BRS-Newsticker:

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) führt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) zu einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammen. Mit der Bündelung der Kompetenzen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Risikobewertung sollen wissenschaftliche Expertise besser vernetzt, Doppelstrukturen abgebaut und Verwaltungsprozesse effizienter gestaltet werden. Das neue Institut verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Lebensmittelsicherheit, Ernährung, Ernährungsbildung und Risikokommunikation miteinander verbindet. Das neue Bundesinstitut soll 2029 seine Arbeit aufnehmen. Bereits zum 1. Januar 2028 werden in einem ersten Schritt die Nationalen Referenzlaboratorien des Bundes sowie zentrale Aufgaben des Bundeszentrums für Ernährung in die beteiligten Einrichtungen integriert.
"Wasser als knappes Gut." – so lautete das Motto des Praxistags Wassermanagement, zu dem das FüAK am 10. Juli 2026 Forschende, Beraterinnen und Berater sowie Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Bayern zusammenbrachte. Treffpunkt war das Forschungszentrum für Landwirtschaft in Trockenlagen auf dem Staatsgut Schwarzenau. Dort wird untersucht, wie die Landwirtschaft künftig mit den Folgen von Dürre- und Hitzeperioden umgehen kann. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Verbesserung der Wassernutzungseffizienz, die Anpassung landwirtschaftlicher Anbausysteme an den Klimawandel und die Identifizierung klimaresilienter Kulturen, die auch unter Trockenstress stabile Erträge liefern.
Im Rahmen der AgrarScouts-Akademie 2026 des Forums Moderne Landwirtschaft waren 30 AgrarScouts vier Tage lang gemeinsam mit dem Bus unterwegs. Ihr Ziel war es, dorthin zu fahren, wo Landwirtschaft nicht als Schlagwort diskutiert, sondern tagtäglich gelebt wird – mitten in Markt, Politik und landwirtschaftlicher Praxis. Die Akademie machte eindrucksvoll deutlich, dass man, um über die Zukunft der Landwirtschaft sprechen zu können, verstehen muss, wie Wertschöpfung, gesellschaftliche Erwartungen und politische Rahmenbedingungen zusammenwirken. Das Programm umfasste zwei Workshops, zwei Impulse, einen fachlichen Austausch, zwei Führungen sowie einen Feldtag mit vielfältigen Stationen. Insgesamt legten die AgrarScouts während der Akademie 1.118 Kilometer zurück.
Wie moderne Drohnentechnik Leben retten kann, erleben Besucherinnen und Besucher am 8. und 9. August 2026 auf der Landesgartenschau Neuss. Die Kreisjägerschaft Neuss lädt jeweils von 10 bis 18 Uhr zu einem Aktionswochenende in das Forum Landwirtschaft ein. Im Mittelpunkt steht die Kitzrettung mithilfe von Wärmebilddrohnen.
Die neue Datensammlungen des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) bietet umfassende Daten und Informationen für den Pflanzenbau und die Tierhaltung – von der Kalkulation von Maschinenkosten bis zur Planung von Arbeitsprozessen und Produktionsverfahren. Detaillierte Angaben zu Maschinen, Gebäuden und Arbeitsverfahren unterstützen bei der Beantwortung betriebs- und arbeitswirtschaftlicher Fragestellungen. Darüber hinaus vermittelt die Datensammlung die methodischen Grundlagen zur Bewertung von Betriebszweigen und zum Vergleich verschiedener Produktionsverfahren. Zahlreiche Kennzahlen und Planungsdaten ermöglichen einen fundierten Einblick in die produktionstechnische Bandbreite landwirtschaftlicher Produktionsverfahren und dienen als verlässliche Grundlage für Planung, Analyse und betriebliche Entscheidungen.

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