BRS-Newsticker:

Die Initiative Tierwohl (ITW) vergibt im Herbst 2026 erstmals den "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" im Rahmen des renommierten CERES AWARDS. Mit dieser Auszeichnung werden Landwirtinnen und Landwirte geehrt, die sich in besonderer Weise für das Wohl ihrer Nutztiere engagieren. Die Auswahl des Siegers oder der Siegerin erfolgt durch die ITW. Der Preis ist dotiert mit 2.500 Euro. Interessierte Betriebe können sich ab sofort mit ihren Projekten und Maßnahmen bewerben. Dazu kreuzen sie in den allgemeinen CERES AWARD‑Bewerbungsunterlagen lediglich das Kästchen "Sonderpreis der Initiative Tierwohl" an und beantworten zwei zusätzliche Fragen.
Wie können Kälber und Ferkel so aufgezogen werden, dass ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit langfristig gesichert sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Nutztier-Forum 2026 des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 26. Februar 2026 ab 12:00 Uhr und am Freitag, dem 27. Februar 2026 bis 14:00 Uhr im Tagungszentrum des FBN, Wilhelm-Stahl-Allee 2, 18196 Dummerstorf, statt. Anmeldungen sind bis zum 25. Februar 2026 per E-Mail an presse@fbn-dummerstorf.de möglich.
Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer fordert die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, notwendige Verbesserungen der Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland. "Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch. Auch das Genehmigungsrecht muss in diesem Zusammenhang dringend angepasst werden. Ferner bedarf es einer besseren Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement. Darüber hinaus muss mit der Agrarexportstrategie des Bundes auch eine Öffnung wichtiger seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossener Märkte einhergehen. Nicht zuletzt ist es jetzt zwingend erforderlich, dass auch die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage unverzüglich kommt, um mit den immer stärker schwankenden Märkten besser umgehen zu können."
Das vierte Gesetz zur Änderung des Dauergrünlanderhaltungsgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern tritt am 01.03.2026 in Kraft. Ziel ist es, zu entbürokratisieren, Landwirtschaftsbetriebe zu entlasten und hinsichtlich einiger Tatbestände für Klarheit zu sorgen.
Mit "Ackerpreneurs" startet ein bundesweites Pilotprojekt, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) initiiert und und begleitet wird. Hierbei werden Gründerinnen und Gründer (bis einschließlich 45 Jahren) mit einer landwirtschaftlichen Idee und Betriebe, die Flächen, Wissen und Kooperationen anbieten, zusammengebracht (Farm-Inkubator). Sechs Teilnehmende entwickeln über zwei Jahre ihr eigenes Vorhaben direkt auf einem bestehenden Betrieb – mit Mentor oder Mentorin des Betriebes, professionell unterstützt und unter realen Bedingungen. Ziel ist es, den Einstieg in die selbstständige Landwirtschaft zu erleichtern, innovative und tragfähige Konzepte zu fördern und langfristige Perspektiven für die Branche zu schaffen. Bewerbungsfrist: 31. März 2026

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