"Mit dem neuen Früherkennungsprogramm "Afrikanische Schweinepest rücken wir nun die Prävention in den schweinehaltenden Betrieben noch stärker in den Fokus. Mit der Teilnahme am Programm verpflichten sich schweinehaltende Betriebe zur Einhaltung bestimmter Voraussetzungen, wie eine regelmäßige Betriebsinspektion, verstärkter Biosicherheitsmaßnahmen oder regelmäßiger ASP-Erregeruntersuchungen. In der Folge erhalten diese Betriebe einen Status, der sie in die Lage versetzt auch bei Einrichtung von Sperrzonen ohne Zeitverzug Tiere zu verbringen. Weitere Vorteile, die sich aus der Teilnahme am Programm ergeben sollen sind auch die Früherkennung eines eventuellen Seuchengeschehens und, durch die verstärkten Biosicherheitsmaßnahmen auch die Verhinderung des Eintrags der Seuche in Schweinebestände", sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauck.
Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft gibt in dem aktualisierten Beitrag "Tierseuchen in der Landwirtschaft: Hintergründe und Folgen" einen Überblick darüber, wie sich Tierseuchen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung auswirken, wen sie betreffen und welche Maßnahmen im Ernstfall greifen.
Seit 2019 besteht beim LKV Bayern eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 in allen Bereichen. Nach dem erfolgreichen Remote-Audit mit Dokumentenprüfung am 12. März in der Zentrale des LKV Bayern wurde auch das Audit vor Ort an den Verwaltungsstellen erfolgreich bestanden. Vom 16. bis 19. März 2026 haben die Auditoren der IFTA AG (Institut für Tiergesundheit und Agrarökologie) an den LKV-Verwaltungsstellen Würzburg, Wertingen, Allgäu sowie in der LKV-Zentrale in München und mit den Außendienstmitarbeitern auf den Betrieben, die Umsetzung der Prozesse vor Ort überprüft.
Durch geeignete Maßnahmen im Pflanzenbau und in der Tierhaltung sowie das Betrachten der gesamten Betriebsabläufe über eine Klimabilanzierung kann die Landwirtschaft einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die neue BZL-Broschüre "Klimaschutz im landwirtschaftlichen Betrieb" stellt eine Auswahl an Maßnahmen vor, wie die Landwirtschaft sowohl im Pflanzenbau als auch in der Tierhaltung aktiv zum Klimaschutz beitragen kann und die Treibhausgas-Emissionen reduziert werden. Ebenfalls wird das Prinzip einer Klimabilanzierung vorgestellt, um die Emissionsquellen im Betrieb zu identifizieren.
Zum Start der Grillsaison sorgt die Initiative Fleisch mit einer spektakulären Aktion für Aufmerksamkeit: Beim "großen Angrillen" wurde ein Schwenkgrill per Helikopter über einem aktiven Vulkan positioniert – direkt über glühender Lava. Das außergewöhnliche Experiment zeigt eindrucksvoll, welche Kräfte beim Grillen wirken und stellt die Frage: Was passiert mit Fleisch unter extremer Strahlungshitze?
