Milchanl. In der ersten Oktoberwoche hat sich die Milchanlieferung in Deutschland wieder leicht rückläufig entwickelt, nachdem sie Ende September gegen den üblichen saisonalen Verlauf leicht gestiegen war.

Nach der Schnellberichterstattung der ZMP haben die Milcherzeuger in der 40. Kalenderwoche 0,1 Prozent weniger Milch bei den Molkereien angeliefert als in der Vorwoche. Die Vorjahresmengen wurden um 0,8 Prozent übertroffen.

Der Absatz von Konsummilch und Milchfrischprodukten läuft Mitte Oktober trotz der zuletzt sommerlichen Witterung weiterhin etwas ruhiger. Die Herbstferien dämpfen in einigen Bundesländern die Nachfrage.


Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 16.10.2008

Schlachtpreise Bis Die Preise für Jungbullen tendieren in der laufenden Woche am deutschen Markt erneut fester, für Kühe bleiben sie meist unverändert. Auch die Erzeugerpreise für Schlachtschweine können sich behaupten.

Schlachtrinder
Die stabile bis feste Preisentwicklung setzt sich am Jungbullenmarkt fort. Das Angebot ist häufig nur knapp ausreichend. Die Konsequenz sind erneut feste bis leicht steigende Preise für männliche Schlachtrinder. Die Preisaufschläge dürften sich jedoch in etwas engeren Grenzen bewegen als in der Woche zuvor.
Bei Schlachtkühen kommt es nur zu geringen Preisveränderungen. Überwiegend können sich die Notierungen behaupten, nur vereinzelt können Schlachtunternehmen leichte Preisreduzierungen durchsetzen.
Schlachtschweine
Am Schlachtschweinemarkt konnte das gut ausreichende Schweineangebot zum Wochenbeginn zu unveränderten Preisen bei den Schlachtunternehmen platziert werden.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 16.10.2008

Magermilchpulver

Die Märkte für Magermilchpulver in Deutschland sind Mitte Oktober von geringem Kaufinteresse und schwächeren Preisen geprägt. Der Markt für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität steht fortgesetzt unter Druck. Am Spotmarkt herrscht nur geringes Kaufinteresse. Bei ruhiger Nachfrage werden neue Geschäfte nur sehr begrenzt abgeschlossen. Für kurzfristige Lieferungen gibt es nur wenige Anfragen.

Für das erste und zweite Quartal 2009 gehen dagegen vermehrt Anfragen bei den Produzenten ein, die auch zu Abschlüssen führen. Die Lebensmittelindustrie ist mit umfangreichen Deckungskäufen für Lieferungen, die weit ins Jahr 2009 hineinreichen, am Markt. Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität haben zur Monatsmitte weiter nachgegeben.

Exportgeschäft ohne Impulse
Im Export bleiben Impulse aus. Auch die aus Sicht der Exporteure günstige Entwicklung des Dollarkurses hat das Geschäft bislang nicht stimulieren können. Seit dem Ende des dritten Quartals hat sich die Nachfrage am Weltmarkt insgesamt etwas beruhigt. Das hat weltweit zu Absatzproblemen bei Magermilchpulver geführt. In den USA, dem zuletzt zweitgrößten Exporteur von Magermilchpulver, ist Anfang Oktober 2008 nach über zwei Jahren erstmals wieder Magermilchpulver interveniert worden.

Bei Magermilchpulver in Futtermittelqualität agieren die Käufer verhalten. Die Preise haben zur Monatsmitte deutlich nachgegeben. Magermilchkonzentrat ist ausreichend am Markt verfügbar. Bei einer ruhigen Nachfrage haben sich die Preise zuletzt weiter abgeschwächt. Diese Marktentwicklung ist für Mitte Oktober, kurz vor dem Saisontief der Milchanlieferung, absolut ungewöhnlich.

Käse

Am deutschen Käsemarkt setzen sich die Tendenzen der vergangenen Wochen fort. Die Nachfrage nach Schnittkäse im Inland ist weiter rege. Das Exportgeschäft läuft noch etwas verhalten. Insbesondere das Geschäft mit Russland ist weiter schwach.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 16.10.2008

Milcherzeugerpreis

Die Milcherzeugerpreise in Deutschland sind nach aktualisierten Berechnungen der ZMP im August 2008 im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben. Die saisonal eigentlich übliche Erholung der Milchpreise blieb aus. Die Erzeuger erhielten wie bereits im Juli für Milch mit 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß im Bundesdurchschnitt rund 33,6 Cent je Kilogramm.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 09.10.2008

Milchanl. Die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien ist Ende September entgegen dem üblichen saisonalen Verlauf leicht gestiegen. In der 39. Kalenderwoche wurden nach den Ergebnissen der Schnellberichterstattung der ZMP 0,2 Prozent mehr Milch erfasst als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie wurde mit einem Plus von 0,2 Prozent wieder leicht überschritten.

Die Nachfrage nach Konsummilch und Milchfrischprodukten ist am deutschen Markt etwas ruhiger geworden, die kühle Witterung wirkt sich dämpfend auf die Absätze aus.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 09.10.2008

Schlachtpreise Bis Die Preise für Jungbullen tendieren in der laufenden Woche am deutschen Markt fester, für Kühe bleiben sie meist unverändert. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine können sich behaupten.

Schlachtrinder
Die Preiserwartung der hiesigen Bullenmäster war zum Wochenbeginn deutlich nach oben gerichtet, das Jungbullenangebot wurde als klein bis sehr klein beschrieben. Insbesondere in den südlichen Vermarktungsregionen waren Schlachtunternehmen daher aus Konkurrenzgründen um das knappe Vieh gezwungen, ihre Auszahlungspreise nochmals zu erhöhen.

Auch in den übrigen Vermarktungsregionen Deutschlands entwickelten sich die Jungbullenpreise weiter fest, die Preisaufschläge fielen jedoch etwas moderater aus als im Süden. Die Preise für Schlachtkühe blieben gegenüber der Vorwoche überwiegend unverändert.

Schlachtschweine
Am deutschen Schlachtschweinemarkt lässt sich das gut ausreichende, aber nicht zu reichliche Angebot ohne Probleme bei den Schlachtunternehmen platzieren. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine können sich daher aktuell gegenüber der Vorwoche auf ganzer Linie behaupten.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 09.10.2008

Magermilchpulver

Am deutschen Markt für Voll- und Magermilchpulver ist die Nachfrage ruhig. Die Preise haben nach etwas stabileren Tendenzen zum Monatsanfang nachgegeben.

Die Nachfrage nach Magermilchpulver in Lebensmittelqualität beruhigte sich zuletzt etwas. Die Preise sind nach wie vor uneinheitlich, haben insgesamt aber weiter nachgegeben. Insbesondere aus anderen europäischen Ländern wird von deutlich günstigeren Angeboten berichtet. Die Nachfrage nach Magermilchpulver in Futtermittelqualität hat wieder nachgelassen und die Preise haben sich abgeschwächt.

Käse

Die Nachfrage nach Schnittkäse ist am deutschen Markt weiter rege. Bereits im September wurden die Absätze als gut bis sehr gut eingestuft. Die lebhaftere Nachfrage der Konsumenten dürfte auch mit dem Rückgang der Verbraucherpreise im September zusammenhängen. Die Verbraucherpreise für Gouda in Scheiben (Selbstbedienungsware) lagen nach Daten des ZMP-Verbraucherpreisspiegels im Schnitt bei 5,15 Euro je Kilogramm und damit 57 Cent niedriger als im Vormonat.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 09.10.2008

Milchquotenausnutzung

Im Zeitraum April bis August 2008 ist die anteilige Garantiemenge in Deutschland nach der jüngsten Hochrechnung der ZMP zu 94,8 Prozent ausgenutzt worden. Im Vergleich zum Zeitraum bis Juli ist die Quotenausnutzung um 0,8 Prozent gestiegen. Bis zum Ende des Quotenjahres ist mit einem weiteren Anstieg der Quotenausnutzung zu rechnen.  

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 07.10.2008

Schlachtpreise Bis In der aktuellen Vermarktungswoche kam es zu Preisabschlägen für Jungbullen und Schlachtkühe, die regional unterschiedlich ausfielen. Bei reichlichem Angebot gaben die Preise für Schlachtschweine nach.

Schlachtrinder
Zum Beginn der letzten vollen Septemberwoche drängten Schlachtunternehmen oft auf größere Preisrücknahmen für männliche Tiere, stießen damit aber auf sehr wenig Gegenliebe seitens der Bullenmäster. Die Höhe der Preisabschläge fiel regional sehr uneinheitlich aus. Das Jungbullenangebot, welches in der vergangenen Woche noch als drängend bezeichnet wurde, sank deutlich.

Das Angebot an Schlachtkühen wurde teils als gut ausreichend bis reichlich, teils aber auch als knapp im Vergleich zum Bedarf der Schlachtunternehmen bezeichnet.

Schlachtschweine
Das Schlachtschweineangebot ist in der laufenden Vermarktungswoche reichlich, gleichzeitig sind die Vermarktungsmöglichkeiten von Schweinefleisch nicht zufriedenstellend. Die Preise für Schlachtschweine gaben daher nach.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 25.09.2008

Milchanl. Mitte September hat sich der saisonale Rückgang bei den Milchanlieferungen verstärkt. In der zweiten Septemberwoche wurden der Schnellberichterstattung der ZMP zufolge 1,3 Prozent weniger Milch an die deutschen Molkereien angeliefert als in der Vorwoche. Erstmals seit Anfang August lagen die erfassten Mengen damit wieder unter denen des Vorjahres.

Bundesweit waren die Milchanlieferungen im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreswoche um 0,3 Prozent rückläufig. Zum Monatsende setzt sich der Rückgang fort. Die angelieferten Mengen bewegen sich teils auf, teils leicht unter den Mengen des Vorjahres.
Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 25.09.2008