BRS-Newsticker:

Weil das Klima uns alle etwas angeht, veranstalten neun Kommunikations-Initiativen der Landwirtschaft und fleischproduzierenden Branche gemeinsam bundesweit vom 10. – 14. Oktober 2022 eine Aktionswoche dazu. Über digitale Medien und bei analogen Veranstaltungen informieren sie darüber, wie sich die Landwirtschaft und die fleischproduzierende Branche auf den Klimawandel einstellen und welche Klimaschutz-Maßnahmen sie ergreifen. Die Aktionswoche steht dabei unter dem Motto: #wirfürsklima. Weitere Informationen zur bundesweiten Aktionswoche und den geplanten Aktionen rund um das Motto #wirfürsklima finden Sie hier: www.wirfürsklima.info Initiatoren der Aktion sind: Echt grün – Eure Landwirte, Forum Moderne Landwirtschaft, Heimische Landwirtschaft, Initiative Milch, LAND.SCHAFFT.WERTE, Mag doch jeder, Milch Niedersachsen, Milch NRW, Unsere Bayerischen Bauern.
Der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden in der Tierzucht, Besamung sowie Leistungs- und Qualitätsprüfung bei den Tierarten Rind und Schwein mit dem Zweck der gemeinsamen Forschung. Der FBF beschäftigt sieben Mitarbeiter/innen und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) Geschäftsführer/in (m/w/d).
Vom 7. bis 9. Oktober 2022 findet in Einbeck und Göttingen die Jahrestagung der Jungen DLG statt. Vor dem Hintergrund steigender Preise für Betriebs,- Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie hoher Rohstoffpreise und der Diskussion um Versorgungssicherheit und Selbstversorgung soll auf der Tagung über neue Vermarktungswege und -strategien diskutiert werden. Das Tagungsprogramm mit RednerInnen aus Agribusiness, Forschung, Politik und Landwirtschaft wird durch Betriebsbesichtigungen und vielfältige Möglichkeiten zum Austauschen, Netzwerken und Kennenlernen ergänzt.
Die Effizienzsteigerungen der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten sind enorm. Heute kann ein Landwirt beziehungsweise eine Landwirtin 139 Menschen ernähren – mehr als doppelt so viele wie noch 1990. Seit 1960 hat sich diese Zahl sogar mehr als verachtfacht. In dieser Summe sind nur die in Deutschland produzierten Nahrungs- und Futtermittel berücksichtigt. Rechnet man auch das Futter hinzu, das deutsche Landwirtinnen und Landwirte aus dem Ausland importieren, um damit ihre Tiere zu füttern, steigt die Zahl der Menschen, die sie mit ihren Erzeugnissen rechnerisch ernähren können, sogar auf 150.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat gestern auf die Ergebnisse einer Befragung zu den Wahrnehmungen und Einstellungen der Europäer zur Lebensmittelsicherheit aufmerksam gemacht. Befragt wurden 27.000 Verbraucher. Die Ergebnisse überraschen nicht: 54 % der Befragten nannten die Kosten als wichtigsten oder zweitwichtigsten Faktor beim Einkauf von Lebensmitteln. Dahinter folgen Geschmack mit 51 % vor Lebensmittelsicherheit und Herkunft (jeweils 46 %). Im Vergleich zu 2019 wurden die Kosten in 21 Mitgliedstaaten häufiger erwähnt, wobei Deutschland mit + 10 %-Punkten mit den höchsten Anstieg verzeichnete (nur auf Malta und Zypern wurden noch stärkere Zunahmen ermittelt). Mit 48 % bleibt Deutschland aber knapp unter dem EU-Durchschnitt. Weniger wichtig sind den europäischen Verbrauchern ethische Überlegungen und Einstellungen (u. a. Tierschutz, Religion etc.). Nur noch 15 % der Befragten nannten dies als wichtigsten oder zweitwichtigsten Faktor (bei insgesamt maximal 3 Nennungen), das waren 4 Prozentpunkte weniger als 2019. Diese Antwortkategorie nahm in Deutschland mit minus 12 %-punkten besonders deutlich ab, wenngleich der Gesamtwert von 23 % deutlich über dem EU-Durchschnitt blieb (nur in DK, LU und SI lag der Wert mit 24 % noch höher; am niedrigsten war er in Spanien mit 5 %). Das 163 Seiten umfassende Dokument "Special Eurobarometer 97.2, Food safety in the EU" kann auf der Website der EFSA heruntergeladen werden.



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