Magermilchpulver

Auf den Märkten für Milchpulver ist Ende Juli wieder etwas mehr Ware verfügbar. Die Nachfrage fällt bei Vollmilch- sowie Magermilchpulver ruhig aus, die Preise entwickeln sich uneinheitlich.

Magermilchpulver in Lebensmittelqualität wird zum Monatsende im Inland ruhig nachgefragt. Die Verfügbarkeit ist zuletzt leicht gestiegen. Mengen aus bestehenden Kontrakten werden zurückhaltend abgerufen. Neue Abschlüsse sind in Verhandlung. Sie kommen teils zu schwächeren, teils aber auch zu festen Konditionen zustande.

Die Preise für Ware in Lebensmittelqualität haben sich zum Monatsende uneinheitlich entwickelt. Bei Magermilchpulver in Futtermittelqualität setzt sich die ruhige Marktlage fort. Bei den Herstellern gehen nur wenige Anfragen ein, und die Preise haben weiter nachgegeben.

Käse

Die Lage auf dem deutschen Schnittkäsemarkt ist von einer vergleichsweise ruhigen Nachfrage und uneinheitlichen Preisen geprägt. Im Inland war die Nachfrage im Juli ferienbedingt ruhiger. Zum Monatsende wurde hier und da wieder von etwas verbesserten Verkäufen berichtet; teilweise dürften schon einige Verbraucher aus den bevölkerungsreichen Bundesländern aus den Ferien zurück sein, oder der Einzelhandel stellt sich auf die Rückkehrer ein.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 30.07.2008

Funktionäre der Milchbauern, der Molkereiwirtschaft und des Lebensmittel-einzelhandels (LEH) haben gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Maßnahmenbündel für faire Milchpreise geschnürt. Auf dem Milchgipfel am heutigen Dienstag in Berlin wurde unter anderem vereinbart, dass sich die Bundesregierung in Brüssel für die Einrichtung eines Milchfonds mit nicht ausgeschöpften EU-Agrarmitteln einsetzen wird. Dieser soll für Deutschland mit jährlich rund 300 Mio. € ausgestattet werden. Die Mittel sollen für Investitionen und Umstrukturierungen in Hinblick auf das Auslaufen der Milchquote 2015 eingesetzt werden. Auch Weideprämien und Ausgleichszulagen in Grünland- und Bergregionen sollen aus dem Fonds bestritten werden. Weiterhin soll die Umstrukturierung der Molkerei-Landschaft in Deutschland vorangetrieben werden, um die Angebotsseite zu stärken. Diese Maßnahmen sollen kartell-rechtlich abgesichert werden . Finanzmittel für die Restrukturierung und Leuchtturmprojekte sollen über die Landwirtschaftsbank bereit gestellt werden. Außerdem sollen die Molkerei-Saldierung und die Bundessaldierung aufgehoben werden. Letzteres wird freilich nicht ohne Zustimmung der EU gehen. Darüber hinaus wurde auch die Anhebung des Umrechnungsfaktors vereinbart und dass Seehofer im Rahmen des Health Check in der EU eine weitere Quotenerhöhung ablehnt. 
Es gab von allen Beteiligten konstruktive Reaktionen auf die vorgestellte Konzeption und ihre Handlungsfelder. Sie kann die Grundlage für eine lebensfähige Landwirtschaft bilden, sagte Seehofer nach Abschluss der Gesprächsrunde. Beobachter beurteilen den Milchgipfel weniger optimistisch. Die Ergebnisse werden keine grundlegenden Veränderungen am Markt bringen und seien kein großer Wurf, erklärte ein Beobachter auf Anfrage von ernährungs-dienst.de. (gk/HH) 
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Milcherzeugerpreis

Das Saisontief der Milcherzeugerpreise scheint überwunden zu sein. Nach Schätzungen der ZMP stiegen die Erzeugerpreise im Juni 2008 um 0,3 Cent je Kilogramm leicht auf 32,9 Cent je Kilogramm. Damit wurde der Vorjahreswert um mehr als ein Zehntel überschritten. Im Norden war die Preistendenz eher nach oben gerichtet, während im Süden sowohl Preissteigerungen als auch Preisrückgänge zu beobachten waren.  

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 28.07.2008

Bei dem guten Erntewetter der vergangenen Tage ist die Rapsernte in Deutschland weit fortgeschritten. Die Erträge schwanken zwar regional, doch der Trend zu etwas höheren Ölgehalten von 1 bis 2 Prozent hat sich in der Haupternte bestätigt. In Norddeutschland sind bei hochsommerlichen Temperaturen bereits 50 Prozent der Flächen geerntet, in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zeichnen sich Erträge von 35 bis 40 dt/ha, in Brandenburg von 30 bis 35 dt/ha ab. In Sachsen Anhalt ist die Ernte zu rund 90 Prozent unter Dach und Fach, die Erträge liegen ebenso wie in Niedersachsen im Schnitt mit 36 bis 37 dt/ha leicht über denen des Vorjahres. Im westfälischen Raum wird aber teilweise von unterdurchschnittlichen Erträgen berichtet. Im Westen und Südwesten dürften 70 bis 80 der Rapsernte eingefahren sein, auf den Höhenlagen steht allerdings noch bis zu 50 Prozent auf dem Halm. Im Rheinland wurde Raps mit sehr guten Ölgehalten bis zu 44 Prozent und mit guten Erträge von 42 bis 43 dt/ha eingebracht. Auch im Südwesten liegen die Erträge im Schnitt um die 40 dt/ha. Die heftigen Gewitter und Unwetter vom Wochenende haben im Westen teilweise regional zu Ausfällen von bis zu 20 Prozent geführt. In Hessen, Thüringen und Sachsen liegen die Erträge auf durchschnittlichem Niveau. In Bayern sind etwa Zweidrittel der Rapsflächen abgeerntet, die Erträge sind bei guten Ölgehalten mit 35 dt/ha etwas unterdurchschnittlich. (St)
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Schlachtpreise Bis

Die Auszahlungspreise für Jungbullen sind gestiegen. Am Rindfleischmarkl zeigt sich der Inlandshandel saisontypisch ruhig. Die Nachfrage nach Schlachtschweinen verläuft zügig.  

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 23.07.2008

Milchanl.

Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien entwickeln sich Mitte Juli saisonal weiterhin leicht rückläufig. Nach den Ergebnissen der Schnellberichterstattung der ZMP wurden in der 27. Kalenderwoche 0,5 Prozent weniger Milch erfasst als vor Wochenfrist. Die angelieferten Mengen lagen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Um die Monatsmitte bewegten sich die Milchanlieferungen dem Vernehmen nach zum Teil wieder über der Vorjahreslinie.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 23.07.2008

Magermilchpulver

Die Märkte für Milchpulver sind Ende Juli von Kaufzurückhaltung und überwiegend schwächeren Preistendenzen gekennzeichnet.

Auf dem Markt für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität fällt die Nachfrage im Inland zurückhaltend aus. Hier und da gehen zwar Anfragen ein, neue Abschlüsse kommen aber nur begrenzt zustande. Teils stehen günstige Offerten aus dem europäischen Ausland in Konkurrenz zum heimischen Angebot. Es ist mehr Ware am Markt verfügbar, da durch die ruhigere Nachfrage nach Trinkmilch und Milchfrischprodukten derzeit mehr Rohstoff in die Produktion von Magermilchpulver gelenkt wird. Die Preise für Ware in Lebensmittelqualität haben zuletzt teilweise leicht nachgegeben. Bei Magermilchpulver in Futtermittelqualität ist die Nachfrage anhaltend ruhig. Die Preise haben sich weiter abgeschwächt.

 

Butter

Der Absatz von abgepackter Butter bewegt sich im saisonal üblichen Rahmen. Die Preise sind stabil. Bei Blockbutter steht die Abwicklung bestehender Kontrakte im Vordergrund. Zu neuen Abschlüssen kommt es kaum. Das Angebot ist ausreichend, die Preise tendierten schwächer.  

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 23.07.2008

Milchpreis Jahresvergl

Der jahrelange Rückgang der Milcherzeugerpreise wurde 2007 gestoppt. Die ZMP hat für das Jahr 2007 einen Milchpreis in Höhe von 34,8 Cent je Kilogramm bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß ermittelt. Dies ist der bisher höchste Preis in der Geschichte des Milchpreisvergleichs. In diesem Preis sind alle relevanten Zu- und Abschläge sowie bis zum Redaktionsschluss geleistete oder bekannte Nachzahlungen berücksichtigt.  

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 21.07.2008

Schlachtpreise Bis

Die Ferienzeit macht sich zunehmend auf dem Rindfleischmarkt bemerkbar. Die Jungbullenpreise sind stabil, das Angebot vergleichsweise klein ist. Die Preise für Schlachtschweine konnten sich befestigen.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 17.07.2008

Milchanl.

Das Rohstoffaufkommen bei den deutschen Molkereien geht Mitte Juli weiter zurück. Laut Ergebnissen der Schnellberichterstattung der ZMP wurden in der 27. Kalenderwoche 0,6 Prozent weniger Milch angeliefert als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie wurde die zweite Woche in Folge im Bundesdurchschnitt leicht unterschritten.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 16.07.2008