Schlachtpreise Bis

Die Preise am Schlachtrindermarkt tendieren fester. Das Angebot an Schlachtkühen ist knapp. Am Schlachtschweinemarkt sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen.  

Schlachtrinder
Bei der Vermarktung von Jungbullen und Schlachtkühen setzt sich die feste bis leicht steigende Preistendenz der zurückliegenden Wochen fort. Rinderhalter, die zum Teil noch mit Erntearbeiten beschäftigt sind, fordern konsequent mehr Geld für Jungbullen und Schlachtkühe.
Im Falle der Jungbullen ist die Resonanz bei den Schlachtbetrieben zweigeteilt. Häufig werden Preisaufschläge gewährt, zum Teil wird jedoch mit Hinweis auf die unbefriedigenden Fleischgeschäfte an unveränderten Auszahlungspreisen festgehalten. Unter dem Strich dürften sich die Preise für Jungbullen aber im Verlauf der Woche befestigen. Dabei dürften sich die Preisaufschläge zwischen zwei und fünf Cent je Kilogramm Schlachtgewicht bewegen. Im Vergleich zur Nachfrage ist das Angebot an Schlachtkühen knapp, und die Preise können um zwei bis drei Cent je Kilogramm Schlachtgewicht anziehen.

Schlachtschweine
Am Schlachtschweinemarkt entspricht das Angebot an lebenden Schweinen der Nachfrage der Schlachtunternehmen. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine entwickeln sich derzeit auf ganzer Linie stabil.  

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 21.08.2008

Milchanl. Der saisonale Rückgang der Milchanlieferung wurde in der ersten vollen Augustwoche kurzfristig unterbrochen, nachdem in der Woche zuvor ein deutlicher Rückgang der Milchmengen zu beobachten war.

In der 32. Kalenderwoche wurden laut Schnellberichterstattung der ZMP 0,1 Prozent mehr Milch bei den deutschen Molkereien angeliefert als in der Woche zuvor. Im Vergleich zur Vorjahreswoche fiel die erfasste Milchmenge um 0,7 Prozent geringer aus. Zur Monatsmitte entwickelt sich die Milchanlieferung weiter rückläufig. Regional wird auch von einem verstärkten Rückgang der Anlieferungen berichtet.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.08.2008

Magermilchpulver

Magermilchpulver wird überwiegend zurückhaltend nachgefragt. Die Preise für Futtermittel sind unverändert, für Lebensmittelware uneinheitlich.

Bei Magermilchpulver in Lebensmittelqualität ist der Markt Mitte August zweigeteilt. Am Spotmarkt werden Abschlüsse meist nur in begrenztem Umfang und dann zu überwiegend schwächeren Preisen getätigt. Zudem ist die Lebensmittelindustrie mit Deckungskäufen am Markt. Für längerfristige Termine kommt es zu Abschlüssen auf fester Preisbasis. Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität entwickeln sich daher weiterhin uneinheitlich.
Am Markt für Magermilchpulver in Futtermittelqualität setzt sich die Situation der vergangenen Wochen weiter fort. Die Nachfrage seitens der Futtermittelindustrie fällt verhalten aus und es gibt nur wenige Aktivitäten. Abschlüsse kommen überwiegend zu unveränderten Preisen zustande.

Käse

Der Käseabsatz im Inland ist überwiegend normal. Der Handel mit Drittländern läuft eher verhalten. Die Preise haben weiter nachgegeben.

Am Markt für Schnittkäse halten die ruhigen und schwächeren Tendenzen weiter an. Im Inland ziehen die Absätze zwar hier und da wieder an, doch fehlt dem Markt weiterhin der Schwung. Teilweise verläuft der Inlandsabsatz wieder im normalen Rahmen, teilweise wird aber auch von einem verhaltenen Neugeschäft berichtet.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.08.2008

Die Haferernte ist auf den niederen Lagen fast abgeschlossen, hat aber auf den Höhenlagen teilweise erst eingesetzt. Die Erträge und die Qualitäten sind deutlich besser als im Vorjahr. Die Hektolitergewichte entsprechen in der Regel den Anforderungen der Schälmühlen. In Württemberg, wo der Hafer noch eine vergleichsweise große Bedeutung hat, werden Hektolitergewichte zwischen 50 und 56 kg geerntet. Im Schnitt dürften Gewichte von 53 kg/hl erreicht werden. Die Partien sind somit Schälmühlen-geeignet. Im restlichen Süden Deutschlands ist die Ernte weitgehend beendet, die Qualitäten sind mit 48 bis 50 kg/Hektoliter nicht ganz so gut, aber deutlich besser als im vergangenen Jahr. Im Westen brachte der erste Hafer von den Mittelgebirgslagen mit 48 bis 52 kg/hl bessere Werte als im Vorjahr. In Westfalen eignen sich etwa zwei Drittel der Partien für die Schälmühlen. In Niedersachsen konnte der Hafer nur auf den Wasser führenden und beregneten Standorten mit guten Hektolitergewichten von 52 bis 54 kg überzeugen. Der Hafer wird dort als Futterhafer vermarktet. Über die Hafererträge wird zwar generell wenig gesprochen, doch sind sie bisher zufriedenstellend. Aus dem Württembergischen wird von Erträgen zwischen 50 und 70 dt/ha, im Westen zwischen 65 und 70 dt/ha und im westfälischen Raum von um die 70 dt/ha berichtet. Auf den leichten Standorten Niedersachsens erreichen sie dagegen nur 40 bis 50 dt/ha. 

Das Preisniveau für Schälmühlen-Hafer ist unterschiedlich, denn am Niederrhein werden bei guter Versorgung der Verarbeiter Kurse von 170 bis 180 €/t franko genannt, während in Westfalen derzeit 185 bis 190 €/t franko Mühle angelegt werden. Für guten und schweren Futterhafer liegen die Preise im niedersächsischen Raum mit 180 bis 185 €/t etwas niedriger als für Schälmühlenware. (St) Copyright ©: Deutscher Fachverlag GmbH 

Im Juli ging das Milchaufkommen in Deutschland dem saisonalen Rhythmus folgend zurück. Es bewegte sich aber wieder leicht über dem Vorjahresniveau. In anderen EU-Ländern sind die expansiven Tendenzen stärker ausgeprägt als in Deutschland, vor allem in Frankreich und den Niederlanden. Das höhere Roh-stoffaufkommen machte sich an den Märkten für Versandmilch und Konzentrate bemerkbar, auch am italienischen Markt, zumal dieser bei ausreichenden Niederschlägen von einer vergleichsweise guten Eigenversorgung geprägt war.
Im Rheinland ist die Weizenernte zu 80 Prozent abgeschlossen und die anfänglichen Probleme mit den Fallzahlen haben sich bestätigt. Nur etwa zwei Drittel der Partien bringen ausreichende Fallzahlen. Auf den Höhenlagen steht noch 40 bis 50 Prozent des Weizens auf dem Halm. Die Erträge sind gut bis sehr gut und liegen mit 93 bis 95 dt/ha rund 10 Prozent über denen des Vorjahres. Die Proteinwerte sind etwas schwächer als üblich, mit Werten um die 12 Prozent aber in Ordnung. In Westfalen ist die Weizenernte mit Ausnahme der Höhenlagen weit fortgeschritten. Die guten Erträge von über 100 dt/ha haben sich bestätigt, auch im Münsterland wurden um die 90 dt/ha im Schnitt geerntet. Auf Grund niedriger Proteinwerte und Fallzahlen lassen sich etwa ein Drittel der westfälischen Weizenpartien nur als Futterweizen vermarkten. Für die restliche Ernte werden kaum noch Brotweizenqualitäten erwartet. Im Südoldenburger Raum sind rund zwei Drittel des Weizens gedroschen. Die Erträge liegen mit 70 bis 80 dt/ha leicht über denen des Vorjahres. Dort wird in der Regel nur Futterweizen angebaut. Die Erzeugerpreisfindung für Backweizen ist noch nicht abgeschlossen, zum Teil wird auf Tagespreisbasis abgerechnet. Für Futterweizen haben sich in den westfälischen und nordwestdeutschen Veredelungsgebieten Preise an die Landwirtschaft zwischen 170 und 180 €/t herauskristallisiert, während in den westfälischen Überschussgebieten Auszahlungskurse von 160 €/t diskutiert werden. Im Rheinland wird über einen Abschlag von 10 €/t auf den Brotweizen-preis gesprochen. (St) 
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Die Erntearbeiten im Südwesten der Bundesrepublik wurden in den vergangenen Tagen immer wieder von Regenschauern unterbrochen. Heute rechnen die Erfasser wieder mit größeren Anlieferungen an Getreide. Bedeutende Auswirkungen auf die Qualitäten sind bisher noch nicht festgestellt worden. Bei Weizen könnte es sein, dass die Fallzahlen unter den Wetterbedingungen gelitten haben. Allerdings lagen die bisherigen Fallzahlen sehr hoch, häufig über 300 Sek., so dass schwächere Ergebnisse auf hohem Niveau auftreten werden. In Südhessen, Rheinland-Pfalz und dem nördlichen Baden-Württemberg sind im Durchschnitt etwa noch 10 bis 30 Prozent zu ernten. In den Höhenlagen stehen noch bis zu 50 Prozent Getreide auf dem Halm. Die Preise für Weizen halten sich im Moment auf dem bisherigen Niveau. Für Brotweizen wird am Oberrhein bis zu 180,00 €/t franko Verarbeitungsbetrieb bezahlt. Die Prämie für A-Qualitäten liegt bis zu 7,00 €/t darüber. (dg) 
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Milcherzeugerpreis

Das Saisontief der Milcherzeugerpreise scheint überwunden zu sein. Nach Schätzungen der ZMP stiegen die Erzeugerpreise im Juni 2008 um 0,3 Cent je Kilogramm leicht auf 33 Cent je Kilogramm. Damit wurde der Vorjahreswert um mehr als ein Zehntel überschritten. Im Norden war die Preistendenz eher nach oben gerichtet, während im Süden sowohl Preissteigerungen als auch Preisrückgänge zu beobachten waren.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 30.07.2008

Milchanl. Die an die deutschen Molkereien gelieferten Milchmengen sind Mitte Juli saisonal erneut leicht zurückgegangen. In der 29. Kalenderwoche wurden 0,4 Prozent weniger Milch erfasst als in der Vorwoche. Das Vorjahresniveau wurde um 1,8 Prozent übertroffen.

Zum Monatsende setzt sich diese Entwicklung fort, die Milchanlieferungen bewegen sich teils auf, teils leicht über den Vorjahresmengen.

Der Absatz von Konsummilch und Milchfrischprodukten hat sich Mitte Juli aufgrund der sommerlichen Wetterlage hier und da leicht belebt. Die Ferienzeit dämpft in den meisten Bundesländern aber weiterhin die Nachfrage.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 30.07.2008

Schlachtpreise Bis

Die Auszahlungspreise für Jungbullen sind zu Beginn dieser Woche auf dem deutschen Markt aufgrund des knappen Angebotes erneut gestiegen, Schlachtkühe standen in bedarfsgerechten Mengen zur Verfügung. Schlachtschweine waren regional knapp.

Schlachtrinder
Jungbullen standen den Schlachtunternehmen nur in sehr begrenztem Umfang zur Verfügung. Dementsprechend konnten die Anbieter bei der Vermarktung deutlich höhere Auszahlungspreise erzielen. Die Preisaufschläge bewegten sich dabei zwischen 5 und 7 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht, regional mussten auch bis zu 10 Cent mehr angelegt werden. Das Angebot an Schlachtkühen war ebenfalls klein, jedoch bedarfsgerecht.

Schlachtschweine
Auf dem Schlachtschweinemarkt fiel das Angebot vor allem im Nordwesten und Osten knapp aus. Die Nachfrage nach Lebendschweinen ist wegen der guten Exportmöglichkeiten rege, so dass sich das Angebot sehr zügig und ohne Probleme platzieren lässt. Auf dem Fleischmarkt fällt  die Nachfrage dagegen nach wie vor sehr verhalten aus.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 30.07.2008