BRS-Newsticker:

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 25.05.2022 die vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, vorgelegte Neufassung der Tierärztegebührenordnung beschlossen. Dem BMEL zufolge passt die Verordnung die tierärztlichen Leistungen sowohl an den veterinärmedizinischen Erkenntnisstand als auch die Gebührensätze an die wirtschaftlichen Erfordernisse für den Betrieb einer Tierarztpraxis an. Die Tierärztegebührenordnung ist zuletzt im Jahr 1999 umfassend geändert worden. Die Anpassung der Gebührensätze erfolge auf wissenschaftlicher Basis: Das BMEL hatte bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Durchführung einer umfassenden Studie initiiert. Diese hat ergeben, dass die bisherigen Gebühren nicht mehr ausreichen. Die Neufassung der Tierärztegebührenordnung muss noch vom Bundesrat beschlossen werden. Sie wird voraussichtlich im Oktober 2022 in Kraft treten.
In dem querFELDein-Podcast Wie sieht die Landwirtschaft in Brandenburg 2050 aus? (Teil 1) stellen Experten Beispiele aus ihrer Forschung vor und erklären, welche Lösungsansätze es gibt, um sich Herausforderungen wie dem Klimawandel, Ernährungssicherung, dem Verlust des Artenreichtums oder dem Bevölkerungswachstum stellen zu können. Es geht um die Relevanz von gesunden Böden für die Landwirtschaft, regionale Lebensmittelversorgung, unsere Ernährung, den Verlust von landwirtschaftlichen Flächen sowie den Klimawandel und eine zukunftsfähige Tierhaltung. Im zweiten Teil, der am 2. Juni 2022 veröffentlicht werden soll, wird es darum gehen, welche Rolle die Energiewende, Konflikte zwischen Stadt und Land sowie die Digitalisierung in der Landwirtschaft in Brandenburg 2050 spielen werden.
Laut Tierseucheninformationssystem des Bundes wurde bei einem Mastschwein in Emmendingen, Baden-Württemberg, die Afrikanische Schweinepest amtlich bestätigt. Eine Restriktionszone wurde eingerichtet. Aktuelle Informationen finden Sie in unserem ASP-Informationsportal.
Die deutsche Nutztierhaltung befindet sich in unruhigen Zeiten. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und damit einhergehende Spekulationen an den Rohstoffmärkten haben zu historischen Preissteigerungen für Futtermittel, Energie und andere Betriebsmittel geführt. Die Wirtschaftlichkeit der Schweinehaltung ist derzeit nicht mehr gegeben. Die Markterlöse reichen nicht für die dringend erforderliche Eigenkapitalbildung; teilweise fehlen bereits die Mittel für den Futtereinkauf.
top agrar, 25.05.2022 - Aus Deutschland ist in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich weniger Schweinefleisch in andere EU-Staaten geliefert worden als im Vorjahreszeitraum. 



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