Insgesamt 4.620 Schülerinnen und Schüler lernten 2025 in Fachschulen der Land-, Forst- und Hauswirtschaft. Damit stieg die Schülerzahl gegenüber dem Vorjahr um 24 Personen. Die landwirtschaftlichen Fachschulen unterrichteten dabei fast drei Viertel der Lernenden. Etwa 17 Prozent der Schülerinnen und Schüler besuchten Fachschulen der Fachrichtung Gartenbau.
Mit seiner Initiative "Landwirtschaft macht Schule" bringt der i.m.a e. V. Landwirte und Lehrkräfte zusammen. Die Experten vom Bauernhof besuchen Schulen, um als authentische Bildungsbotschafter gemeinsam mit den Pädagogen Schülerinnen und Schüler über Themen der Landwirtschaft zu informieren. Nun wird diese Kooperation durch einen Leitfaden unterstützt, der es ermöglicht, auch Menschen mit Beeinträchtigungen in die Bildungsarbeit einzubeziehen. Die Initiative "Landwirtschaft macht Schule" bietet eine Plattform, auf der Lehrkräfte Landwirte finden können, um diese in den Schulunterricht einzuladen und die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Lehrkräften zu erleichtern. Der gemeinnützige i.m.a e.V. unterstützt beim Abgleich von Bedürfnissen und Interessen mit Konzepten, Anregungen und Materialien, damit es auch in der Schulklasse "matcht". Der neue, kostenlose "Leitfaden Landwirtschaft macht Schule" unterstützt die Bildungspartner bei der Vorbereitung ihres gemeinsamen Unterrichts.
Vom 18. bis 19. Juni trafen sich über 100 Teilnehmende zur 51. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Embryotransfer deutschsprachiger Länder (AETd) in Au im Bregenzerwald. Den Auftakt machte ein Preconference-Symposium unter der Leitung von Martin Kaps und Hannes Kohler. Dabei demonstrierten mehrere Praktiker die Gerätschaften und Techniken zur Gewinnung und zum Transfer von frühen Embryonalstadien an Schlachthofpräparaten.
ISN, 22.06.2026 - Deutschlands Schweinehalter erleben eine paradoxe und wirtschaftlich desaströse Situation: Mitten in der Grillsaison und parallel zur Fußball-WM bricht der Schweinemarkt ein. Anstatt des erwarteten Sommerhochs stürzt die Basisnotierung auf ein ruinöses Niveau von 1,50 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht (SG) ab. Das beschert Ferkelerzeugern und Schweinemästern herbe Verluste von zusammen rund 50 Euro pro Tier. Und das, obwohl das Überangebot an Schweinefleisch in erster Linie gar nicht hierzulande, sondern im europäischen Ausland liegt. Auf ihrer Mitgliederversammlung der ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. in Münster wurde die Situation in der Schweinehaltung beleuchtet und die Gründe für die aktuell schwierige Marktlage erläutert. Deutlich wird, dass sich die Betriebe trotz weit verbreiteter Abnahmeverträge kaum gegen die globalen Marktrisiken absichern können. Viele steigen deshalb aus. Aufgrund der geänderten Strukturen muss aus Sicht der ISN das System der Preisbildung schnellstens angepasst werden. Positiv bewertet die ISN die Aktivitäten der Bundesregierung im Rahmen ihrer Exportstrategie sowie die im Koalitionsvertrag festgelegte Einführung einer Risikoausgleichsrücklage.
Wie das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in einer Pressemitteilung vom 18. Juni 2026 mitteilt, haben Deutschland und China einen konkreten Fahrplan zur Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens vereinbart. Damit soll ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des bilateralen Agrarhandels und die Absicherung von Exportmöglichkeiten geschaffen werden.
