Nachfolgend sehen Sie die Preisermittlung für Milchdauerwaren vom 11. September 2019 der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse e.V., Kempten im Allgäu.

Bild ZW Exkursion

Das Interreg Alpenraum Projekt SESAM des LKV Baden-Württemberg und seiner Partner beschäftigt sich mit dem Einsatz der Sensortechnologie in der Milchproduktion der bergigen, alpinen Grünlandregionen. Deshalb führte die diesjährige 3-tägige Zuchtwarte-Exkursion  (18. bis 20.07.2019) nach Österreich in das schöne Bundesland Tirol. In der Gegend um St. Johann unterhalb des Wilden Kaisers wurden drei landwirtschaftliche Betriebe besucht, die sich mit Sensorsystemen beschäftigen oder diese bereits im Einsatz haben. Intensiv diskutiert wurden die Anforderungen an Sensorsysteme, die sich aus der besonderen Geographie und der kleinen Betriebsstruktur ergeben. Auch das Thema Alpung und Tierortung wurde intensiv diskutiert. Abgerundet wurde die Exkursion mit der Besichtigung der Firma Hetwin bei Kufstein. Der Firmengründer, ein Landwirt, demonstrierte in seinem eigenen Milchviehstall die von ihm entwickelten und von seiner Firma gebauten Fütterungsroboter. Mit vielen Eindrücken und der Gewissheit, dass Hochtechnologie und kleine Betriebsstrukturen sich nicht ausschließen, kehrten die Exkursionsteilnehmer Heim ins Ländle.

Paul Maier

Der Ehrenvorsitzende und langjährige Vorsitzende des LKV Baden-Württemberg, Herr Paul Maier, ist am 24.07.2019 im Alter von 73 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Der Landwirtschaftsmeister war 42 Jahre in den Gremien des LKV BW aktiv und von 1994 bis 2017 der 1. Vorsitzende. Auch seine Mitarbeit in den Leitungsgremien weiterer Verbände, wie dem Milchprüfring Baden-Württemberg, der Rinderunion Baden-Württemberg, dem Deutschen Verband für Leistungs-und Qualitätsprüfungen, der Rinderdatenverbund GmbH und nicht zuletzt dem Fleckviehzuchtverein Rottweil zeigt sein außerordentliches Engagement für die Landwirtschaft und die Tierzucht. Die ehrenamtliche Tätigkeit war für ihn außerordentlich wichtig und reichte von der Kommunalpolitik und dem Kirchengemeinderat bis hin zur Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Oberlandesgericht Stuttgart. Für dieses umfassende Wirken erhielt er die Staatsmedaille des Landes Baden-Württemberg in Silber und Gold. Der LKV BW hatte seine Verdienste für den Verband mit der goldenen LKV-Medaille gewürdigt.

Forschungsprojekt Q Check zeigt, wie Indikatoren aus bestehenden Systemen dabei helfen

Jeder Landwirt ist im Rahmen der sogenannten betrieblichen Eigenkontrolle dazu verpflichtet, das Wohlergehen seiner Tiere regelmäßig zu beurteilen. So will es das Tierschutzgesetz. Konkrete Vorgaben, welche Indikatoren hierfür geeignet sind, fehlen jedoch. Um aus der Branche heraus geeignete Indikatoren für die Milchviehhaltung festzulegen und damit in Zukunft nicht nur die betriebliche Eigenkontrolle zu unterstützen, sondern auch die Grundlage für ein flächendeckendes Tierwohlmonitoring zu schaffen, wurde Q Check initiiert. Dabei stützt sich Q Check ausschließlich auf Indikatoren aus bestehenden Datenquellen, wie der Milchleistungs- und Milchgüteprüfung, dem Herkunftsinformationssystem Tier (HI-Tier) sowie dem Qualitätsmanagementsystem Milch (QM-Milch).

 

Weiterführende Informationen finden Sie im nachfolgenden Dokument und über den Link:

Logo HappyMoo

HappyMoo ist ein Interreg NWE-Projekt (Oktober 2018-April 2022), das es Landwirten, Tierärzten und Mitarbeitern ermöglichen soll das Wohlbefinden von Milchkühen zu bewerten. Das Projekt soll zur Entwicklung von Instrumenten führen, mit denen das Fehlen von Hunger, Krankheiten und Stress bei Tieren überwacht und die mit diesen Problemen verbundenen Kosten gesenkt werden können. Die Instrumente werden von europäischen Teams, Milchkontrollorganisationen und Forschungszentren entwickelt, die sich mit der Thematik der Mid-Infrarot-Spektroskopie von Milch befassen.

 

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Präsentation.

Entsprechend der Vorgaben durch die Gesetzgebung müssen alle Betriebe, die nach Arzneimittelgesetz mitteilungspflichtig in HIT erfasst sind, durch die Veterinärämter oder den LKV über ihre betriebliche Therapiehäufigkeit je Nutzungsart informiert werden. Dies geschieht in schriftlicher Form, sofern sich Tierhalter bei der Wahl der Mitteilungsform über die Therapiehäufigkeit in HIT für die schriftliche Form entschieden oder keine Angabe gemacht haben. 
Diese Informationsschreiben über die betriebliche Therapiehäufigkeit für das Kalenderhalbjahr 2019/I wurden am 22.08.2019 vom LKV im Auftrag der Veterinärämter von 33 Stadt- und Landkreisen  an die Betriebe verschickt.

 

Nachfolgend sehen Sie die Preisermittlung für Milchdauerwaren vom 24. Juli 2019 der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse e.V., Kempten im Allgäu.

Nachfolgend sehen Sie die Preisermittlung für Milchdauerwaren vom 10. Juli 2019 der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse e.V., Kempten im Allgäu.

Nachfolgend sehen Sie die Preisermittlung für Milchdauerwaren vom 03. Juli 2019 der Süddeutschen Butter- und Käse-Börse e.V., Kempten im Allgäu.

Bitte beachten Sie, daß die Meldefrist für Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung in Mastbetrieben (Rinder, Schweine, Hühner, Puten) endet.

Mitteilungspflichtige, die bei den genannten Nutzungsarten im Zeitraum 2019/I (1.1.2019 bis 30.06.2019) Antibiotika eingesetzt haben, müssen ihre Mitteilungen für diesen Zeitraum bis spätestens 14. Juli 2019 über die bekannten Meldewege abgeben.