BRS-Newsticker:

SuS Ausgabe 3.2026 - Mit der Änderung des Baugesetzbuchs zum 1. Oktober 2023 wollte der Gesetzgeber den Umbau älterer Tierhaltungsanlagen im Außenbereich deutlich erleichtern. Ziel der Reform war es, Landwirten den Wechsel zu höheren Haltungsformen entsprechend dem Tierhaltungskennzeichnungsgesetz wie Frischluft-, Auslauf- oder Biohaltung zu ermöglichen.
SuS Ausgabe 3.2026 - Der dritte Änderungsentwurf des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (THKG) greift zahlreiche Forderungen der landwirtschaftlichen Verbände aus dem Herbst 2025 auf. Positiv bewertet werden insbesondere ein vereinfachtes Downgrading, die Einbeziehung des Außer-Haus-Verzehrs sowie die Berücksichtigung ausländischer Ware.
SuS Ausgabe 3.2026 - Dass die Politik Sorgen der Schweinehaltung wahrnimmt, zeigt sich mit der Aufstockung der Finanzmittel beim Bundeprogramm zum Umbau der Tierhaltung (BUT). Minister Rainer verkündete Anfang Mai, dass das Programm nochmal um 100 Mio. € aufgestockt wird. Er reagiert damit auf den Unmut der Branche der aufkam, als er 2025 die vorzeitige Beendigung des Programms verkündete. Seit der Bekanntgabe gab es einen regelrechten Run auf das Förderprogramm, was auch damit zu Begründen ist, dass die Ausfertigung von Bauanträgen Zeit benötigt und diese nun ausgefertigt sind.
SuS Ausgabe 3.2026 - Die Umsetzung der vor Jahren beschlossenen Nämlichkeit verunsichert derzeit viele Schweinehalterinnen und Schweinehalter. Viele Jahre aufgebautes Vertrauen wird dadurch gefährdet, weil noch im Mai Niemandem wirklich bewusst ist, wies es mit der ITW nun weitergeht. Landwirte bemängeln kurzfristige Regeländerungen, hohe Bürokratie sowie mangelnde Planungssicherheit. Derzeit läuft erneut eine Registrierungsphase für Ferkelerzeuger, denn Tatsache ist, dass die Lücke in der Nämlichkeit zwischen Ferkelerzeugern und Mäster größer ist als zunächst angenommen. Das haben diverse Umfragen in der Branche hinreichend aufgezeigt. Nun versucht die ITW, die Ferkellücke bestmöglich zu schließen, um auch 2027 ausreichend Warenverfügbarkeit gewährleisten zu können. Wie viele Ferkelerzeuger bei den aktuell herrschenden Unsicherheiten sich jedoch für eine Teilnahme bei der ITW bemühen werden, ist ungewiss.
Die Stärkung des Exports ist eines der wesentlichen Ziele des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in dieser Legislaturperiode. Mit der im vergangenen Jahr vorgestellten Agrarexportstrategie hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer die Voraussetzungen dafür geschaffen, neue Märkte zu erschließen und Agrarexporte nachhaltig zu steigern. Verbände und Unternehmen können ab jetzt für eigene Projekte und Ideen eine Förderung erhalten. Die Projekte sollen dazu beitragen, der Bedeutung der Außenwirtschaft im Agrar- und Ernährungsbereich Sichtbarkeit zu verschaffen, die Umsetzung der Agrarexportstrategie zu unterstützen und neue Förderansätze im Rahmen des Agrarexportförderprogramms zu erproben. Es können zum Beispiel Studien, Marktanalysen, Marketingmaßnahmen und Veranstaltungen wie Seminare oder Fachkongresse bezuschusst werden.

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