BRS-Newsticker:

Welche Kastrationsalternativen akzeptieren Schlachter, Verarbeiter und Handel? Welche Marktpotenziale bieten die Verfahren? Große Podiumsdiskussion am 8. Oktober im Niedersachsenhof in Verden/Aller. Die Anmeldefrist endet am 01. Oktober 2019.
Das Klimaschutzprogramm 2030 bewertet der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, "als ambitionierte und machbare Herausforderung für die Landwirtschaft". Die im Kapitel Landwirtschaft vorgesehenen Klimaschutzmaßnahmen orientieren sich an den Vorschlägen, die der Deutsche Bauernverband in der Klimastrategie 2.0 vorgelegt hat. "Wichtig ist jetzt, dass die Umsetzungsmaßnahmen wirksam angegangen werden können. Die erhebliche finanzielle Aufstockung und Erweiterung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz um Klimaschutzmaßnahmen ist dafür ein guter Schritt", so Rukwied.
Pünktlich zur Apfelernte startet das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) mit einer interaktiven "selber pflücken"- Deutschlandkarte auf der FML Homepage. Verbraucher*innen können sich dort informieren, wo der nächste Hof in der Umgebung ist, was es dort zu ernten gibt und ob es weitere Besonderheiten wie Hoffeste, Hofläden- und Cafés gibt. Für Landwirt*innen bietet das die Möglichkeit, sich mit ihrem Angebot mit einzubringen und den Standort in der Karte zu vermerken. Dafür gibt es einen Fragebogen, in dem man unter anderem den Ort und die jeweilige Frucht eintragen kann. Neben Äpfeln steht im Oktober auch der Kürbis im Fokus. Gestartet ist die Karte mit 60 Höfen. Mittlerweile sind über 100 Landwirt*innen mit ihrem Angebot zu finden, darunter auch einige Biobetriebe. Das FML will damit den Menschen zeigen, wie sie an der Landwirtschaft teilhaben können. Die Landwirt*innen haben dabei die Möglichkeit, die "Selberernter" für ihre Produkte und die Landwirtschaft zu begeistern.
©SuS - Mittlerweile sind in ganz Deutschland grüne Kreuze zu sehen, die an Hofeinfahrten oder Feldrändern aufgestellt wurden. Initiiert wurde die Aktion von einer Gruppe engagierter Landwirte, zu denen unter anderem auch der als Bauer Willi bekannte Agrar-Blogger Willi Kremer-Schilings gehört. Sie wollen mit den Kreuzen auf das massiv einsetzende Höfesterben aufmerksam machen. Insbesondere das kürzlich vorgestellte Agrarpaket des Bundeslandwirtschafts- bzw. Bundesumweltministeriums sehen die Initiatoren als Gefahr für die Zukunft des Berufsstandes an.
Die Landwirtschaft in Deutschland steht vor wachsenden Herausforderungen. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, spielen Ressourceneffizienz und umweltschonende nachhaltige Produktionsweisen eine wichtiger werdende Rolle. Gleichzeitig wachsen die gesellschaftlichen Anforderungen an Klimaschutz, Biodiversität und Tierwohl. Digitale Techniken offenbaren mehr denn je ihr riesiges Potenzial, effizienter, umweltschonender, mit weniger Klimagasen, mehr Biodiversität und mit Tierwohl fördernder Technik Nahrungsmittel zu erzeugen. Ob im Stall oder auf dem Feld - die Zukunft der Landwirtschaft ist digital. Mit welchen Innovationen und technischen Entwicklungen ist in naher Zukunft zu rechnen? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik setzen, um die sich abzeichnenden Potenziale umfänglich nutzen zu können? Auf diese Fragen will der Zukunftsworkshop des Deutschen Bauernverbandes über "Digitale Landwirtschaft 2025" eine Antwort geben. Namhafte Experten werden einen Ausblick wagen, wie sich Sensortechniken, Robotik, Künstliche Intelligenz und High-Speed-Internet in den nächsten Jahren entwickeln werden und erfolgreiche Anwendung in der Landwirtschaft finden können.

Petition der Süddeutschen Schweinebranche gegen das Inkrafttreten des Gesetzes zum Verbot der betäubungslosen Kastration



open_in_newZur Online-Petition



Unterstützende Verbände und Organisationen:

 

Erzeugerringe für Qualitätsschweine:              

Biberach-Ravensburg, gez. R. Leicht                                       

Ehingen-Münsingen-Reutlingen, gez. M. Mayer                               

Ostalb, gez. H. Müller

Ulm-Göppingen-Heidenheim, gez. W. Müller

Ortenau, gez. A. Rein

Sigmaringen, gez. H. Köberle

Südbaden, gez. U. Winkler

 

LKV Baden-Württemberg Abt. Erzeugerringe, gez P. Maier, HJ. Baier

Erzeugergemeinschaft Alb-Donau- Oberschwaben, gez. T. Völk

Kreisbauernverband Ulm-Ehingen, gez. E. Buck

Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V. gez. F. Käppeler

Kreisbauernverband Reutlingen, gez. G. Aierstock

Verband für Schweineproduktion Rheinland-Pfalz-Saar e.V. gez. G. Saar

Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Hessen-Saar e.G. gez. G. Saar

Vereinigung der Schweineerzeuger Ostalb, gez. P. Frankenreiter

Willi Gaißmaier Schweinehandel GmbH, gez. W. Gaißmaier

Schleker Ferkel- u. Schweinehandels GmbH, gez. H. Schleker

Eckert-Walter GmbH, Untermünkheim, gez. A. Walter

Erzeugergemeinschaft für Schlachtschwein Rheinhessen-Pfalz, gez. G. Henn

Südferkel GmbH Essenbach, gez. Mailänder

Kreisbauernverband Heidenheim, gez. C. Ziegler

Schlachthof Biberach GmbH, gez. E. Koch

Vieherzeugergemeinschaft e.G. Stuttgart, gez. Dr. R. Funk

Marktgemeinschaft Tierische Erzeugnisse, Stuttgart, gez. B. Randler

Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e.V., Hohebuch, gez. B. Kraft

Schweinehaltervereinigung Göppingen, gez. Ziegler

Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG, gez. W. Wittmann

Erzeugerring für Schweine Riedlingen, gez. K. Münst

Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredlung in Bayern, gez. U. Gottwald

Schlachthof eG Landkreis Böblingen, gez. W. Dengler

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Gäu wV, gez. F. Werner

Güllegemeinschaft Gäu-Schwarzwald eG, gez. J Haas





Ehrenamt und Berater der Erzeugerringe

50 Jahre Erzeugerringe im LKV

Am 1. April 1963 wurde die Abteilung B beim Landesverband Baden-Württemberg für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V. auf Betreiben des damaligen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten (MELWF) eingerichtet. Am 18. Oktober 1963 traten die Vorsitzenden der Erzeugerringe und ihre Stellvertreter zur konstituierenden Sitzung und damit ersten Mitgliederversammlung der Abteilung B zusammen. In den zurückliegenden 50 Jahren haben sich die Erzeugerringe in der Beratung Schweine haltender Betriebe etabliert und sind heute nicht mehr wegzudenken.


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