BRS-Newsticker:

Sie arbeiten gerne in einem jungen, innovativen Team und haben Interesse, in einem starken Dachverband der Zucht-, Besamungs- und Landeskontrollverbände für die Tierarten Rind und Schwein tätig zu werden? Sie haben außerdem Spaß und Interesse daran, unsere Fachzeitschrift Fleischrinder Journal inhaltlich zu gestalten und weiterzuentwickeln? Dann sind Sie bei uns genau richtig.
Proteinmarkt - Der im Rahmen des Projekts "Heimatversprechen" durchgeführte Fütterungsversuch untersucht den Einfluss steigender Anteile an Nebenprodukten in der Schweinemast auf die Mast- und Schlachtleistung, die N- und P-Ausscheidung, die Treibhausgasemissionen, die potenziell humanverwertbaren Proteinanteile, die heFCE und den DIAAS sowie die Wirtschaftlichkeit der Rationen. Hintergrund ist die Nahrungskonkurrenz zwischen Mensch und Nutztier, die durch Bevölkerungswachstum und die Verknappung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen verursacht wird. Zur Bewertung dieser Konkurrenz dient die human edible fraction (HEF), die angibt, welcher Anteil eines Futters grundsätzlich für die menschliche Ernährung geeignet wäre. Während Rationen für Schweine und Geflügel aufgrund höherer Anteile an Getreide und Soja häufig hohe hef-Werte aufweisen, enthalten Rationen für Wiederkäuer aufgrund des hohen Anteils an Grobfutter meist geringere Anteile, die für den Menschen verwertbar sind. Nebenprodukte der Lebensmittelverarbeitung können die Nahrungskonkurrenz reduzieren, da sie kaum für den Menschen verwertbare Bestandteile enthalten. Die heFCE bewertet ergänzend die Effizienz der Umwandlung humanverwertbarer Nährstoffe aus dem Futter in tierische Lebensmittel, während der DIAAS zusätzlich die Proteinqualität berücksichtigt.
Am 2. September hat Bundesminister Alois Rainer in Berlin das erste vorläufige Ergebnis der diesjährigen Raps- und Getreideernte vorgestellt. Die Witterung in Europa und Deutschland war geprägt von Extremen: Ein besonders trockenes Frühjahr und Sommer sowie wiederholte Hitzewellen stellten die Landwirtinnen und Landwirte vor große Herausforderungen. Entsprechend verliefen Anbau und Ernte unter herausfordernden Bedingungen. Auch im Futterbau zeigte die Trockenheit Auswirkungen. Die Grünlandernte 2026 begann vielerorts mit guten Erträgen, wurde ab Juni jedoch durch Hitze und Trockenheit vor allem im Süden und Südwesten deutlich beeinträchtigt. Dadurch fielen weitere Schnitte teilweise aus und die Futterversorgung wurde regional knapp. Gleichzeitig stiegen die Preise für Heu und andere Futtermittel. Auch beim Silomais werden in den trockenen Regionen deutliche Ertragseinbußen erwartet. Die weitere Entwicklung hängt stark von den Niederschlägen bis zum Herbst ab.
Die Haltung unkupierter Ferkel in konventionellen Stallungen kann durch verschiedene Maßnahmen positiv beeinflusst werden. Im Forschungsprojekt "PigWel" wird die Wahlfütterung mit Roggenanteil in Kombination mit zwei Umbauvarianten eines konventionellen Ferkelaufzuchtabteils untersucht. Im Zuge des Umbaus der Tierhaltung zu mehr Tierwohl und der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Kupierverzicht stehen landwirtschaftliche Betriebe, vor allem in konventionellen Haltungsformen, vor Herausforderungen. Verschiedenen stallbaulichen und managementbezogenen Maßnahmen wird eine positive Wirkung zugeschrieben. Im Projekt "PigWel" wird die Wahlfütterung mit Roggenanteil in Kombination mit zwei Umbauvarianten eines konventionellen Ferkelaufzuchtabteils untersucht.
Wie können sich Land- und Forstwirtschaft besser an den Klimawandel anpassen, Ressourcen schonen und zugleich wirtschaftlich erfolgreich bleiben? Mecklenburg-Vorpommern sucht dafür neue Ideen aus Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft. Im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) können sich sogenannte Operationelle Gruppen mit innovativen Projektideen bewerben. Die aktuelle Ausschreibung fokussiert sich auf vier Themenfelder: ressourcenschonende Land- und Forstwirtschaft, Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft, Verringerung von Nährstoffeinträgen in Böden und Gewässer sowie Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten.

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