BRS-Newsticker:

Vom 10. bis 14. März 2026 wird Köln mit der Bildungsmesse "didacta" erneut zum Dreh- und Angelpunkt für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und den Bereich der Gemeinschaftsverpflegung in Deutschland. Der Bundesverband Rind und Schwein e. V. (BRS) wird sich auf dem Gemeinschaftsstand des i.m.a – information.medien.agrar e. V. unter dem Motto "Landwirtschaft & Ernährung – erleben lernen" in Halle 8.1, Stand B-050/C-059, präsentieren. Mit seinen Informationsbroschüren und dem Unterrichtsbaustein bietet der BRS kompakt und verständlich aufbereitete Materialien, die sich unkompliziert in den Schulunterricht integrieren lassen. Auch der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) wird am Messestand des BRS seine Unterrichtsbausteine anbieten und den Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung stehen. Bereits im Jahr 2024 nahm der BRS am Gemeinschaftsstand der i.m.a agrar auf der Messe teil und freute sich über das rege Interesse der Besucherinnen und Besucher an den landwirtschaftlichen Themen. "Wir möchten erreichen, dass Kinder und Jugendliche realistische Eindrücke von der Tierhaltung und Tierzucht in Deutschland gewinnen – weg von der lila Kuh", erläutert Stephan Schneider, stellvertretender Geschäftsführer des BRS.
Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen zeigen weiterhin deutliche Erfolge. Nachdem bereits im September 2025 sowie im November 2025 Sperrzonen erheblich verkleinert werden konnten, hat der Ständige Veterinärausschuss in Brüssel nun der Aufhebung der Sperrzone I zwischen beiden Bundesländern zugestimmt. Konkret betrifft dies in Sachsen den Landkreis Bautzen sowie in Brandenburg den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Teile des Landkreises Spree-Neiße sowie der Stadt Cottbus. Damit verbleiben lediglich schmale Sperrzonen entlang der deutsch-polnischen Grenze für den eingerichteten ASP-Schutzkorridor.
Wie es in der Pressemitteilung vom 26. Februar 2026 des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen heißt, ist im Hochsauerlandkreis erstmals ein an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendetes Wildschwein festgestellt worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Verdachtsfall bestätigt. Der Fund erfolgte in der Nähe von Störmecke bei Schmallenberg und liegt innerhalb der bestehenden Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und des Hochsauerlandkreises umfasst.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer begrüßte die Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Ausarbeitung eines Regionalisierungsabkommens zwischen Deutschland und China als wichtigen Fortschritt. Vorausgegangen war eine fachliche Abstimmung mit der chinesischen Seite, an der das BMEL intensiv beteiligt war. Mit der Erklärung sollen trotz der Afrikanischen Schweinepest (ASP) perspektivisch wieder Exporte von Schweinefleisch und weiteren Produkten vom Hausschwein nach China möglich werden. Während der China-Reise des Bundeskanzlers wurde zudem ein Fahrplan zur Anerkennung der erfolgreichen Regionalisierungsmaßnahmen in Bezug auf die ASP vereinbart. Seit dem Ausbruch der ASP im Jahr 2020 dürfen keine deutschen Schweinefleischprodukte oder andere Produkte vom Hausschwein nach China exportiert werden. Zudem wurde ein Protokoll unterzeichnet, das den Export von Geflügelprodukten nach China erstmals ermöglicht.
Beim Nutztierforum 2026 am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Nutztierhaltung abgegeben – und zugleich vor ideologischen Debatten gewarnt. Unter dem Titel "Der Tierhaltung eine Zukunft geben" diskutieren am 26. und 27. Februar Expertinnen und Experten aktuelle Herausforderungen der tiergerechten Aufzucht von Rindern und Schweinen – von pränatalen Einflüssen über Fütterungsstrategien bis hin zu Zuchtzielen und Tiergesundheit. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Rainer überbrachte Grüße und sendete eine Videobotschaft an die Teilnehmenden, in der die Relevanz der Nutztierforschung, vor allem aber auch des Standorts Dummerstorf betonte.

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