gästen eröffneten heute Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, EU Kommissar Janusz Wojciechowski, der Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Christian von Boetticher, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin, Christian Göke, sowie die Geschäftsführerin des Forums Moderne Landwirtschaft (FML), Lea Fließ, den ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche. In den kommenden zehn Messetagen werden dort wieder zehntausende Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, sich über moderne Landwirtschaft und gesunde Ernährung zu informieren.
Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) weist anlässlich einer vom WWF veröffentlichten Untersuchung und einer Erklärung der Deutschen Umwelthilfe auf die Anstrengungen der deutschen Futtermittelindustrie zum Einsatz von nachhaltigem Palmöl hin und stellt klar: "Für die Hersteller von Tiernahrung ist die Nachhaltigkeit eine Grundbedingung ihres Handelns. Deshalb arbeiten wir in allen Bereichen daran und bemühen uns auch um nachhaltige Lieferketten", betont DVT-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Baaken. Nach Angaben des DVT hat die Futtermittelwirtschaft in den vergangenen Jahren Fortschritte bei der Umstellung auf nachhaltig zertifiziertes Palmöl gemacht und kommt damit ihrer Verantwortung nach. Der Anteil konnte stetig gesteigert werden und werde mit Sicherheit auch weiter steigen. Darüber hinaus sind mittlerweile Futtermittel auch ohne Palmöl im Angebot. Viele Unternehmen haben sich zum Kauf nachhaltig zertifizierter Ware verpflichtet, ohne dies ausdrücklich zu deklarieren. Palmöl ist entgegen der Behauptungen ein in einigen Futterrationen kleiner, aber wichtiger Bestandteil, der insgesamt nur 0,2 Prozent der gesamten in Deutschland eingesetzten Futtermittelmenge ausmacht.
hib - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will Bauern vor der Marktmacht großer Konzerne schützen. In einem Antrag (19/16491) fordern die Abgeordneten einen fairen Wettbewerb im Lebensmittelmarkt; diesen möchten sie mit mehreren Maßnahmen erreichen, beispielsweise die Überführung einer EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken in der Branche in deutsches Recht. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Nachfrageseite Erzeuger nicht in vollständige Abhängigkeit bringen kann, etwa indem Erzeugern ein Sonderkündigungsrecht gegeben wird. Es soll ihnen bei Preisverfall mehr Flexibilität ermöglichen.
hib - Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordern die Bundesregierung in einem Antrag (19/16493) zur Landwirtschaft unter anderem dazu auf, der Tierhaltung eine Zukunft zu geben. Kurzfristig müsse sie gängige Verstöße gegen das Tierschutzgesetz abstellen. Der gesetzliche Standard soll auf ein akzeptables Niveau angehoben werden. Ein neu zu schaffendes Kompetenzzentrum für den Schutz und das Wohlbefinden der Tiere sowie die Einrichtung eines Bundesbeauftragten für Tierschutz sollen diesen Prozess begleiten. Bei Fleisch und Milch müsse eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung eingeführt werden, so wie es sie für Eier schon gibt, heißt es in dem Antrag.
Handel schützt nicht nur das Klima sondern auch Ressourcen. ""Handel spielt eine entscheidende Rolle, um die Menschen in aller Welt mit sicheren, vielfältigen und nachhaltigen Lebensmitteln versorgen zu können", machte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Uwe Feiler, in seiner Eröffnungsrede anlässlich des 12. Global Forum for Food and Agriculture 2020 (GFFA) in Berlin deutlich. Die Veranstaltung hat dieses Jahr das Thema "Nahrung für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung." Feller machte aber auch klar, dass es hierfür gemeinsame Regeln geben und dass Handelshemmnisse beseitigt werden müssen. 

Petition der Süddeutschen Schweinebranche gegen das Inkrafttreten des Gesetzes zum Verbot der betäubungslosen Kastration



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Unterstützende Verbände und Organisationen:

 

Erzeugerringe für Qualitätsschweine:              

Biberach-Ravensburg, gez. R. Leicht                                       

Ehingen-Münsingen-Reutlingen, gez. M. Mayer                               

Ostalb, gez. H. Müller

Ulm-Göppingen-Heidenheim, gez. W. Müller

Ortenau, gez. A. Rein

Sigmaringen, gez. H. Köberle

Südbaden, gez. U. Winkler

 

LKV Baden-Württemberg Abt. Erzeugerringe, gez P. Maier, HJ. Baier

Erzeugergemeinschaft Alb-Donau- Oberschwaben, gez. T. Völk

Kreisbauernverband Ulm-Ehingen, gez. E. Buck

Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V. gez. F. Käppeler

Kreisbauernverband Reutlingen, gez. G. Aierstock

Verband für Schweineproduktion Rheinland-Pfalz-Saar e.V. gez. G. Saar

Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Hessen-Saar e.G. gez. G. Saar

Vereinigung der Schweineerzeuger Ostalb, gez. P. Frankenreiter

Willi Gaißmaier Schweinehandel GmbH, gez. W. Gaißmaier

Schleker Ferkel- u. Schweinehandels GmbH, gez. H. Schleker

Eckert-Walter GmbH, Untermünkheim, gez. A. Walter

Erzeugergemeinschaft für Schlachtschwein Rheinhessen-Pfalz, gez. G. Henn

Südferkel GmbH Essenbach, gez. Mailänder

Kreisbauernverband Heidenheim, gez. C. Ziegler

Schlachthof Biberach GmbH, gez. E. Koch

Vieherzeugergemeinschaft e.G. Stuttgart, gez. Dr. R. Funk

Marktgemeinschaft Tierische Erzeugnisse, Stuttgart, gez. B. Randler

Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e.V., Hohebuch, gez. B. Kraft

Schweinehaltervereinigung Göppingen, gez. Ziegler

Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG, gez. W. Wittmann

Erzeugerring für Schweine Riedlingen, gez. K. Münst

Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredlung in Bayern, gez. U. Gottwald

Schlachthof eG Landkreis Böblingen, gez. W. Dengler

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Gäu wV, gez. F. Werner

Güllegemeinschaft Gäu-Schwarzwald eG, gez. J Haas





Ehrenamt und Berater der Erzeugerringe

50 Jahre Erzeugerringe im LKV

Am 1. April 1963 wurde die Abteilung B beim Landesverband Baden-Württemberg für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V. auf Betreiben des damaligen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten (MELWF) eingerichtet. Am 18. Oktober 1963 traten die Vorsitzenden der Erzeugerringe und ihre Stellvertreter zur konstituierenden Sitzung und damit ersten Mitgliederversammlung der Abteilung B zusammen. In den zurückliegenden 50 Jahren haben sich die Erzeugerringe in der Beratung Schweine haltender Betriebe etabliert und sind heute nicht mehr wegzudenken.


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