Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) hat seinen Jahresbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die Bilanz verdeutlicht die große Bedeutung der Fachbehörde für den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie für die Landwirtschaft und die Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr bearbeitete das LALLF insgesamt 488.457 Proben und führte 24.046 Kontrollen durch. Allein in der Tierseuchendiagnostik wurden 427.310 Proben untersucht. Hinzu kamen 45.828 Untersuchungen im Pflanzenschutzbereich sowie 15.192 Analysen von Lebens- und Futtermitteln.
26.06.2026
Steigende Produktionskosten, sinkende Erzeugerpreise, zunehmende Auflagen und unsichere europäische Förderperspektiven setzen die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend unter Druck. Gleichzeitig sind leistungsfähige Betriebe unverzichtbar für die regionale Lebensmittelversorgung, den Klimaschutz und lebendige ländliche Räume. Wie sich Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit künftig besser miteinander verbinden lassen, stand heute im Mittelpunkt des "Dialogs am Hof" auf der Trantower Agrar GmbH. Zu der Veranstaltung hatten das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und der Industrieverband Agrar (IVA) eingeladen.
Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) bewertet die Delegationsreise von Bundesminister Alois Rainer nach Japan und China als wichtigen Schritt zur Verbesserung der internationalen Marktchancen für die deutsche Tierzucht und Fleischwirtschaft. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Wiederöffnung wichtiger Absatzmärkte, die Anerkennung wissenschaftsbasierter Tierseuchenbekämpfung sowie die Weiterentwicklung von Veterinärvereinbarungen.
Anlässlich der "Hülsenberger Gespräche 2026" wurde Prof. Irena Czycholl der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis der H. Wilhelm Schaumann Stiftung verliehen. "Es ist mir eine große Freude, die Leistungen von Frau Professor Czycholl zu würdigen", erklärte Professor Gerhard Breves vom Kuratorium der H. Wilhelm Schaumann Stiftung in seiner Laudatio. "Die Erkenntnisse ihrer Arbeit tragen wesentlich dazu bei, das Konzept Tierwohl besser zu verstehen, die relevanten Parameter objektiv zu erfassen und zu quantifizieren. Sie sind für die gesellschaftliche Diskussion um das Tierwohl von entscheidender Bedeutung", erklärte Professor Breves bei der Preisverleihung. "Tierwohl lässt sich nur verbessern, wenn wir es verlässlich messen können", betonte die Preisträgerin.
Ein Sommerabend auf dem Bauernhof, der Duft von Gegrilltem in der Luft und ein Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft: Im Rahmen der Aktion "Grillen auf hessisch" luden Hessens Bauern zu einem besonderen Grillabend auf den Betrieb Seeger GbR in Otzberg ein. Die Besucher konnten sich auf eine Kombination aus regionalem Genuss, persönlichen Gesprächen und authentischen Einblicken in die moderne Landwirtschaft freuen. Andrea Rahn-Farr, Vizepräsidentin des Hessischen Bauernverbandes, betonte: "Mit ‚Grillen auf hessisch‘ holen wir die Menschen bewusst auf unsere Höfe. Wer wissen will, wo Lebensmittel herkommen, muss genau hier hinschauen, direkt zu den Betrieben. Transparenter geht es nicht." Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Dialog zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Bei Hof- und Feldführungen konnten die Gäste den Betrieb kennenlernen und erfahren, wie moderne Landwirtschaft funktioniert – vom Ackerbau bis zur Tierhaltung. Ziel ist es, die Landwirtschaft transparenter zu machen und den direkten Austausch zu fördern.
